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  Österreich | 11.7.2005 | 15:33   

 
 
Das Festival und der Schlamm
  Gestern abend haben wir aufgerufen, dass ihr uns eure Bilder vom Nuke-Festival schickt, Bilder auf denen der Schlamm, der Regen, das Wetter sichtbar sind. Wir haben schon einige Bilder bekommen, vielen Dank an die EinsenderInnen!
So - fast schon apokalyptische Zustände - hat es also im Pielachtal ausgeschaut.
 
 
 
Foto: Cornelia Breuss
 
 
Foto: Robert Bühringer (derrobsi.at)
 
 
Foto: Robert Bühringer (derrobsi.at)
 
 
Foto: Cornelia Breuss
 
 
Foto: Cornelia Breuss
 
 
Foto: Michael Zeindlinger
 
 
Foto: Horst Rüger
 
 
  Wie man an den Bilder schon sieht, war das Festival nicht das erwartete Schön-Wetter-Fest, das sich alle erhofft haben, sondern ist in den Wassermassen, die über das Wochenende über Niederösterreich niedergefallen sind, buchstäblich versunken. Es hat einige Aufregung unter den FestivalbesucherInnen gegeben, wir haben Ewald Tatar, aus dem Veranstalter-Team des Nuke-Festivals gebeten, zu einigen Vorwürfen, die im Forum laut geworden sind, per Telefon Stellung zu nehmen.
 
 
 
Ewald Tatar sagt im Sonnendeck-Interview
  Überfordert waren wir sicherlich nicht. Das Szenario, das wir hatten, hat es trotzdem erlaubt, dass alle Besucher, die es hierher geschafft haben, das Coldplay-Konzert sehen konnten, der Großteil davon auch das Richard Ashcroft-Konzert.

Und wir haben die Leute nach dem Konzert auch innerhalb von zweieinhalb vom Gelände weggebracht. Tatsache ist, dass wir am Morgen, um circa 8 oder 9 Uhr Hochwasserwarnung hatten, aufgrund des steigenden Pegels der Pielach. Und haben wir uns dann mit Coldplay zusammengesetzt und ihnen das Gelände gezeigt. Wir haben gefragt: "Okay, wie seht ihr die Situation?" Coldplay haben uns mit großen verwunderten Augen angeschaut und gefragt, was wir eigentlich wollen. In England wird bei so einem Wetter, bei solcher Situation nicht einmal diskutiert, dass so was vielleicht nicht stattfindet.


Wir haben dann kurzerhand reagiert, am Sonntag, das muss man dazu sagen. Und haben über vierzig - nicht die zehn, zwölf, die immer im Forum erwähnt werden - über vierzig Busse im Einsatz gehabt. Es ist natürlich klar: Die Leute, die herkommen, erwarten sich natürlich einen gewissen Komfort. Nur, unter solchen Voraussetzungen ist es nicht möglich, jedem zu gewährleisten, dass er in St. Pölten aus seinem Auto aussteigt und innerhalb von 20 Minuten hier am Gelände steht. Das geht nicht.

Wir haben das Bestmögliche versucht, um den Leuten das Konzert noch so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir haben 150 Anhängerladungen Regenmulch ins Gelände geführt, das sind 800 Kubikmeter, zehn Anhängerladungen Kies haben wir hergebracht, wir haben dreißig Tonnen Stroh aufgeschüttet und zwanzig Traktoren im Einsatz gehabt.


Und auf nuke.at gibt es auch einen Kommentar von Harry Jenner.
 
 
 
Weitere HörerInnen Fotos. Links unten zu sehen sind die Füße von Josef Geisbauer. Er schreibt:

"Das ist ein Foto meiner Füße am ersten (!) Tag des Nuke Festivals. Leider hat meine Digicam den 2. Tag nicht mehr überlebt. Ich wurde am Sonntag um 4:32 Uhr von meinen Zelt-Mitbewohnern geweckt mit den Worten: 'Nicht bewegen! Wir schwimmen!' Im Halbschlaf habe ich das natürlich als total plumpen Versuch mich zu necken, aufgefasst - als ich jedoch langsam zur Besinnung kam und unter sehr angenehmen, weichen Untergrund spürte, dachte ich mir, dass da doch etwas dran sein könnte ... ich öffnete den Reißverschluss unserer Kabine und vor mir schwamm meine Digicam auf einem FlipFlop vorbei."
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  Nuke 2005 auf fm4.orf.at

fm4.orf.at/festivalradio

www.nuke.at
   
 
 
  Wer uns noch Bilder vom Nuke schicken mag: game.fm4@orf.at freut sich über jede Zusendung!
 
 
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