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| Ewald Tatar sagt im Sonnendeck-Interview | | |
Überfordert waren wir sicherlich nicht. Das Szenario, das wir hatten, hat es trotzdem erlaubt, dass alle Besucher, die es hierher geschafft haben, das Coldplay-Konzert sehen konnten, der Großteil davon auch das Richard Ashcroft-Konzert.
Und wir haben die Leute nach dem Konzert auch innerhalb von zweieinhalb vom Gelände weggebracht. Tatsache ist, dass wir am Morgen, um circa 8 oder 9 Uhr Hochwasserwarnung hatten, aufgrund des steigenden Pegels der Pielach. Und haben wir uns dann mit Coldplay zusammengesetzt und ihnen das Gelände gezeigt. Wir haben gefragt: "Okay, wie seht ihr die Situation?" Coldplay haben uns mit großen verwunderten Augen angeschaut und gefragt, was wir eigentlich wollen. In England wird bei so einem Wetter, bei solcher Situation nicht einmal diskutiert, dass so was vielleicht nicht stattfindet.
Wir haben dann kurzerhand reagiert, am Sonntag, das muss man dazu sagen. Und haben über vierzig - nicht die zehn, zwölf, die immer im Forum erwähnt werden - über vierzig Busse im Einsatz gehabt. Es ist natürlich klar: Die Leute, die herkommen, erwarten sich natürlich einen gewissen Komfort. Nur, unter solchen Voraussetzungen ist es nicht möglich, jedem zu gewährleisten, dass er in St. Pölten aus seinem Auto aussteigt und innerhalb von 20 Minuten hier am Gelände steht. Das geht nicht.
Wir haben das Bestmögliche versucht, um den Leuten das Konzert noch so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir haben 150 Anhängerladungen Regenmulch ins Gelände geführt, das sind 800 Kubikmeter, zehn Anhängerladungen Kies haben wir hergebracht, wir haben dreißig Tonnen Stroh aufgeschüttet und zwanzig Traktoren im Einsatz gehabt.
Und auf nuke.at gibt es auch einen Kommentar von Harry Jenner. |
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