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  Österreich | 24.8.2005 | 15:41   

 
 
"SUBVERSIV" - Graffiti in Österreich
  von Alexander Hertel

Menschen verspüren schon seit Urzeiten den Drang mit Farben Spuren ihrer Existenz zu hinterlassen. Früher in Form von Höhlenmalereien, heute in Form von Graffiti und Street-Art. Unzählige Magazine und Bildbände haben sich in den letzten 25 Jahren mit dem Phänomen Graffiti auseinandergesetzt und dessen Geschichte illustriert.

Das Buch "Subway Art", welches in den frühen 80er Jahren die Graffitis auf New Yorker U-Bahnen dokumentierte, hatte sogar einen derartigen Einfluss, dass sich die "Kunst aus der Spraydose" rasant in Europa und auch anderen Teile der Welt verbreitete.
 
 
 
Bilder und Tags
  Österreich ist da keine Ausnahme. Auch hierzulande gehören bunte Bilder und Tags (Namenskürzel der SprüherInnen) längst zum alltäglichen Stadtbild. Obwohl die hiesige Graffiti-Szene verhältnismässig kleiner ist als in anderen Ländern, hat sich in den letzten Jahren einiges getan.

Diese Entwicklung zeigt das erste österreichische Graffiti-Buch "SUBVERSIV".
 
 
 
SUBVERSIV - Cover
 
 
16:9-Format und keine Werbung
  Während es in Österreich bereits diverse Graffiti-Magazine gibt ("Go-On", "Servus Wien"), ist mit dem "SUBVERSIV" erstmals ein Bildband in Buchform erschienen.

Ungewöhnlich ist nicht nur das 16:9-Format, das sich für die Darstellung von Graffitis sehr gut eignet: Das über 70 Seiten dicke Buch ist gebunden, in Vollfarbe gehalten und kommt überraschenderweise ohne Werbung bzw. Sponsoren aus.

Grafisch ist das "SUBVERSIV" angenehm reduziert. Die Fotos wurden zum Teil sehr groß abgedruckt, dadurch kommen die gesprühten Werke und ihre Umgebung besser zur Geltung.
 
 
 
 
 
Von Wien bis Graz
  Alle Bilder die in dem Buch abgedruckt sind, wurden in Österreich gemalt. Entweder von lokalen SprüherInnen oder von TouristInnen, die ihre Spuren hinterließen. Die Bandbreite der dargestellten Graffitis geht dabei von legalen Flächen bis zu illegal bemalten Zügen. Den Herausgebern ist es gelungen, einen objektiven Einblick in die heimische Szene zu gewähren.

Obwohl der Hauptfokus definitv auf Wien liegt, werden auch Bilder von SprüherInnen aus Oberösterreich, Tirol oder der Steiermark gezeigt.
Das einzige Interview wurde mit dem Grazer Sprüher "NEO" gemacht, seinen Werken wurden außerdem mehrere Seiten gewidmet.
 
 
 
R.I.P.
 
 
Limitiert auf 500 Stück
  Alle Interessierten, die Lust auf ein Exemplar des "SUBVERSIV"-Bildbandes bekommen haben, sollten sich beeilen: Es wurde nur eine limitierte Stückzahl von 500 Büchern hergestellt.

Erhältlich ist das "SUBVERSIV" im Wiener Colour-Store Somogyi und im Goalgetter-Mailorder .
 
 
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