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  Österreich | 14.12.2005 | 00:06   

 
 
Sehr gut, Zugabe!
  "Da jetzt dann links rauf, dann sind wir da." sagt Gregor hinter dem Steuer. Hinter "Links rauf" verbarg sich dann ein schöner Schnee/Waldweg, der sich zum Werkschulheim Felbertal raufschlängelte, wo sich Handy und Empfang "Gute Nacht" sagen. Aber wir waren ja auch nicht zum telefonieren gekommen, sondern um die "School of Rock" über die Bühne gehen zu lassen. Das Werkschulheim Felbertal hatte beim Fotowettbewerb zu "School of Rock" gewonnen und so hatten wir und Bauchklang uns aufgemacht, um der Schule ein Nachmittagskonzert zu bescheren.
 
 
 
Durch den Schnee und den Wald auf den Berg muss man, um zum Werkschulheim zu gelangen. Die Mühe lohnt sich und wir Autoinsassen spielen mit dem Gedanken, doch öfter mal aufs Land zu fahren.
 
 
Peter, die rechte Hand des Schulsprechers versorgt Bauchklang mit der Nachspeise (Joghurt mit Früchten). Im Speisesaal sitzt man geordnet nach den Häusern, in denen man wohnt (die Schule verfügt über ein Internat) - es ist so, wie in Harry Potter. Magisch auch, als sich plötzlich alle Schüler gleichzeitig erheben und des Saal verlassen, ohne dass es irgendein (für uns) sichtbares Zeichen gegeben hätte.
 
 
Hinter der harmlosen Aufschrift verbirgt sich quasi der Backstage-Raum.
 
 
Hier werden Setlists geschrieben ...
 
 
... hier wird geplaudert ...
 
 
... und hier läßt man sich zu Lehrer-Improvisationen hinreißen.
 
 
Sieht aus wie "The Usual Suspects" ist aber der Bauchklang-Soundcheck. Das Werkschulheim verfügt über einen Raum mit Bühne und Licht, das sogenannte Studio. Hier wurde auch das zu "School of Rock" eingereichte Foto aufgenommen. Wenn grad nicht Bauchklang ein Gastspiel geben, dann probt hier die Werkschulheimband.
 
 
Ein Danke an die Schule und die Schüler, dann gehts los: Der Bass lässt den Boden erzittern und es frrrrzzzzlt wieder so schön.
 
 
Mysterium Nasenbass: Man kann es noch so oft gesehen haben, verstehen, wird mans nie.
 
 
Das Duell: ein Beatbox-Gewitter kracht über uns herein, das Publikum ist begeistert, die nicht beteiligten Bauchklangs ...
 
 
... nutzen die ...
 
 
... kurze Verschnaufpause.
 
 
Nein, kein neues Bauchklang-Mitglied, der in der Mitte ist Axel, der Beatbox-Local Hero der Schule. "Beim Soundcheck ist uns die Spucke weggeblieben, wie wir ihn gehört haben.", so Andi. Also wird Axel kurzerhand mit ins Programm genommen.
 
 
Der anfangs noch recht große Respektabstand zur Bühne, wurde schnell verringert und als die letzte Nummer angekündigt wird, wird klar, was nach deren Verklingen am Programm steht:
 
 
ZU-
 
 
GA-BE!
 
 
"Das hab ich auf CD!" hör ich verzückte Stimmen hinter mir, als "L.O.V.E." als erste Zugabe gespielt wird. Das Publikum ist aufgefordert mitzusingen. "Love me" ist der Bubenpart, "Kiss me", der für die Mädels.
 
 
Nach drei Zugaben ist dann aber das Konzert zu Ende, Bauchklang verbeugen sich wie die Burtheater-Profis. Kaum zu glauben, dass es erst 16 Uhr ist.
 
 
Dankenswerterweise gibt es noch eine kleine Spezialführung, hier zu sehen ein Internatszimmer mit selbstgebautem Bett und Ché.
 
 
Nach dem Mechatronik-Raum, wird uns noch anhand des sich rechts im Bild befindlichen Möbelstücks erläutert, warum man damit keine Bestnoten bekommt.
 
 
Zum Abschluss treten Schule, Bauchklang und FM4 zum Tischfussball-Turnier an, und die Schüler können nicht nur handwerklich so einiges, nein sie können auch mit Anstand verlieren.
 
 
Auf der Aftershow-Party waren wir leider nicht mehr, ich bitte um ins Forum gepostete Berichte, wie's war.
Adieu, Werkschulheim, es war ein Vergnügen mit euch.
 
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