fm4.ORF.at ORF.at login
StreamPodcastsMail an FM4
zurück zur TitelseiteSOUNDPARK - Your Place for Homegrown MusicSTATION - alles rund um den RadiosendernotesCHAT
  Österreich | 8.2.2006 | 17:25   

 
 
Arbeit
  von Arthur Einöder
 
 
 
  Verschiedenes rund ums Thema "Arbeit" bietet die FM4 Homebase heute Mittwoch. Wir begleiten zwei Mädchen auf Lehrstellensuche in Bregenz und besuchen das Projekt "HipHopera", das arbeitslose Jugendliche wieder in den Arbeitsalltag zurückbringen will.

Wir widmen uns dem Schicksal der Tausenden MedizinstudentInnen, die in Wien bis zu drei Jahre auf einen Turnusplatz warten müssen, und beleuchten das Phänomen der "ewigen Praktikanten" im Medienbereich.

Die Probleme existieren und sie sind komplex. Patentlösungen gibt es keine.

Hier sind einige lose Fakten, Zahlen und Zitate, die allein in den letzten beiden Wochen durch die Medien geisterten:

 
 
Wo sind die Jobs?
  Inklusive Schulungen waren diesen Jänner 380.379 Personen auf Jobsuche.

Das ist die höchste Zahl an Arbeitslosen in Österreich seit 1945.

"Die Wirtschaft wächst zu langsam, um allen Suchenden eine Beschäftigung zu geben" (Gernot Mitter, Arbeiterkammer)

"Der kalte und schneereiche Jänner hat sich auf die witterungsabhängigen Wirtschaftsbereiche ausgewirkt und den Abbau der Saisonarbeitslosigkeit verzögert" (Wirtschaftsministerium)
 
 
 
Wo sind die Lehrstellen?
  10,5 Prozent der Jugendlichen unter 25 Jahre haben weder Job noch Ausbildungsplatz.

In Polen sind es sogar über 37 Prozent.

"Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Rückgrat der Wirtschaft. Den Jugendlichen fehlt oft die Motivation." (Egon Blum, Lehrlingsberater der Bundesregierung)

"Für mich gibts immer nur Absagen. Nach einem Bewerbungsgespräch für eine Lehrstelle kann ich oft nicht schlafen, weil ich so sehr auf die Antwort warte. Die meisten Firmen melden sich aber überhaupt nicht mehr." (Sandra, 14)
 
 
 
EU-Übergangsfristen
  Österreich hat die Übergangsfrist für Arbeitskräfte aus den zehn neuen EU-Staaten um drei Jahre verlängert.

In Irland und Großbritannien gibt es Agenturen, die geeignete Fachkräfte aus Osteuropa anwerben.

"Lockerung der Beschränkung erst bei nachhaltigem Sinken der Arbeitslosigkeit" (Wirtschaftsminister Martin Bartenstein)

"Die erste Frage, die ein Unternehmer stellt, wenn er mit seinem Betrieb nach Österreich kommen will: Gibt es überhaupt geeignete Fachkräfte?" (Egon Blum)
 
 
 
Die Generation 1.000 Euro
  Mindestlöhne unter 1.000 Euro brutto sind in vielen Branchen keine Seltenheit.

Die Realeinkommen in der Gruppe der 15- bis 24-jährigen ist um bis zu 9,2 Prozent gesunken.

"Wir sind die Generation '1.000 Euro' " (Antonio Incorvaia, Autor)
"Ich habe drei Jobs, aber ohne finanzielle Unterstützung von meinen Eltern würde es schlecht aussehen." (Daniel Fuchs, www.chilli.cc)
 
 
 
  Mehr zum Thema "Arbeit" am Mittwoch, 8. Februar in der FM4 Homebase zwischen 19 und 20 Uhr.
 
 
back
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick