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  Österreich | 13.5.2006 | 00:45   

 
 
Kompliment
  Wenn die Sportfreunde Fußball spielen und im Turnsaal auftreten und wenn ein Lehrer, dessen Nachnamensbestandteil "Taucher" ist, sich im Stagediven beweist, dann kann das nur die School of Rock sein. Nach einem erfolgreichen Auftakt letzten Dezember mit Bauchklang im Werkschulheim Felbertal, stand diesmal die HTL Graz-Ortweinschule am Programm. Sehet selbst und packt eine Jause ein, die Geschichte ist ziemlich lang.

 
 
 
Machen sie eine typische "An die Wand-Zeichnung". Dieses recht hübsch anzusehende pittoreske Grafikkleinod ziert die Außenwand des Turnsaaltrakts, wo die heutige School of Rock über die Bühne ging/lief/tanzte/hüpfte.
 
 
Hier reichen sich die Begriffe "School" und "Rock" artig die Hände und spielen Ringelpietz mit Anfassen. Die Symbiose ist perfekt.
 
 
Markus Loder-Taucher, seines Zeichens Lehrer und der Coole von der Schule. Die Teilnahme an der "School of Rock" und das T-Shirt-Konterfei stammen aus seinem Unterricht. Großherzig zaubert er auch noch für all jene Karten aus der Sakkotasche, die bis jetzt leer ausgegangen sind.
 
 
Das schuleigene Filmteam hält den denkwürdigen School of Rock-Tag fest.
 
 
Herr Prinz (rechts) und sein Schulwartkollege halten Ausschau, ob auch noch alles in Ordnung ist bei der ganzen NightlinerRockEinparkerei.
 
 
Die Sportfreunde-Versorgungstafel: Die Wurstplatte spielt Chamäleon und passt sich der Tischdecke an.
 
 
Jump in the Line: Sportfreund Peter beim bereitwilligen Signieren von Mappen und CDs ...
 
 
... während Sportfreunde Flo (im Bild) und Rüde (woanders) mit Schülern den Ball rund und aus Leder sein lassen. Aus dem Turnsaal hört man ein sich wiederholendes "Ich Roque", der Soundcheck hat bereits begonnen.
 
 
Und dann geht's los. Wäre dies eine dem Saal entsprechende Unterrichtsstunde, hätte es Mitarbeitsplus ohne Ende gehagelt. Das Publikum ist lyrics-sicher, die Hand- & Beinarbeit ist meisterlich. "Ortweinschule, wir gehören heute ganz euch", ruft Peter ...
 
 
... und Rüde, mit einem Haarschnitt, den ihm - wenn man Bühnenanekdoten glauben will - Peter verpasst hat und einem suprigen Charlatans-T-Shirt kann da nur zustimmen.
 
 
Fangen die Sportfreunde erstmal an, dann sind die Duracell-Metaphern nicht mehr weit. Energie Ende nie und trotzdem noch immer einen beschützenden Blick auf die Pogo-Interessensgemeinschaft parat, die im Kern der Menge tätig ist. "Ihr müsst schon auch aufeinander aufpassen!", so der fürsorgliche Rat. Und von wegen, die spielen nur Fußball-Lieder. Ein Lied von der neuen Platte heißt "Tischtennis".
 
 
Es wird getanzt ...
 
 
und die Stagediver lassen sich nicht lange bitten.
 
 
Im Turnsaal hat es gefühlte 35 Grad; das ist ein Grund, aber kein Hindernis. "Das kann jetzt aber doch noch nicht alles gewesen sein..." Und während sich der Dreisilber "Zu-ga-be" in "Sport-freun-de" und schließlich in "Kom-pli-ment" verwandelt, kehren die Sportfreunde nochmal auf die Bühne zurück. Mit Begleitung.
 
 
Die Klasse, die "School of Rock" gewonnen hat, übergibt die selbstentworfenen T-Shirts. Dafür gibt's Bisou-Bisou von Peter.
 
 
"Ortweinschule rocks", schreit der Lehrer. Die Hände wandern geschlossen in die Höhe...
 
 
... und können so auch gleich die Actionschüler auffangen, die sich ins Händemeer werfen.
 
 
Und Actionlehrer Loder-Taucher gleich hinterdrein. "Du bist der netteste Lehrer, den ich je kennengelernt habe" brüllt ihm Peter noch hinterher.
 
 
Später wirft auch er sich in die Publikumsflut.
 
 
[Platz für eigene Gedanken und einen selbst zusammengebastelten Satz, in dem "auf Händen tragen" vorkommt]
 
 
Zum Schluss ein Pas de Deux...
 
 
... und ein Tänzchen auf der Bühne. Rüde trägt bereits das frisch geschenkt bekommene T-Shirt, so kann sich das Charlatans-T-Shirt ein wenig erholen.
 
 
Doch schließlich ist die letzte Zugabe gespielt, der Turnsaal ist hitzetechnisch ein Dschungel und stimmungstechnisch ist das Barometer bereits vor einer Stunde explodiert. Eine angeknackste Brille, massenhaft grinsende Gesichter und schöne Erinnerungen schmücken die Bilanz der zweiten, fabelhaften School of Rock.
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  Sehr gut, Zugabe.
Die erste School of Rock: Bauchklang am Werkschulheim Felbertal.
   
 
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