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  Österreich | 8.11.2006 | 11:32   

 
 
StudentInnenfilm, bitte!
  von Tobias Pötzelsberger

"Filmriss" ist wieder! Nämlich jetzt, also von Mittwoch bis Samstag. 100 Einreichungen gab es heuer, 60 Filme haben die Organisatoren Stefan Deller und Dominik Tschütscher letztendlich ausgewählt und wie immer in die drei Kategorien Doku, Fiktion und Kunstfilm eingeteilt.

Freilich: Genug ist nie. Weil irgendwo könnte ja noch ein unglaublicher, gewaltiger Film schlummern. Den aber niemand einreicht.
Deshalb gab es heuer schon vor dem eigentlichen Festival eine "Filmriss"-Tour durch Österreich. In Wien, Feldkirch und Linz gab es öffentliche Screenings eines Best-of aus dem letzten Jahr.

"Wir wissen ja, dass es viele gute Filme gibt", sagt Dominik Tschütscher. Nur manche Menschen müsse man eben mehr abholen als andere. Mit der Tour habe man den Leuten zeigen wollen, "dass es Filmriss gibt, dass das was für euch ist und dass ihr da eure Filme einreichen könnt."

 
 
  Die verstärkte Suche der "Filmriss"-Macher nach mehr Öffentlichkeit ist nur eine logische Folge der Öffnung für TeilnehmerInnen aus ganz Österreich vor einem Jahr. Davor durften ja nur Studierende der Uni Salzburg einreichen.

Mit dieser Erweiterung, das konnte man bei der Premiere im letzten Jahr sehen, ist natürlich die Qualität der Filme gestiegen. "Filmriss" wurde mit einem Schlag vom lokalen Ereignis zur bundesweiten Veranstaltung. Das bringt mehr Leute aus der Szene nach Salzburg - und davon profitieren wieder alle. Networking, ihr wisst schon.

 
 
 
 
Erwartungen
  Wird "Filmriss" also besser denn je? Gemach. Wir werden sehen.
Fix ist jedenfalls das Rahmenprogramm. Erstmals gibt es dabei ein filmwissenschaftliches Symposium, bei dem Studierende ihre universitären Arbeiten vorstellen werden. Die Beiträge sind kurz und bündig, thematisch reicht die Palette von der Ästhetik des Bildrauschens über das Nachdenken über den Making-of-Film bis zur Analyse von "Operation Spring".

In der Galerie 5020 wird außerdem Veronika Schuberth ausstellen, die im letzten Jahr bei "Filmriss" in der Kategorie Kunstfilm den ersten Preis gewann.

Und weil schauen allein ja auch mal fad wird, kann man im Foyer vor den beiden Screening-Hörsälen ein bissl Kaltgetränke zu sich nehmen und reden und so. Musik gibt's dort auch, am Freitag - ihr verzeiht die kurze Einschaltung - legen FM4-Kollegin und Jurorin Petra Erdmann, Juror Clemens Panagl (SN) und meine Person ein paar Stückerln auf. Wir hoffen, dass es so lustig wird wie im letzten Jahr:

 Es gibt auch Liebesfilme!
 
 
 
 
Äh.... ja.
  Viele weitere lustige Bilder und natürlich das gesamte Festivalprogramm gibt's auf der "Filmriss"-Homepage. Übrigens: Eintritt an allen vier Tagen gratis.
 
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