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| Und täglich grüßt der Protestsongcontest | | |
von Mathias Zsutty
Wenn man so wie ich jedes Jahr für FM4 den Protestsongcontest betreut, dann kann man schon das Gefühl bekommen in einer alljährlichen Endlosschleife zu stecken. Organisatorisch gleicht auch wirklich ein Jahr dem anderen. Im November ist immer der Kick-off, bis Weihnachten tröpfeln dann langsam die ersten 70 Einsendungen ein. Anfang Jänner lädt dann der Rabenhofdramaturg Roman Freigassner in sein Wohnzimmer, um an mehreren langen Abenden die Einsendungen durchzuhören. Mario Rossori (Pate Records), Gerald Stocker (Volksoper) und ich (Beziehungsweise FM4 Kollege Robert Glashüttner) versuchen dann im kreativen Chaos der Freigassnerischen Wohnung einen Platz für unsere Unterlagen zu finden, werden mit Zustell-Hendl bewirtet und diskutieren über jeden Song, den Text, die musikalische Idee u.s.w. Jedes Jahr das gleiche (aufreibende aber Freude bringende) Spiel. Umso wichtiger ist es danach einen Schritt zur Seite zu machen, um zu sehen, dass zwar das Organisatorische sich Jahr für Jahr gleicht, die eingesendeten Songs dagegen durch ihre unglaubliche Vielfalt immer wieder beeindrucken.
Schon erstaunlich, wieviele spannende Bands und ideenreiche Musiker an dem Contest Jahr für Jahr teilnehmen. Bei Euch möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken, ihr habt es uns nicht leicht gemacht, die Top 25 zu ermitteln.
Von Indiepop bis -rock, von Female Pressure bis Schrammelprotest, von bissigem Humor bis Reggae Dub - hier kommen sie, die VorfinalistInnen des Protestsongcontests 2008: |
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