fm4.ORF.at ORF.at login
StreamPodcastsMail an FM4
zurück zur TitelseiteSOUNDPARK - Your Place for Homegrown MusicSTATION - alles rund um den RadiosendernotesCHAT
Wien | 3.6.2008 | 20:53 
Innerlichkeiten. Äußerlichkeiten.

HansWu, Pfister

 
 
8festival, erste Woche
  Bevor es diese Woche mit der Departure Fashion Night (Mittwoch) und Schau der Angewandten (Donnerstag) weitergeht, hier ein paar Bilder von der ersten Wohe des 8festivals in Wien.
 
 
 
Austrian Fashion Awards
  Am Anfang waren die Austrian Fashion Awards. In einer ehemaligen Luftballonfabrik im verschrieenen Favoriten gingen sie über die Bühne, und als das Modevolk schon mit leicht fransigem Nervenkostüm aus dem gepanzerten Taxi stieg, kam gleich der nächste Schock:
Kein Defilée!
Nur Projektionen!
Sechs Filmchen für sechs Nominees,
bei denen Gestalten in der jeweiligen Bekleidung ins und wieder aus dem Bild morphten.
Schnell einen Sekt, und ein weißes Sofa unter den Allerwertesten.

 
 
 
 
  Sehr aufgeregte Nominees auf Sofas, auf derselben Bühne wie die Jury, die man in eine Barhocker-Situation hineindrapiert hatte. Das war schön für uns, die alle zu sehen, aber bitter für jene, die den jeweiligen Preis dann doch nicht zugesprochen bekamen. Da hiess es sowohl Dankesrede als auch Pokerface vorbereiten.
 
 
 
Und jetzt die Zivilisten
  "Ohne Förderungen, ohne Preise gäbe es gar keine Mode", sagte am Vortag schon die für den Modepreis der Stadt Wien nominierte Christina Berger.
Die Preisträger und die Filme mit ihren Kollektionen gibt es momentan auf der Fontpage des 8festivals.
Und damit ab zu ein paar Outfits!
 
 
 
 
 
  Raffiniert geschnittenes Westchen mit Frackschöße hintendran, an unserem Lieblingsmodel. "Von House of the very Island's, meinem Lieblingslabel!" Dieser junge Mann ist, vermute ich mal, sogar vor dem morgendlichen Honigbrot schon schick.
Und wenn wir schon dabei sind - mir scheint, der Bart ist neu!
 
 
 
 
 
  Apropos Weste. Hollodaro, "das Outfit ist von Ulliko."

 
 
 
 
  "Gestatten, Turek." Und zwar beide. Man beachte besonders rechts den Armreifen mit sechseckigen Spiegelflächen und die Sandalen, die mit einer Art Lederschiene hinten an der Wade drei Querriemen über Zehen, Köcheln und Kniekehle zusammenhalten.
 
 
 
 
 
  Hier ist alles an seinem Platz. Schuhe, Hemd, und Strick um den Hals. Die Matrosenanmutung wird perfekt in Form eines Herzförmigen Vorhängeschlosses am Ohr. "Hat sentimentalen Wert."
 
 
 
 
 
  Dieses freundliche Fräulein hier hat sein Shirt in Berlin gekauft, und kann endlich Antwort auf die Frage "Steghose - ja bringt's das denn?" verschaffen. "Ich will nur mehr Leggings mit Steg. Dank Steg gibt's nie wieder ausgebeulte Knie!"
 
 
 
 
 
  Während im Hintergrund Shirts von Preisträgerin pelican avenue verschenkt werden:
Komplett secondhand und komplett glamourös!

Und das führt uns auch schon ...
 
 
 
Von einer Party auf die andere Party
  Weiter geht es jetzt mit Bildern von der Party des INDIE Magazins auf dem Badeschiff. Die Besucher hier waren wesentlich jünger und auch weniger begütert als die bei den Austrian Fashion Awards. Aber nicht weniger stylish, zumindest die hier folgenden.
 
 
 
 
 
  Ein reichlich ambivalentes Herrenhemd mit pleated front und eine Freundin, die ihren Mann lieber nicht mit uns allein lassen wollte.
Übrigens, wir haben alle Doherty-Lookalikes und Baukasten-Britrocker mit Plastikrosenkränzen und Stirnlocken draussen gelassen.
Wie das funktioniert, weiss ja inzwischen eh jeder.

Dieser Mann hier unten hat dagegen schon ausgekundschaftet, wie man aktuell in Schweden
die Hosen krempelt.
 
 
 
 
 
 
 
  "Tolle Jacke!" - "Selbst genäht..."
Bogomir Doringer, nominiert für den Kontakt Fashion Award, macht ein Foto von uns, bevor er wieder in den Flieger steigt.
 
 
 
 
 
  Dieses Foto wird, wie ich sehe, diesem tollen schmalen Kleid nicht wirklich gerecht. Es ist nämlich selbst genäht. Madame besucht zur Zeit die Modeschule in Linz, will aber bald nach Wien ziehen.
 
 
 
 
 
  "Ist diese Pose wirklich die richtige?", zweifelt dieser Herr, während Look See Proof spielen. Übrigens eine ziemliche Pulloverband.
 
 
 
 
 
  Wir wissen alle, wo man diese Sachen kaufen kann, aber sieht es deshalb weniger umwerfend aus? (Nein!)
Ich gebe zu, ich habe heute Nachmittag einschlägige Lokale nach dieser dunkelblauen Goldknopfweste durchsucht, doch vergebens. Heul.
War wohl sehr beliebt.
 
 
 
Mon Dieu!
  Fast hätte ich diese Frau noch vergessen. Ich kenne niemanden in Wien, der an ihren vor Einfällen berstenden Selfmade-Stil herankommt. Chapeau für Strumphosentop mit Clipträgern und Samtkonstrukt.
 
 
 
 
back
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick