Er hat die "Mario Oper" geschrieben, Spielkonsolen und Game Designer besungen, politisches Puppentheater aufgeführt, mit Kindern in Ghana Videospiele gespielt. Und das war erst der Anfang.
Jonathan Mann, 25, mit der Wahlheimat L.A., zäumt mit seiner Kunstfigur "GameJew" Videospiel-Kultur von einer Seite auf, die bislang noch niemand beschritten hat. Statt Spiele bloß zu spielen und zu besprechen, schreibt und singt er Songs über sie. Doch mit GameBoy-Musik oder Nerdcore hat dieser Mann wenig am Hut, seine musikalischen Vorbilder heißen vielmehr Jonathan Richman und Bob Dylan.
Artist in residence
Für die nächsten zwei Monate wird GameJew von Wien aus Lieder schreiben, Menschen treffen, die Gegend erforschen, sich in Gespräche verwickeln, Interviews führen und Konzerte spielen. Denn: GameJew ist in dieser Zeit "Artist in residence" beim SUBOTRON Games Shop im Wiener MuseumsQuartier.
Bereits jetzt gibt es auf gamejew.com Jonathans erste Eindrücke und ein "Vienna Welcome Video" zu sehen. Er selbst hat bei seinen Unternehmungen die Kamera immer mit dabei und verspricht für die nächsten acht Wochen "an avalanche of videos".
Play with the GameJew!
Die Möglichkeiten, Jonathan zu treffen und/oder ihm bei der Arbeit zuzusehen, sind vielfältig. Auch im FM4 Radio wird GameJew in den kommenden Wochen zu hören sein und von seinen diversen Abenteuern und Inspirationen berichten. Kern- und Angelpunkt der öffentlichen GameJew-Aktivitäten wird stets der Freitag sein.
Jeden Freitag:
- "GameJew in Vienna" - Rubrik in der FM4 Morning Show, zwischen 6 und 10 Uhr
- Live-Performance vor dem SUBOTRON-Shop, 16-18 Uhr