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Wien | 5.11.2008 | 11:59 
Videospiel-Kultur, essenzielle Elektronik und famoses Allerlei.

Burstup, Gerlinde, Grenzfurthner

 
 
Plünderung 2.0
  Die Finanzkrise hat gezeigt, dass sich das Geld von Banken, Staaten und Bürgern mitunter in Luft auflöst. Und so, wie labile Situationen in einer Gesellschaft seit Jahrhunderten für Plünderungen sorgen, ist auch der implodierte Kapitalmarkt ein gefundenes Fressen für jene, die an der fragilen Situation bereichern wollen. Bei den Plünderungen des 21. Jahrhunderts werden jedoch keine Schaufenster mit Steinen eingeschlagen, sondern Passwörter via Phishing geklaut.
 
 
 
DeepSec
  Das ist nur einer der vielen, handfesten Gründe, auf die Notwendigkeit von professionellem, digitalem Datenschutz hinzuweisen. Nichts ist nicht hackbar - das wissen sowohl die "üblen" ProgrammiererInnen von bösem Code als auch Sicherheitsunternehmen und Antiviren-Firmen.

Die international ausgerichtete Konferenz DeepSec, die heuer zum zweiten Mal in Wien stattfindet, lädt DatenschutzexpertInnen aus unterschiedlichen Szenen und Gruppierungen ein, um auf sehr hohem Niveau, aber auch durch anschauliche Beispiele, Wissensaustausch beim Thema Datensicherheit zu ermöglichen.

 
 
Hack me
  Das Wörtchen "Hacker" und "hacking" ist in dem Zusammenhang vielleicht etwas irreführend. Fest steht aber, dass es dabei längst nicht mehr nur um hochbegabte, pubertierende Computer-Geeks geht, die sensible Datenknotenpunkte lahmlegen möchten - auch, wenn dieses Phänomen weiterhin ein tragender Pfeiler der Hacking-Kultur ist.

"Ein Hacker muss nicht, wie viele irrtümlich glauben, immer kriminell sein. Vielen geht es darum, Sicherheitslücken aufzuzeigen, die gefährlich sein können und die im Interesse von uns allen geschlossen werden müssen", sagt René Pfeiffer, Organisator der DeepSec.
 
 
 
RFID- und Low-Tech-Hacking
  Das Themenspektrum der DeepSec ist dementsprechend breit gestreut. Zwei Kernthemen betreffen dieses Jahr die Sicherheitslücken der RFID-Technologie sowie Hacking im Offline-Leben - Stichwort NLP-Kunst.
 
 
 
Johnny Long, Spezialist für Low-Tech-Hacking.
 
 
Verlosung
  Die DeepSec ist aufgrund ihres hohen inhaltlichen Anspruches leider keine billige Veranstaltung, wenngleich es für Studierende markante Vergünstigungen gibt. Wir verlosten hier zwei Tickets für die DeepSec unter all jenen, die uns ihre persönliche Definition von Hacking schreiben, was sie damit zu tun haben und warum die Konferenz für sie spannend ist.

Die Verlosung ist vorbei und die GewinnerInnen wurden ermittelt. Danke an alle, die teilgenommen haben!
 
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  DeepSec, 11. bis 14. November, Hotel 'Imperial Riding School Vienna', Ungargasse 60

www.deepsec.net
   
 
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