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Wien | 14.4.2004 | 16:04 
Das (monochrome) Ende der Nahrungskette

HansWu, Trishes, Pinguin

 
 
F N E R D !
  Programmschwerpunkt und Ausstellung mit Selbstbekenntnissen, Schuldzuweisungen und Freudentränen zum Thema aller Themen: dem Nerdtum. Organisiert von monochrom und Lisa Max in Zusammenarbeit mit dem Mädchenpop-Laden.

Aber was ist ein Nerd?
 
 
 
 
 
  Nerd
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, deutsche Version.
Nerd (englisch für Schwachkopf, Sonderling, Streber) bezeichnet (meistens abwertend) Personen mit üerdurchschnittlichem IQ, die sich besonders mit Computern und anderen technischen Dingen beschäftigen, deren soziale Kompetenzen aber schwach ausgeprägt sind. Desweiteren liegen die Interessen der Nerds eher bei sogenannter Science Fiction oder Fantasy.
Nerds legen demnach keinen Wert auf die Meinung von Nicht-Nerds und wollen auch keine Anerkennung von diesen. Sie sind eine elitäre Gemeinschaft und
wollen nur eins: Respekt von den anderen Nerds.
Wer ein Nerd ist, und wer nicht, ist gleich geregelt wie in anderen Bereichen, zum Beispiel dem der Usenet-Regulars: "Man wird nicht zum Regular ernannt - man ist ein Regular, wenn die anderen Regulars dich als solchen akzeptieren". Dieses Paradoxon lässt sich allerdings nicht lösen.
Tatsächlich muss ein Nerd nicht unbedingt schwache soziale Fähigkeiten haben. Einzig und allein die Verhaltensweisen von Nerds auf ihrem Fachgebiet sowie die Kommunikation zwischen Nerds ist für Nicht-Nerds meist ziemlich unverständlich.
Mittlerweile hat sich das Nerdtum von individuellen Vorlieben und Verhaltensweisen zu einer eigenen Subkultur entwickelt.
Siehe auch: Geek, Slashdot
 
 
 
 
 
  Nerd
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, englische Version.
Nerd has two connotations, neither of which is very flattering.
The word was first used in Dr. Seuss's book If I Ran the Zoo, published in 1950. Another theory is that it is a version of Mortimer Snerd, the name of Edgar Bergen's ventriliquist dummy. Yet another theory is that it comes from Northern Electric Research and Developments where the employees wore pocket protectors with the acronym N.E.R.D. It was adopted in the mid-1960s to describe a stereotypical intelligent social recluse, one who usually is the butt of others' jokes.
Today, nerds are often thought of as people who are intelligent, yet socially awkward. The stereotypical nerd image as seen in the mass media and cartoons is a young man wearing thick black glasses (preferably broken and taped up with electrical tape), pocket protectors and dress shirts or clothes that are in general too formal for the circumstances in which they are worn. Nerds generally express an above-normal interest in computers, technology in general, and academic subjects.
[...] The second has been co-opted by computing jargon. A nerd is a lesser geek. Whereas geeks view themselves as technically competent and socially able, nerds are only technically competent.
There are some regional differences in the use of the words "nerd" and "geek". It appears that on the North American East coast the word "nerd" is preferred to "geek", and the meaning of the words is switched (see Ellen Spertus's page on The Sexiest Geek Alive).
Some self-proclaimed "nerds" use the term to describe any person who is deeply interested in science, technology and/or mathematics.
The term nerd is no longer regularly used in the derogatory sense as much as it was due to the increasing prevalance of the both hypocritical and patronizing "anything goes" mentality of the 90s and the new millennium.
 
 
 
 
 
"Hmmm."
  Das dachten wir uns. "So kommen wir nicht weiter".
Deshalb wurde die zentrale Idee des FNERD!-Projekts Leute einzuladen, sich mit dem Begriff zu beschäftigen, geboren. Und das wollen wir in Form einer Ausstellung machen. Jede/r ist geladen vorbeizukommen und den durch Kabelstränge und Boxen geteilten monochrom-Raum mit Artefakten, Fundstücken, Kopien und Ausdrucken vollzuhängen, die dem Geheimnis auf den Grund gehen.
Die Ausstellung ist hands-on, wie das so schön heißt. Also, bringt was mit.
Und um die Kommunikation zwischen den einzelnen SammlerInnen und BesucherInnen aufrecht zu erhalten haben wir eine analoge Form der Kommunikation gewählt: den Post-It-Zettel. Ein wucherndes Post-It-Forum! Jawohl!

Wir hoffen, dass nach drei Wochen der Raum voll ist mit interessanten Fundstücke, gelben selbstklebenden Zetteln und Objekten.

"Vernissage" (wenn man in diesem Fall überhaupt von sowas reden kann) ist am 16. April 2004, 19:30 Uhr im monochrom-Raum im MQ. Die Aktion läuft bis 13. Mai 2004.

Allerdings sind auch einige Projektabende geplant ...
 
 
 
 
 
Projektabend Nummer 1: "Captain Future"
  Franky Ablinger widmet den Samstagabend, also den 17. April 2004, Captain Future.

Er übermittelte uns folgende Erklärung:

Captain Future - Der Herrscher von Megara / Captain Future and the Space Emperor

Eine Space Opera nach Geschichten von Edmond Hamilton.

27. September 1980. Meine Familie hatte vor Wochen erstmals einen Farbfernseher erworben. Da wir in Oberösterreich wohnten, waren in der damals "kabellosen" Zeit auch drei deutsche Sender terrestrisch zu empfangen: ARD, ZDF und das bayerische Fernsehen. Zufällig zappte ich in eine Fernsehserie, deren Zeichentrick-Animation mich stark an die im ORF laufenden Serien "Heidi" oder "Wickie und die starken Männer" erinnerte: Captain Future. Damals wusste ich noch nicht, was eine Space-Opera ist, aber die unglaublichen Abenteuer in fernen Welten, die bereits in "Raumschiff Enterprise" (damals noch die Original-Serie mit Kirk, Spock und McCoy) ihre Faszination ausübten, fesselten mich sofort.

Ein cooler Superheld mit roten Haaren, beschlagen auf allen Gebieten der Wissenschaft, der das Böse in der Galaxie mit List und Wissen bekämpft. Dazu drei seltsame Gefährten: Otto, der Android, der seine Gestalt beliebig
verändern kann. Grag, der Roboter mit unglaublichen Kräften. Professor Simon Wright, das lebende Gehirn. Zusammen mit zwei putzigen Haustierchen Yiek und Oak bilden sie die Future-Mannschaft, die auf dem Mond wohnt und mit ihrem lichtschnellen Raumschiff "Komet" sofort zur Stelle ist, wenn im Weltall irgendwo Gefahr droht. Ezella Garnie, Captain Futures bester Freund und Leiter der Weltraumpolizei, die bildhübsche Joan Landor, eine bis über beide Ohren in Captain Future verliebte Agentin der Weltraumpolizei, sowie der Junge Ken Scott, der sich an Bord der "Komet" schleicht, sind als Nebenfiguren mit von der Partie.
 
 
 
 
 
 
Ich ließ zur Sendezeit jeweils alles liegen und stehen, übersiedelte vom Mittagstisch vor den Fernseher und schmollte tagelang, wenn man mir dieses verbot. Noch Monate später fertigte ich Robot-Kostüme aus Schachteln an, trug selbstgebaute Protonenpistolen beim Räuber-und-Gendarm-Spiel und rüstete meine Armbanduhr für galaktische Raumzeit auf.

Wahrscheinlich ist der/m einen oder anderen LeserIn ähnliches in früher Jugend widerfahren. Aus heutiger Sicht erscheinen die in der Serie geschilderten kosmischen Fakten haarsträubend, die Handlung teilweise politisch nicht korrekt und die Story seicht. Im japanischen Fernsehen wurde die Serie nie wiederholt, da sie im Vergleich zu anderen Serien eher schlecht eingestuft wurde. Egal - Captain Future war und ist Kult, speziell im deutschsprachigen Raum. Viel zum Erfolg hat die Musik der deutschen Synchronfassung beigetragen, die von Christian Bruhn, dem Wunderwuzzi der deutschen Musik geschrieben wurde. Da die bei den Fernsehsendern herumgereichten Original-Bänder durch Verschleiß und Maschinenschaden auch immer weniger und kürzer werden, zeigt monochrom am Samstag, 17. April 2004 um 20:30 die Folge "Der Herrscher von Megara".
Und zwar die deutsche Synchronfassung; alle drei Teile á 25 Minuten hintereinander, zusammen also 75 Minuten:

- Die Rückverwandlung

- Jagd auf den mächtigen Schatten

- Kampf der Planeten

Die Folge ist chronologisch die erste, also auch für Interessierte geeignet, die die Serie noch nicht kennen.

Und davor ein kurzer multimedialer Vortrag zum Thema, mit interessanten Fakten und Hintergrundinformationen.
 
 
 
 
 
  Der Inhalt der Folgen?
Laut captainfuture.com:
Eine Rückverwandlungskrankheit auf dem Planeten Megara im Sternbild des Schwan lässt sämtliche Erdbewohner zu Affen werden. Als der beste Agent der Erdregierung auch zu einem Affen wird, wird Captain Future zu Hilfe gerufen.
Währenddessen wiegelt eine geheimnisvolle Gestalt, genannt der Herrscher von Megara, die Megara-Wesen gegen die Erdbewohner auf. Steckt er hinter der Rückverwandlung? Als Captain Future ihn angreifen will, greift er einfach durch den Herrscher hindurch, als ob er Luft wäre.





Nun denn, ...
mit der Bitte um nerdistische Beteiligung.

Gezeichnet:
Der Grenzfurthner, die Lisa Max und die Billie Tunakan.
(Und der DaddyD hat gesagt, er macht auch was.)
 
 
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