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Wien | 11.10.2004 | 12:01 
Das (monochrome) Ende der Nahrungskette

HansWu, Trishes, Pinguin

 
 
Interdisziplinär Nr. 14
  Der von Alfons Bauernfeind initiierte "Club Interdisziplinär" feiert den zweiten Jahrestag. Die Veranstaltungsreihe entstand aus dem guten Zufall eines zur Verfügung stehenden leeren Raumes. Zusätzlich las Alfons in jener Zeit Hesses Glasperlenspiel. Es bot sich ihm die nötige Inspiration, auf die Frage, ob er in den leerstehenden Räumlichkeiten etwas veranstalten will, eine positve Antwort zu haben.

Die Künste und Wissenschaften haben viel zu viel gemein, dass sie permanent getrennt voneinander behandelt werden. Also wurde der Versuch gestartet einen Abend zu gestalten, wo das anders läuft.

Christian Schäfer und sein Verein Magasin organisierten ein halbes Jahr Parties, Austellungen und Aktionen, bis der Raum wieder abgetreten werden musste. Für Alfons Veranstaltungsreihe bedeutete dies, dass er nach vier Veranstaltungen die Lokation wechseln musste: So kam er zu uns monochroms.
 
 
  Unsere Lokation bestätigte das Konzept der Vermengung von Infotainment, Musik, Diskussion, Kunst und Komödiantik. Die eingeladenen Akteure waren meist junge WissenschaftlerInnen, die ihre Diplomarbeit präsentierten, zivilgesellschaftliche Gruppierungen die ihre Aktivitäten vorstellten und engagierte Artists, die vor einem bunt zusammengewürfelten Publikum performen wollten.

Und so soll das wieder am Mittwoch, den 13. Oktober 2004 sein.




In das vierte Semester eilt der Club mit Mir Ghousuddin und seinen afghanischen Kulturverein, gefolgt von der Band Mary N and Friends, dem Kinesiologen Marcin Koch und dem Philosoph Emanuel Grandits, der diesmal für die VOLKÜ (Volksküche) verantwortlich ist.

 
 
Programm
  Mir Ghousuddin war in den letzten Monaten in Afghanistan und erzählt uns, wie es zurzeit dort aussieht. Was hat sich geändert, wohin steuert das Land und wie steht es um die Rechte der Frauen?

Danach kommt der Auftritt von Mary N and Friends: Mary, um die diese Band gewachsen ist, ist der Mittelpunkt und die Stimme, gleichzeitig Pianistin und Komponistin fast aller Songs. Die Gruppe spielt Songs zu großen Themen mit kleinem Besteck, bedienen sich eines großen Spektrums musikalischer Stilrichtungen. Jazz-, Ethno- und Folkelemente sind eingewoben in die Klangwelt heilsamer Balladen. Zum Inhalt sei nur soviel zitiert: "Der Ton ist der Weg vom Inneren nach Außen, um wieder im Anderen ein Innen zu finden. Singen ist Leben, Leben ist Geben, was sagt nur das Herz. Ich webe mich ein in das Liedernetz der Welt, sinnfindend im Überwinden des Denkens. Das Schaffen neuer Klangrealitäten ist zweckfreies Abenteuer und mein Geschenk ans Leben."
(Besetzung: Mary N: Vocal, Piano; Alex Hrach: Gitarre; Benji Hösel: Bass, Vocal; Vera Kalman: Violine)

 
 
  Emanuel Grandits wird nebenbei seine frisch gekochten Krautfleckerl zum Selbstkostenpreis verteilen und sich bestimmt gerne auf Diskussionen einlassen.

Marcin Koch ist Kinesiologe und führt kurz in sein Fach ein. Seine in Österreich nicht ganz etablierte Richtung wird womöglich für gewisse Kontroversen sorgen. Besonders gespannt dürfen wir darauf sein ob die Kognitive Science Truppe (www.couch.motime.com) ihr Unbehagen ausdrücken wird oder ob ein gemeinsamer Konsens gefunden werden kann.

 
 
  13. Oktober, 20:00. Im monochrom-Raum im MQ
 
 
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