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Wien | 20.10.2002 | 17:54 
Das (monochrome) Ende der Nahrungskette

HansWu, Trishes, Pinguin

 
 
Kråke Mikunda - Veränderungsfähigkeit bewahren!
  Der ehemalige Lokalfernsehsprecher, Kleinindustrielle und Initiator der Bürgerliste LHL - Kråke Mikunda - hat sich in einem Wiener Gürtellokal sechs Termine reservieren lassen um dort sein politisches Programm für Wien zu präsentieren. Der charismatische Politiker möchte an diesen sechs Abenden sowohl über seine politischen Vorstellungen als auch über den Zustand der Politik in Österreich sprechen.
Da seine Bürgerliste nicht genügend Unterstützungserklärungen für die Nationalratswahl sammeln konnte, möchte Mikunda auf Nummer sicher gehen und bereitet sich schon jetzt auf die Gemeinderatswahlen 2006 vor.

Mikunda konnte sechs MusikerInnen sowie zahlreiche Prominente und Organisationen für sein politisches Programm begeistern. Diese Menschen werden Herrn Mikunda tatkräftig in seiner Arbeit unterstützen.
 
 
 
 
 
Der erste Abend ...
  ... ist einer "Jugendkultur ohne Wenn und Aber gewidmet".

Kråke Mikunda: "Junge Leute sind heutzutage natürlich Antifas und auch Globalisierungskritiker. Die Zeiten in denen ein junger Mensch daran gemessen wurde, was er im Krieg geleistet hat, die sind lang vorbei. Aber heutzutage kämpfen wir an einer anderen Front. Es ist zwar durchaus ok, ab und abends nur ans Vergnügen zu denken - schließlich ist uns die Gastronomie auch ein wichtiger Wirtschaftszweig - aber die zentrale Frage muss uns immer vor Augen bleiben: Was leiste ich für den Standort? Ich glaube, dass Österreich mit seiner elektronischen Musikszene ein ganz großartiger Branding-Erfolg gelungen ist, den man nicht oft genug als Vorbild nehmen kann und soll - dafür, wie es laufen kann und wie es letztlich laufen muss in unserer heutigen Welt, wo Marken essentiell sind. Da muss jeder Standort schauen, wie er seine Nische findet, mit der er dann unverwechselbar und bekannt wird. Da muss man ganz nah am Trend sein und dann die kleine eigene Nuance dazugeben. Sampeln, Sie verstehen? Und natürlich arbeiten! Die Verbindung von Vergnügen mit harter Arbeit, das ist es, was die Wiener Musikszene zum Erfolg geführt hat, und das wollen wir öfter sehen, das muss man dann auch fördern. Selbst entscheiden, frei sein - gegen die ganze Ja-Sager-Kultur, die die ältere Generationen vielleicht noch geprägt hat. Darum ist es sehr begrüßenswert, wenn junge Leute schon früh mit kleinen Initiativen beginnen. Das kann ein so genanntes "Fanzine" sein, eine Kabarettgruppe, ein kleiner Club; da lernt man die Sachen, die später wichtig werden - oft wird auch aus einer kleinen Spaßinitiative einmal ein profitables Business. Und genau solche Leute brauchen wir!"
 
 
 
Für Kråke Mikunda ...
  ... ist die Gruppe "Matthias Kertal und seine KollegInnen" ein gutes Beispiel. Eine dynamische Elektropop-Formation um den Frontman Matthias Kertal, der mit Thomas Jarmer (garish), John Tokyo (lasch), Oliver Hangl (olliwood) und Katinka Polmanova unter dem ironisch-brisanten Titel "Legalize it!" musikalisch "rocken" wird. Kråke Mikunda findet, dass die Gruppe Synergie demonstriert, die richtig unter die Haut geht! Ein Vorbild für aktive BürgerInnen und solche, die es noch werden wollen!
Der - das sagt schon sein Name - innovative DJ "Toni Maroni" führt musikalisch durch den Abend.
Das unabhängige Meinungsforschungsinstitut Gold Extra ist anwesend.
 
 
 
Kråke Mikunda, Chance für alle - ein Daumen im Wind des Wechsels
  Im Rahmen der Veranstaltung möchte der charmante Politiker als "Independancy Kick" 21,8 Euro an eine/n kreative Jugendliche/n überreichen.
Senden Sie bitte einen 1200 Zeichen langen Kurzaufsatz zum Thema "Repräsentative Demokratie - Cool as Hell" an herr.mikunda@monochrom.at. Einsendeschluss ist Montag 18 Uhr. Der Spitzenkandidat wird bis Dienstag 18 Uhr den/die GewinnerIn hier bekanntgeben. Der Preis wird persönlich und mit Handschlag überreicht, der/die TeilnehmerIn muß also Mittwoch abends anwesend sein.




Lassen Sie sich vom politischen Quer-, Ein- und Übersteiger Mikunda und seinem Programm überzeugen. Flache Hierarchien und verteilte Entscheidungsstrukturen so lange der Vorrat reicht!

Mittwoch, 23. 10., ab 21 Uhr im Wiener Lokal B72.

 
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