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| I AM X | | |
Chris Corner, Herr I AM X, hat es geschafft, sich auf die Statur des Jack Skellington aus "Nightmare before Christmas" herunter zu hungern. Jedesmal, wenn ich ihn sehe, sieht er dünner aus. Ein Wahnsinn. Allerdings erlaubt ihm diese Figur, eigenartige, verführerische Tänzchen auf der Bühne hinzulegen und sich problemlos elegant rückwärts über eine Monitorbox zu werfen. Gekleidet in einen schwarz-weißen Anzug mit Zylinder, wirkt Herr X wie ein morbider Zirkusdirektor. Sonst nicht viel Neues von der Band, deren Schema schön langsam ein wenig langweilig wird. Die Songs, die ja eigentlich recht gut und clever sind, verschmelzen zu einer monotonen Masse. Das affektierte Herumgefuchtle der Keyboarderin nervt mehr, als es animiert. Zu ihrem Outfit möchte man nur sagen: Ein bisschen glitzer, glitzer schön und gut, aber diese Auswahl würde ich mir noch einmal überdenken. Chris Corner stellt uns sein Pony vor (aus Plastik), trink Rotwein aus der Flasche und reicht diese dann ins Publikum weiter. Lasziv rollt er seine skinny Jeans rauf, bis er seine kniehohen Ringelboots komplett zur Schau stellt. Es wäre, als hätte Tim Burton hier den Set-Decorator gespielt, aber es wirkt dann doch nicht so charmant. Obwohl es die Musik von I AM X heute nicht in mein Herz schafft, sagt Chris Corner dann doch das, was sich alle denken: "Was ist denn das für ein Scheißwetter, ja?". |
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 | | | Was nicht passt, wird passend gemacht |
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