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Wien | 16.4.2008 | 19:08 
Der Funk vom Gaisberg: Soul, ich und Salzburg.

Trishes, Janis, Hedi

 
 
film:riss
  Jahr für Jahr wurde der film:riss immer mehr zu einer fixen und umwerfenden Plattform für Filme von StudentInnen und NachwuchsfilmemacherInnen. Der Erfolg liegt in der Dichte und Vielseitigkeit der Arbeiten einerseits und wohl auch in dem auf der anderen Seite sehr gut funktionierenden Netzwerk der BetreiberInnen des Festivals. "Hier passiert endlich was", das hörte ich in den Tagen während und nach des Festivals des öfteren. Das unaufhörliche Wachstum des Festivals, welches heuer z.B. auch das erste Mal in der Lage sein wird, einen Drehbuchpreis zu vergeben, bestätigt die treue Begeisterung des Publikums, als auch die vorhandene Notwendigkeit für Plattformen wie diese. Fernsehkinder machen sich ihre eigene Sozialisation Untertan, oder, vielleicht nicht ganz so optimistisch formuliert, beginnen "ihr" Medium zumindest selber zu gestalten. Sieht man ins Publikum der Festivaltage so ist schwer zu unterscheiden, ob sich passive NutzerInnen und/oder aktive ProduzentInnen in den Reihen drängeln. (Ein Gefühl wie auf den Hip-Hop-Jams vergangener Zeiten ;-)).
 
 
Die Tournee
  Das ansteckende Verbreiten dieser Filmviren beginnt am 17. April 2008 im Top-Kino/Wien und präsentiert zunächst eine Auswahl von Filmen des Festivals aus dem letzen Jahr in Salzburg. Gezeigt werden Arbeiten von Karin Uebelbacher, Orsolya Bajusz und Zsuzsanna Werner, Stefan Wipplinger, Nina Gaugelhofer, Iris Blauensteiner, Anna Bertsch und Lukas Marxt und Michael Petri. Danach folgen die Screenings neuer Filme der Filmakademie Wien in zwei Blöcken: Der Doku-Block präsentiert Arbeiten von Jasmina Eleta, Franz Dude und Stefan Bohun, im Spielfilm-Block werden Kurzfilme von Catalina Molina, Christoph Brunner, Andrina Mcrincar und Katharina Mückstein gezeigt.

Weiters fährt die Salzburger film:riss-Mission im Mai nach Innsbruck, findet sich am 24. Juni in Wels ein und partizipiert am Poolbar-Festival in Feldkirch im August dieses Jahres.

 
 
Das Festival
  Bis zum 1. September 2008 können alle StudentInnen an österreichischen Hochschulen für das heurige Festival, das von 10. bis 15. November in Salzburg stattfinden wird, ihre Arbeiten einreichen. Diesmal müssen es nicht nur Filme sein, auch wissenschaftliche Forschungsprojekte (nennen wir es einfach Diplomarbeiten und Dissertationen) zu dem Thema Film sind gesuchte Objekte der Begierde der Veranstalter.

Alle weiteren Informationen zur Tournee und dem Festival finden sich auf der Homepage von film:riss, auf der ich auch die Ankündigung für ein weiteres Zuckerl entdeckt habe:

 Filmstill: Inside 1014
 
 
Instant 36
  Das Stegreif-Filmfestival instant 36 (ebenso ein fixe Filminstitution aus Solewood) wird Anfang Mai für Hektik und Spaß am Stress sorgen: Bis zum 25. April 2008 können sich noch Filmteams formieren und anmelden und dann sollten sie ausführlich zu schlafen beginnen, denn am 3. und 4. Mai wird Ruhe ein Fremdwort bleiben. Es stehen nämlich nur 36 Stunden zur Verfügung, um einen kompletten Film zu drehen, zu schneiden, vielleicht auch zu konzipieren und letztendlich abzugeben. Was für ein Spaß! Weitere Informationen finden sich auf der instant 36 Homepage (wie praktisch das Netz doch ist), insbesondere das wohl essentielle Anmeldeformular.

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  Angekündigte Querverweise

www.filmriss.at
Die Tournee und das Festival.

www.instant36.at
Das Stegreif Filmfestival
   
 
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