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zurück zur TitelseiteSOUNDPARK - Your Place for Homegrown MusicSTATION - alles rund um den RadiosendernotesCHAT
Österreich | 22.11.2001 | 14:50 
Soundpark. Your Place for Homegrown Music.

 
 
Vier Wochen FM4-Soundpark
  Fast vier Wochen Soundpark, Zeit für ein kleines Resümee: Auch abseits der blanken Zahlen überwiegt die positive Überraschung über das noch unentdeckte Potential österreichischer Musiker. Natürlich waren am Anfang die Elektronikbastler am allerschnellsten, weil ein elektronischer Track natürlich schnell ins MP3-Format konvertiert und auf die Seite geladen ist. Aber schon bald darauf haben alle anderen Musikrichtungen aufgeschlossen und so präsentiert sich knapp vier Wochen nach dem Start ein ziemlich ausgewogenes Bild mit ähnlich großen Teilen von Elektronik, Pop, Rock, HipHop oder genresprengenden Arbeiten. Auch eher FM4-Untypisches wie indianische Gesänge, ein Solo-Didgeridoo oder auch klassische Kompositionen kommen im Soundpark an und werden selbstverständlich nicht ausgegrenzt.
 
 
  Trotz des enormen Zustroms werden pro Tag nur 4-5 neue Bands/Artists auf der Homepage neu vorgestellt - würde man alle Einsendungen gleich auf einmal veröffentlichen, wäre das Angebot einfach unüberschaubar und die einzelne Band / der Artist hätte recht wenig bei einem solchen Überangebot.
 
 
 
  Was auffällt, ist die fast durchgehend gute Qualität der Einsendungen, sowohl musikalisch als auch klanglich. Kaum ein eingelangter Track entspricht dem allgemeinen Klischee von der rauschigen, unausgereiften und schlecht aufgenommenen Demokassette. Es dominieren semi-professionelle bis professionelle Aufnahmen aus ¿echten¿ oder den immer weiter verbreiteten Heimstudios. Fast jeder Heimcomputer, der heutzutage verkauft wird, hat rein technisch genug Kapazität um ganze Alben zuhause aufzunehmen und scheinbar wird das auch immer öfter genützt. Und so konnten bereits 33 Songs aus den Einsendungen ins FM4-Musikprogramm übernommen werden.
 
 
 
Bereits in unserem Radio-Computer:
  Artifact (Thrust), Bad Girls Magazine (Neverending Story), Chsnhdhbrrt (De De), Der Funkmast (Anders), Drown A Fish (Big Beating), Gletschaprise (Südwind), Guanako (Bazillo), Inina Gap (Gap Song), Irradiation (Waiting Room). Jitka (Yeah Yeah Yeah), Kayleph (The Anselmo Case), Klaus (Connex), Little Green (Spring), Loop D (Psychophonics), Loxodrome (Willed), Megapearls (Feelings Inside), Mindcave (Trampoline), Much 2 Kangaroo (On The Wave), Open Highhead ft. Danny Rankin (Bros of no mercy), Ottomat (Shirt), Repeat Me Please (Polp), Rosensprung (Erwartung), Side Effect (Lucky Strike), Spielmann (Never Be Gray Again), Strobe (Chilled Sunday), Superberti (Liebe tut weh), The Tryp (Guider), The Virus (System), Tomorrow She (Cosmic Girl), Voxsta (Pur Pur), Wedekind (Cosmological Impotence), Wienundamgrund (Pablo I Neruda), Zsolt Marx (In Dir)
 
 
 
  Interessant ist auch, dass die bessere Vernetzung österreichischer Musiker, ein weiteres erklärtes Ziel des Soundpark, schon ein bisschen zu fruchten beginnt. Gegenseitige Remixe und die Suche nach Sängern, Gitarristen etc. sind natürlich nur erste Schritte, denen aber hoffentlich weitere Zusammenarbeiten und vielleicht auch Veröffentlichungen folgen werden.
 
 
 
Konkret in Zahlen ausgedrückt heißt das:
 
  • bislang haben sich 503 Artists registriert.

  • von diesen wurden bereits 153 veröffentlicht.

  • pro Tag werden 4-5 weitere Artists freigeschalten

  • im ersten Monat kam die Soundpark-Homepage auf ca. 335 000 Pageviews

  • 33 Songs laufen im FM4-Musikprogramm in der normalen Rotation
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