Close Up: Zwei Väter einer Tochter Die neueste Komödie des österreichischen Regisseurs Reinhard Schwabenitzky mit Elfi Eschke und Karl Merkatz. Conny Herzog, eine selbstbewusste 40-jährige Frau, ist auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater. Connys Mutter nennt in ihrem Testament zwei mögliche Zeuger: Den Industriellen Albert Summer und seinen Pförtner und ehemaligen Freund Paul Weinstein. Conny beginnt ein Netz aus Intrigen zu spinnen. (Erika Koriska)
Die Flaming Lips und ihr Livewahnsinn Unmengen von Confetti, (künstliches) Blut, Vögel aus Holz und Tierkostüme. In letzteren begeben sich die Flaming Lips aus Oklahoma, rund um Mastermind Wayne Coyne, zur Zeit gerne auf der Bühne. Letzthin steckten sie einfach ihren Pop-Kollegen Justin Timberlake auch in ein solches Kostüm. Der Mann spielte - trotz verwirrtem Gesichtsausdruck - gern mit, ist schließlich eine Ehre mit den Lips auf einer Bühne zu stehen, und dabei vielleicht auch Kylie Minogue-Hits nachzuspielen, oder "White Christmas". Eva Umbauer geht dem Bühnen-"Wahnsinn" der Flaming Lips auf den Grund.
Digital Underground: Das Etoy Buch
"Leaving reality behind" - die Schweizer Anarchos von Etoy, die sich auf einen Namenskampf mit dem milionschweren Startup eToys eingelassen hatten, haben ihre Chronik in Buchform veröffentlicht. Vorwort und erstes Kapitel sind sogar online. 'The new artist protests, he no longer paints.
Update (17-19)
mit Hannes Eder
Close Up: The One In dieser futuristischen Martial-Arts-Action von James Wong, steht der asiatische Kampfkünstler Jet Li im Mittelpunkt. Wie in seinem letzten Blockbuster "Romeo Must Die" lebt auch The one von visuellen und inhaltlichen Referenzen an Genre-Klassiker: Die Welt ist in eine Vielzahl paralleler Universen aufgeteilt. Von jedem Menschen gibt es etliche Kopien. Sobald einer dieser natürlichen Klone stirbt, überträgt sich dessen Lebensenergie auf alle übrig gebliebenen. Wer es schafft, als Unikat durchs "Multiversum" zu wandeln, wäre quasi unbesiegbar. Seit zwei Jahren verfolgt der kompromisslose Faustkämpfer Yulaw (Jet Li) dieses Ziel. (Christian Fuchs)
Betthupferl: In der Popmusik ist es ja naheliegend: Geschwister musizieren gemeinsam - Die Gallagher Buben, die Gibb Brüder, die Raabtal Dirndeln. Wenn erstgradig verwandte Kinder hingegen unterschiedlichen Neigungen nachgehen, sehen sie sich seltener, hat Martin Puntigam in Erfahrung gebracht - fürs Betthupferl
Film: À la folie...pas du tout/Wahnsinnig verliebt "Amélie"-Darstellerin Audrey Tatou zeigt sich im Debütfilm von Laetitia Colombani von Liebeswahn verfolgt. Angélique liebt den Herzchirurgen Loïc. Da dieser aber mit einer Anderen verheiratet ist und auch noch Vater wird, werden die Gefühle der jungen Kunststudentin auf eine harte Probe gestellt. Dann wendet sich das Blatt. Nach einer Fehlgeburt verlässt Loïcs Frau Mann und Haus, nichts steht der Verwirklichung von Angéliques Träumen nun mehr im Wege. Aber warum läuft in Loïcs bisher so wohlgeordnetem Leben plötzlich alles schief? Mehr dazu von Pamela Rußmann
Prime Cuts: Erlend Oye - 'Unrest' | The Sea and Cake | DAF
Tribe Vibes (22-00)
mit Functionist & Trishes
Ein sehr kurzes Interview mit einem sehr interviewunwilligen Nas vor seinem umso energiegeladeneren Hamburg-Auftritt, ein paar Worte von Florida's own turntable champ DJ Craze am Telefon, ein Mix von DSL, einer von Benz und einer von Em-O-Dee sind die Eckpfeiler dieser Sendung. Dazwischen: HipHop Musik, alt oder neu, Hauptsache gut.