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  Österreich |  22.2.2003 | 17:59 
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Programm: Sonntag, 23. Februar
 
 
 
 
Morning Show (06-10)
  with Duncan Larkin
 
 
 
Sunny Side Up (10-13)
  with John Megill

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Doppelzimmer (13-15)
  mit Stermann und Grissemann
 
 
 
Gästezimmer (15-17)
  mit Gerlinde Lang

Im heutigen FM4 Gästezimmer sind die beiden Chefredakteure und Köpfe des Pop-Magazins The Gap Thomas Weber und Manuel Fronhofer zu Gast. Sie feiern heute Abend im Chelsea in Wien ihr 6-jähriges Bestehen. Geladen sind die Live-Bands 'The Robocop Kraus' aus Deutschland und die heimische 'The Beautiful Kantine Band'. Auch eine Lesung gibts zu hören, wenn der Grazer Trash-Poet Martin G. Wanko Auszüge aus seiner Crime-Story 'Ken' liest. Im FM4 Gästezimmer werden Thomas und Manuel ihre Lieblingstracks vorstellen und ein wenig über die Geschichte des Magazins plaudern...
 
 The Gap - Gästezimmer, 23.2.03 
 
artist title
 THE ROBOCOP KRAUSIntrinsic
 BUILT TO SPILLCar
 BLONDE REDHEADHated Because of Great Qualities
 HEFNERI Stole a Bride
 THE BEAUTIFUL KANTINE BANDDanielle
 ELEMENT OF CRIMEWeißes Papier
 FRIENDS OF DEAN MARTINEZTime is Not Your Friend
 TINDERSTICKSCity Sickness
 BRIAN PILTIN Tramp Star
 THE ROBOCOP KRAUSThings Don't Work That Way
   
 
 
World Wide Show (17-19)
  with Gilles Peterson

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Zimmerservice (19-21)
  mit Martin Blumenau

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Im Sumpf (21-23)
  mit Fritz Ostermayer und Thomas Edlinger

Graue Lagune
KAADA: Thank You For Giving Me Your Valuable Time (Southern Rec., im Vertrieb von Trost-Rec.)

Ausgangspunkt von Kaadas musikalischem Kosmos ist die große Zeit des Sixties-Souls, hier sucht und findet er seine Instrumental- und Stimm-Samples, die er zu oft grotesk verzerrten Neo-Motown-Hymnen zusammenflickt. Die Methode ist alles andere als neu und heißt im PC-Sprech 'Cut & Paste'. Ausschneiden und woanders einfügen. In den alten analogen Zeiten machten das die Residents bereits mit ihren unzähligen Tonbandschnippseln, heut geht's dank Mausklick um einiges flotter. Gleich geblieben ist die Kunst des Collagierens. Was passt zusammen, was spreitzt sich und muss gerade deswegen ineinander verwoben werden usw. Moby werkelt so seit Jahren für sein Alternative-Stadionpop-Publikum, der kanadische Plunderphonics-Artist John Oswald machts seit Jahrzehnten für all jene, denen sogar die radikale Zerhack-Ästhetik des frühen John Zorn noch immer zu kommerzig daherkommt.
Bei Kaada aber gehen Seele und Scherenschnitt die schönste Symbiose ein, die man sich nur vorstellen kann. Manche Setzkastenstücke klingen da so homogen, als wären sie Originale von damals, andere wiederum baut er so kurios disparat zusammen als wäre ein Tontechniker über der Fülle des Materials wahnsinnig geworden. Manchmal klingts wie ein digitalisierter Spike Jones auf narrischen Schwammerln, dann wieder nach dem großen
Tricky, der seine Seele gleich an drei Teufeln gleichzeitig verkauft hat. Alles drin bei diesem John Erik Kaada aus - schon wieder - NORWEGEN: Comic Strip Raserei und hingeschissener Existentialismus.

 
 
 
Liquid Radio (00-01)
  Mix by Soundsommelier - Degustation Flight No.1 , 2003
 
 Soundsommelier 
 
artist title
 Gus GusWhy
 Heights of AbrahamEva
 Visit VenusMagic Fly
 Saafi BrothersSupervision
 BedrockBeautiful Strange
 HerbalizerMoon Sequence
 FreakpowerColdcut
 Lemon JellyCurse of the Ka'Zar
   
 
 
Soundpark (01-06)
  mit Stefan Trischler
 
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