Close Up: Am anderen Ende der Brücke Fanny Ebner (Nina Proll), Tochter eines Polizei-Ausbildners, begegnet dem chinesischen Polizeibeamten Ma Yunlong, der an einem Trainingskurs in Wien teilnimmt. Die verliebte Fanny geht nach China, um Yunlong zu heiraten. Doch die politische Vergangenheit bei den Tchang Kai-Chek Nationalisten holt Yunlong ein. Nachdem Yunglong in ein Straflager deportiert worden ist, muss Fanny hart für das Überleben ihrer Kinder kämpfen. Eine östereichische Produktion unter der Regie der Chinesin Hu Mei. (Patricia Mussi)
Innovation Lab 2003 Ein Ideenwettbewerb von FM4 und www.innovatives-oesterreich.at. FM4 sucht Ideen, Projekte und Abschlussarbeiten von Schülern und Studenten in ganz Österreich. Die Sieger gehen am Ende des Schuljahres 2003 mit 5.000 Euro Preisgeld nach Hause. Ziel des Wettbewerbes ist es, Innovation und Kreativität junger Menschen in Österreich zu fördern. In zwei Alterskategorien (15-20 und 20-25 Jahren) sollen in den Themengebieten Naturwissenschaften und Technik, Human, Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften und im Bereich Kunst und Kultur heimische Innovation sichtbar gemacht werden. Eine hochkarätig besetzte Jury aus Fachleuten aus Forschung und Wirtschaft wird die Einsendungen beurteilen, den Siegern winken Geldpreise. (Karl Schmoll)
Die Stereo MCs spielen heute live im Orpheum in Graz - Andreas Gstettner hat mit ihnen gesprochen.
Digital Underground: Ein Spiel, dessen erster Teil 1990 für den Sega Genesis rauskam. Den Erdlingen fehlt der Funk! Toejam, Earl, und sonstige Aliens wollen ihn uns zurückbringen. Als Endgegner und Oberbösewicht gibt's den "Evil of Funk", der noch dazu die heiligen "12 Vinyls of Funk" gestohlen hat. (Christoph Weiss)
Update (17-19)
mit Claudia Czesch
Close Up: Lilja-4-ever Der Schwede Lukas Moodysson hat nach "Fucking Amal" und "Tillsammans" ein hartes und raues Sozialdrama in russischer Sprache vorgelegt: Auf sich allein gestellt, lebt die 16-jährige Lilja (Oksana Akinshina) in einem trostlosen Wohnviertel in Russland. Weder vom Sozialamt noch von ihrer in die USA ausgewanderten Mutter erhält sie finanzielle Hilfe. Ihre zunehmende Perspektivlosigkeit ertränkt sie mit Wodka und billigen Drogen. Liljas einzige Bezugsperson ist der 13-jährige Volodja (Artiom Bogucharskij). (Petra Erdmann)
Aufregung um Uni-Räte Die Bundesregierung hat kürzlich die Mitglieder der neu geschaffenen Uni-Räte bestellt. Das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) ortet bei Friedrich Stefan sowie bei weiteren von der Regierung bestellten Uni-Räten einen "burschenschaftlichen bzw. rechtsextremen Hintergrund". (Marianne Lang) [more]
Film: Chicago Die Hollywood-Stars René Zellweger, Richard Gere und Catherine Zeta Jones in Sing- und Tanzstimmung: Chicago im Jahr 1929. Die naive Roxie Hart (Renée Zellweger) sitzt genauso wie Jazzsängerin und Tänzerin Velma Kelly (Catherine Zeta Jones) im Gefängnis. Beide wegen Mordes. Staranwalt Billy Flynn (Richard Gere) vertritt beide und macht sie zu rivalisierenden Mörderinnenstars, die um die Unterstützung der Boulevard Presse kämpfen. Ein Musical von Rob Marshall - das Parallelen zwischen dem Showbusiness und der Justizpraxis aufbereitet.
(Pamela Rußmann)
Porträt René Zellweger Die 33-jährige René Zellweger - aufgefallen ist zum ersten Mal in dem Slacker-Film "Reality Bites" von Ben Stiller. Das war 1994. Nach dem sie sich als neurotische, amüsante Bridet Jones verdient gemacht hat und davor den absurden Humor der Farrelly-Brothers in "Me, Myself & Irene" neben Jim Carrey unterstützt hat, zählt durch ihre Rolle im Muscial "Chicago" zu den Hollywood-Topstars. Pamela Russmann hat René Zellweger getroffen.
Die nordische Soul Weltmeisterschaft kann heuer Andreas Saag aus Göteborg ganz souverän für sich entscheiden. Na gut, er ist gleich unter zwei Pseudonymen ('Swell Session' und 'Stateless') an den Start gegangen. Aber hier gelten die langweiligen Regeln aus der Sportwelt sowieso nix. Göteburg liegt an der schwedischen Nordseeküste ziemlich genau in der Mitte zwischen Skagerrak und Kattegat, schräg vis à vis vom äußersten Zipfel Dänemarks, falls das mal in der Millionen-Show gefragt werden sollte. Die Musik von Andreas Saag ist mit wenigen Worten schwer zu beschreiben. Sagen wir mal, sie ist komplex und sehr emotional, wobei der fast schon sprichwörtliche, nordische melancholisch-poetische Pathos (Kaurismaki, Björk, Tenor, Hulkkonen) auch hier seinen Charme versprüht ('Fallin Into' ist übrigens sein bisher bekanntester Song). Die Beats sind sowieso eine Klasse für sich und betonen in verschiedenen Geschwindigkeiten und Heftigkeitsstufen ihre inspirierte Eigenständigkeit. Also für alle, die so wie ich Texte eher überfliegen: Der Typ ist unglaublich und bringt in Kürze ein schön geniales Album auf dem englischen Freerange-Label raus. Stateless - art of no state.
Im Free Flow Gastmix-Forum präsentiert Fritz da Groove (deephousemafia) die neuen Super-Goodies von Kerri Chandler, Cei-Bei, Alexi Delano und vielen anderen.