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  Österreich |  8.3.2003 | 17:59 
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Programm: Sonntag, 9. März
 
 
 
 
Morning Show (06-10)
  with Duncan Larkin
 
 
 
Sunny Side Up (10-13)
  with John Megill

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Doppelzimmer (13-15)
  mit Mona Moore und Hermes
 
 
 
Gästezimmer (15-17)
  mit Heinz Reich

Elke Krystufek spielt ihre Lieblingsmusik - von der umtriebigen L.A.-Szene Figur Kim Fowley ("Is America Dead?"), der kalifornischen Künstlerband The Gobbler, dem indischen Filmmusikkomponisten R.O. Burman, der brasilianischen Legende Carmen Miranda ("Goodbye Boy") oder von der von den Kap Verde Inseln stammenden Cesaria Evora ("Miss Perfumado"). Außerdem: Hip Hop aus Rumänien.
playlist:
1) Bidner/Martinek - "This is not my government"
2) Kim Fowley" - "Is America dead?"
3) Parazitii - "Dac-as fi presedinte"
4) Cesaria Evora - "Miss Perfumado"
5) The Gobbler - "Skin of flesh all mighty"
6) Carmen Miranda - "Good bye, boy"
7) Gerwald Rockenschaub - "These things just happen"
7) R.O. - Burman - indische Filmmusik
 
 
 
World Wide Show (17-19)
  with Gilles Peterson

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Zimmerservice (19-21)
  mit Martin Blumenau

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Im Sumpf (21-23)
  mit Fritz Ostermayer und Thomas Edlinger

1)The Sound Of Jerusalem
Der Frankfurter Electronica-Künstler Sebastian Meissner alias Random Inc verarbeitet akustische Fundstücke aus Rundgängen durch die arabisch-jüdischen Stadt am Laptop zu eigenwilligen Soundtexturen. Ein Gespräch anläßlich seines montäglichen Konzerts im Wiener Fluc.

2) Long live the Bulp!
Nicht nur ein Gegenstand, sondern ein mythisches Objekt, eine Religion für Religionslose: die Glühbirne. Alles, was man schon immer über das Welterklärungsmodell Glühbirne wissen soll, kann, muss, erklärt der Co-Autor des ersten "Glühbirnenbuchs", Helmut Höge.
 
 
 
Graue Lagune (23-00)
  TOXIC GIRLS! - Nightmares For (13) Unlucky Boystars (Tsunami Addiction) und HELLFIRE - Heaven Don't Want You? Hellfire Will Take You! (Hausmusik/Kollaps)
 
 
 
  Nachschlag zum Internationalen Frauentag. Und das Eingeständnis, dass es auch im Sumpf und in der Lagune nicht allzu rosig ausschaut mit dem Anteil an von Frauen produzierter Musik. Trotzdem Solidarität, klaro, hoffentlich ohne dem bitteren Beigeschmack einer repressiven Toleranz.
Diese arschlappige Scheintoleranz aber kann gar nicht aufkommen bei den zwei heutigen Lagunen-CDs. Die nehmen sich eh alle Rechte ohne blöd zu fragen.
Z.B. die 15 Solistinnen bzw. Frauenbands, die da auf einem wunderbaren Sampler namens Toxic Girls! versammelt sind. Herausgegeben wurde "Toxic Girls!" - Untertitel: "Nightmares For 13 Unlucky Boystars" - vom französischen Label und Anarchisten-Kollektiv Tsunami Addiction, das wiederum mit dem hier schon des öfteren gepriesenen Label Active Suspension enge Kontakte pflegt. Das ist dann auch der Grund, dass ich zumindest ein paar der auf Toxic Girls mitmachenden Musikerinnen kenne.
Das Konki Duet etwa, oder: The Very Ape, Sofia Hapin, Colleen und auch The Rhythm King And Her Friends. Von Sawako, Katja Kudolej, Marfina, Thyra HildenBand oder Ceweecee hab ich mein Lebtag noch nix gehört.
 
 
 
  Einzelne aus dem wunderbar irren Haufen hervorzuheben hieße andere zu benachteiligen. Der Mix machts aus. Und der ist herrlich desparat.
Manchmal schimmern Vorbilder a la Le Tigre, Chicks On Speed oder Peaches durch, meistens aber drischt frau sich ihren eigenen Weg. Und der ist dann mindestens so interessant wie die verschlungenen Musikpfade von uns
Schwanzträgern. Es scheint mir am korrektesten, wir Hörerinnen und Hörer halten uns einfach an, die Musik und die oft recht boshaft witzigen Texte; die notwendigen Gender-Diskurse und Geschlechterkämpfe bleiben uns deswegen ja eh nicht erspart. Weil der Toxic-Girls-Sampler aber nur 40 Minuten lang ist, gibt's dazwischen eingestreut auch einige Songs der großartigen Münchner Combo Hellfire, die demnächst auch Österreich heimsuchen wird. Hellfire, das sind 4 Frauen und ein Mann auf der Suche nach der perfekten Verbindung von New Wave und No Wave im Zeitalter ihrer überdrehten Reproduzierbarkeit. Die popige Eleganz von New Wave trifft da die gut nervende Ruppigkeit von Frühachziger No Wave, als hätten sich die legendären B52 vom jungen Arto Lindsay der DNA-Phase produzieren lassen.
Nur dass gegen die Hellfire-Sängerinnen - da hat der Promozettel vollkommen recht - die singenden Girls der B52 doch wie Jeanette "GZSZ" Biedermann daherkommen. Ja doch, der Hellfire-Stil ist ein charmanter Bastard, die Haltung der Hellfire aber ist Punk! Und so soll es sein. Der Rest steht noch immer bei Judith Butler.
 
 
 
Liquid Radio (00-01)
  Mix by Johannes Strobl aka Bassman anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Albums
"Minimal Distraction" am 10.3. auf Fabrique Records.
 
fm4 playlist    
 
artist title label
1 The Modernist Eurojah (Immigrant Dub)Scape
2 Philip Boa & Pia Lunda Lundaland Charlamane Eastwest
3 BassmanRaindubFabrique
4 TamtamRelaxo Abstracto (Lost Tisch Remix) Music for Speakers
5 Jah Wobble & Bill Laswell Virus B Axiom rec.
6 Miles Davis Black Satin Columbia
7 BassmanMinimal Distraction Fabrique
8 StaticTsim Sha Tsui City centre offices
9 PalomaTengo Fabrique
10 Tamtam Lost TischMusic for Speakers
 
 
Soundpark (01-06)
  mit Robert Zikmund
 
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