"Schlankheitswahn und Essstörungen"
Die Medien leben es uns vor - schlanke Menschen sind erfolgreich, dynamisch und einfach gut drauf. Dass dieser Schlankheitswahn langsam furchterregende Ausmaße annimmt, ist auch bekannt: viele Jugendliche verfolgen dieses Ideal des schlanken Körpers, die Auswirkungen sind Essstörungen in verschiedensten Varianten: Anorexie und Bulimie sind u.a. die Folge.
In einer kürzlich publizierten Studie erklärt die British Medical Association, dass für mehr als die Hälfte aller 12-15jähriger Mädchen ihr Aussehen das Wichtigste in ihrem Leben ist. Und bei den gleichaltrigen Burschen steigt diese Tendenz ebenfalls.
Das ist vielleicht "in", aber die Britische Regierung beginnt, sich ernsthaft Sorgen darüber zu machen, dass der Schlankheitswahn auch die nationale Gesundheit gefährden könnte. Am 21. Juni hält die Britische Regierung und die British Medical Association ein "Thin Summit" ab - ein Gipfeltreffen, bei dem Models, Modezaren, Gesundheitsexperten und Medienvertreter über den Druck dünn zu sein, dem sich junge Frauen und Männer ausgesetzt fühlen, diskutieren.
Zu diesem Thema zu Gast: Dr. Vivienne Nathanson von der British Medical Association. Sie beschäftigt sich mit dem Körperbild in der Gesellschaft, den Medien und gesundheitlichen Aspekten des Schlankheitswahns. Außerdem kommt auch Angelo Lodisa, der Sprecher der Modelagentur "Ford Europe" zu Wort und bezieht zu dieser Problematik Stellung.
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