Prime Cuts: The Thrills- 'So Much For The City' The Thrills - 70s obsessed young trendies who prefer Stetsons to Guiness. - Das Newcomer Quintet aus Dublin singt von weiten amerikanischen Straßen und verrückten Menschen, die man so trifft wenn man auf diesen Straßen unterwegs ist. Ihre Songs haben Titel wie "Big Sur" oder "Santa Cruz". Kalifornien ist der Lieblingsort der fünf jungen Iren, nicht erst seit sie dort einmal den Sommer verbracht haben, sondern seit sie als Kinder alte Platten von den Beach Boys, Burt Bacharach oder Phil Spector gehört hatten. - Die Gitarren klingen "jangly", und die Songs geben sich überhaupt sehr "happy" und werden zur Zeit von den britischen Radiostationen auf und ab gespielt. Kurz: The Thrills make a big guitar pop (summer) splash. (Eva Umbauer)
Close Up: Sommerkino: Drugstore Cowboy Ein Quartet junger Süchtiger zieht von Stadt zu Stadt, immer auf der verzweifelten Suche nach Drogen. Bob (Matt Dillon), Freundin Dianne sowie das Pärchen Rick und Nadine überfallen Drugstores, um den Stoff direkt zu beziehen. Erst als Nadine an einer Überdosis stirbt, will Bob auf Entzug gehen. Poetisch aber ohne falsche Sentimentalität erzählt Gus Van Sant die Geschichte dieser Drifter, deren Existenz ständig zwischen Euphorie und Depression schwankt. (Patricia Mussi)
Lesestoff: William Kotzwinkle - Fan Man Ein Klassiker aus den Siebzigern: "Fan Man" von William Kotzwinkle trainiert auch heute noch die Lachmuskeln. (Jenny Blochberger)
IT-News (Christoph Weiss)
Update (17-19)
mit Kristian Davidek
Close Up: Brennen im Wind Nach "Brot und Tulpen" ist "Brennen im Wind" der neue Film des italienischen Regisseurs Silvio Soldini, und zwar ein beklemmend düsterer Liebesfilm. Der osteuropäische Emigrant Tobias arbeitet seit Jahren in einer Uhrenfabrik, fällt nicht besonders auf, geht einmal die Woche ins Wirtshaus. Doch Tobias ist anders als die Männer, mit denen er ab und zu einen draufmacht. Denn er hat sie noch, die Hoffnung auf die große Liebe. Er ist sich sicher, es gibt sie und sie wird zu ihm kommen. (Patricia Mussi)
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Jane's Addiction: Die kalifornische Alt Rock Band rund um den charismatischen Frontmann Perry Farrell ("Been Caught Stealing", "Up The Beach",...) löste sich nach ein paar Platten zu Beginn der 90er auf. Gitarrist Dave Navarro ging zu den Red Hot Chili Peppers und Perry Farrell, eine der interessantesten Persönlichkeiten im US-Rock, gründete "Porno For Pyros" und nahm zuletzt ein Album unter dem Namen "Perry Farrell" auf. Sein "Lollapalooza"-Festival, das Farrell erfunden hatte, ruhte die letzten Jahre. Jetzt war der richtige Zeitpunkt es wieder aufleben zu lassen, wie Perry Farrell findet, und gleichzeitig veröffentlicht er wieder ein Jane's Addiction Album. - Eva Umbauer über "Strays" und das Comeback von Jane's Addiction.
Franz Ferdinand ist zwar ein politisch dubioser Bandname, aber nach den Regeln von FM4 Heartbeat schützt Unwissen bei gleichzeitig vorhandenem Charme durchaus vor Strafe (was für den Moderator gilt, muss auch für die Musiker gelten). Daher darf Band mit betreffendem Namen auch einen Liederreigen eröffnen, der paläozoische Schönheiten wie die Shadows of Knight, Dexys und Them mit rasend zeitgenössischem Material wie The French (die neue Band von Darren Hayman), Elbow, Ane Brun, Scout Niblett, The Coral oder Super Furry Animals verschmelzen lässt, während John Cale gleich dreifach mit frühem, aktuellem und künftigem Werk in Erscheinung tritt. Da freuen sich die jungen SoulrebellInnen.