Prime Cuts: Die Woche der Compilations. Heute: Compost Records Compilation "I Like It" (Roman Schilhart)
Close Up: Kops Nach seiner Culture-Clash Komödie "Jalla!Jalla!" kommt nun der nächste Film des im Libanon geborenen Schweden Josef Fares in die Kinos. Die Actionkomödie "Kops" spielt in einer schwedischen Kleinstadt, wo das Polizeirevier kurz vor der Schließung steht, da es keine Kriminalität gibt. Da schreiten die vier Cops selbst zur Tat und mischen die Kriminalstatistik ein bisserl auf. (Erika Koriska)
Lesestoff: Michael Curtin - "Der Club der Weihnachtshasser"
Die Achtziger Jahre waren ein trauriges Jahrzehnt - jedenfalls in England. Die eiserne Lady ließ nicht gerade Träume wahr werden, und so blieb vielen im Vereinigten Königreich nichts anderes übrig, als im Pub um die Ecke in die gutgemischten Karten zu schauen. Auch die Solorunde trifft sich in jenen Jahren an jedem Mittwoch abend im "The King's Arms" im Londoner Stadtteil Sheperd's Bush zum Kartenspiel: Percy Bateman, irischer Außenseiter und Herumtreiber, der in seiner Jugend ein spektakuläres Desaster auf dem Rugby-Feld zu verantworten hatte; Kenneth Foster, ein Buchhalter, der sich gern in Frauenkleider hüllt; Arthur Ellis, ehemals Londoner Gebietsleiter der NatWest Bank, der die Welt davon überzeugen will, sich Linoleumböden anzuschaffen und der zu diesem Zweck immer ein Stück dieses nicht gerade populären Materials mit sich herumträgt; Ernie Gosling, Hilfskellner im The King's Arms, der nie so recht weiß, ob er eher für sich oder seine Frau den Totoschein ausfüllt; und Diana Hayhurst, die Schulterpolster tragende Herausgeberin von Unipolitan, der Zeitschrift für die moderne Frau. Keiner von ihnen führt ein leichtes Leben, soviel ist klar, aber das schlimmste daran, so stellen sie eines Tages fest, ist in jedem Fall Weihnachten - die Besuche bei den Verwandten, die teuren Geschenke, die jeder erwartet, die schrecklichen Papierhüte, in denen man aussieht wie auf einem Kindergeburtstag, und überhaupt, für wen soll Weihnachten gut sein? So voller Einigkeit in ihrem Weihnachtshass wird schnell beschlossen, das kommende Weihnachtsfest zu sabotieren. (Andreas Gstettner)
IT News (Astrid Schwarz)
Sober C wütet noch vor Weihnachten. Der agressive Virus verstopft die Leitungen und versendet sich selbst.
Update (17-19)
mit Kristian Davidek
Close Up: MA 2412 - Die Staatsdiener Pünktlich zur Weihnachtszeit kommt nun der Film "MA 2412 - Die Staatsdiener" in die Kinos. Nach dem Ende der gleichnamigen Comedy-Serie zeigt nun der Film in diversen Rückblenden, wie die MA 2412, das Amt für Weihnachtsdekoration, entstand und rollt die Entwicklung des Beamtentums auf - angefangen in der Steinzeit. Alfred Dorfer und Roland Düringer zielen zum letzten Mal als Herr Weber und Herr Breitfuß auf die Lachmuskeln. (Erika Koriska)
Digital Underground: Spellforce (PC)
Nach dem eher mauen "Knight Shift" kommt nun ein weiterer in Deutschland entwickelter Titel, der Echtzeit-Strategie und Rollenspiel zu einem neuen Genre verbinden will. "Spellforce" lässt sechs verschiedene Rassen wie Zwerge, Elfen oder Trolle in der dazupassenden Fantasy-3D Welt gegeneinander antreten und verspricht eine "persistente Spielwelt mit durchgehender, packender Storyline und vielen Sub-Quests". (Robert Glashüttner)
Termine | Luna News | Prime Cuts: Die Woche der Compilations. Heute: Compost Records Compilation "I Like It" (Roman Schilhart)
Homebaseparade (19-22)
Gerlinde Lang erfüllt eure Musikwünsche
Last Minute Geschenktipp: Die Videos von Chris Cunningham (Christian Fuchs)
Prime Cuts: Die Woche der Compilations. Heute: Compost Records Compilation "I Like It" (Roman Schilhart)
Heartbeat (22-00)
mit Robert Rotifer
"Es ist uns eine besondere Ehre, diesen Montag den Reigen der Jahresrückblicke beginnen zu dürfen", meint Robert Rotifer, während in seiner Londoner Außenstelle ein sorgfältig aufgeschichteter, penibel geordneter Turm von heuer erschienenen CDs gefährlich ins Wanken gerät, krachend zu Boden fällt und schließlich, den Gesetzen der Physik folgend, in Form eines chaotischen Haufens zur Ruhe kommt. Umso besser: Das bedeutet zwei Stunden ausgewählter Songs aus den bevorzugten Platten des vergangenen Jahres, ohne kindischen Anspruch auf herbeigeholte Hierarchien.