Close Up: "handbikemovie" ist das Kinodebüt des gebürtigen Tirolers Martin Bruch und hat den Großen Diagonale Preis 2004 gewonnen. Bruch, der an Multipler Sklerose erkrankt ist und seit 1998 vorwiegend mit einem handpedalgetriebenen, sogenannten "Handbike", unterwegs ist, dokumentierte einen Teil der knapp 17.000 km-Wegstrecke, die er bislang mit diesem Fahrzeug zurücklegte, mit einer Helmkamera. So entsteht sein persönlicher Reisebericht, der durch Wien, London, Paris, Istanbul und New York führt. (Patricia Mussi)
Wortlaut Der FM4 Literaturwettbewerb geht in die Jury-Phase. Gestern war Einsendeschluss, Zita Bereuter erklärt wie es weitergeht mit euren Kurzgeschichten zum Thema "Werktags".
IT News
Update (17-19)
mit Kristian Davidek
Close Up: Mindhunters Thriller mit LL Cool J. Eine Gruppe von jungen Agenten für die "Psychological Profiling Division" des FBI wird mit dem erfahrenen Cop Gabe Jenkins auf eine verlasse Insel geschickt. Dort müssen sie in einer Simulation einen Serienkiller namens "The Puppeteer" dingfest machen. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass die vermeintliche Simulation blutiger Ernst ist und die jungen Agenten um ihr Leben fürchten müssen. (Christian Fuchs)
Prime Cuts: Kava - "The Empty Hall Sessions" | Termine | Luna News
Homebase (19-22)
mit Gerald Votava
Film - Die Rache am Logo
Fälschungen machen nicht nur Strategien von Piraterie und Sabotage verständlich, sondern auch das Funktionieren und die Macht des Originals. Die Doku "Knock Off" erkundet auf einer Einkaufstour entlang des New Yorker Broadway das außer Kontrolle geratene Spektakel um die Definition, Aneignung, Performanz und Sabotage von Markenkultur. Petra Erdmann hat Co-Regisseurin Anette Baldauf ins Studio eingeladen.
Die Thermals aus Portland/Oregon kultivieren mit ihren rotzigen 3 Akkord Punkpop Hymnen unwiderstehliche Statements zur Lage des "Ich" des "Wir" und der guten alten DIY-Attitude. Das Trio rund um Sänger Hutch Harris pfeffert schon mal ein ganzes Album innerhalb weniger Stunden für ganze 60 Dollar Produktionskosten auf einen alten 4-Spurrecorder. OK! Für das neue Album "Fucking A" (Sub Pop) hat man sich dann doch etwas länger Zeit genommen. Und trotzdem klingt das Ergebnis genau so sensationell wie der Vorgänger "More Parts per Million". (Christian Lehner)
Er weiß zwar nicht, was für Kränze die Norweger zur Sonnenwende binden oder welche Schnäpse sie sich über die Schulter kippen, aber das Erscheinen der neuen Platte von Kings of Convenience ist schon einmal eine mehr als unbedenkliche Art, dieses Datum zu würdigen. Zur Feier hat Robert Rotifer die eine Hälfte der Band, die nicht auf FM4-Tournee war (Eirik Glambek Boe nämlich), zum Gespräch getroffen, und dabei einiges über Yin und Yang, Simon und Garfunkel, Eirik und Erlend erfahren.