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La Boum de Luxe (21.30-06) - Dog's bollocks in FM4
OH NO! It's them again: Slack Hippy und DJ Smash präsentieren wieder einmal ihre nicht ganz jugendfreien Breakbeats. Nicht ganz jugendfrei deshalb, weil der Showtitel "Dog's Bollocks" in Slack Hippys Übersetzung "superleiwand" bedeutet - laut Auskunft britischer Natives jedoch in Wahrheit für ganz andere Sauereien steht...
Die Breakbeat Show feat. D-Kay...
Dog's Bollocks favorisiert elektroakustische Breakbeats, zumeist jenseits der 100 bpm - Schallmauer. 2 Step Garage, Drum & Bass, Electro und Booty Bass bilden den Hintergrund für die Schweinigeleien der beiden Dog Hosts. Diesmal zu Gast: Der Wiener DJ und Produzent D-Kay, der als erster Österreicher bei einem englischen Drum and Bass Label (Moving Shadow!) untergekommen ist - eine kleine Sensation, höchstens noch vergleichbar mit dem Engagement von Alex Manninger in der britischen Premier League.
D-Kay als Moving Shadow
... & Steiermark's finest:
In the mix: Der Grazer DJ Stauder, der mit seinem Break: Form Club im Arcadium D&B Entwicklungsarbeit in der Steiermark leistet.
Slack Hippie wird einen "Mushroom" - Mix beisteuern und Smash eine chillige Drum & Bass - Selection.
Und - last but not least: die Wiederholung des Dom & Roland Sets feat. MC Santana von der Trife.Life Party im Wiener Flex.
Dog's Bollocks, jeden letzten Freitag des Monats im Rahmen von La Boum de Luxe ab 21 Uhr 30 auf FM4.
... Far Out Drum & Bass
London 1995: LTJ Bukem & Fabio hosten den ersten D&B - Club in der Innenstadt. "Speed" im Marsclub (Stadteil Soho) wird schnell zum Insider-Tip für großstädtische Hedonisten aller Coleur. Der Sound unterscheidet sich von den Jungle Raves der Vorstädte. Sphärische Flächen, Jazz-Primborien und der tighte Vocal-Part von MC Conrad synthetisieren aus Jungle einen Style, der fortan als Drum & Bass gelabelt wird. Ästhetisch eingängiger und vom Approach her für alle Clubheads offen, kommt der neue Sound dermaßen gut an, dass die Musikpresse -wieder einmal- vom "Future Sound of England" schreibt.
Tatsächlich kam der Drum & Bass ala 1995 einer Offenbarung gleich. Schließlich hatten die meisten Basskids ein deartiges Rhythmusdesign noch nie zuvor gehört. Lables wie Moving Shadow, Good Looking, Timeless Recordings und auch Metalheadz (wenn sie smoove Tunes herausbrachten) u.a. konnten kaum die quantitative Nachfrage nach Platten befriedigen. Die Presswerke liefen heiß. Gleichzeitig dazu tauchten dann auch schon die ersten "darken" Two-Step Tracks auf (E-Motif, No U Turn, Metalheadz und Prototype) die alsbald ins Zentrum des weltweiten Interesses rückten und als Vorläufer des heutigen, schon sehr an Techno gemahnenden, Soundspektrums gelten.
Für all diejenigen, denen der aktuelle Style zu gerade und technoid klingt, hat DJ-Smash in seinem Archiv gewühlt und die alten Breakbeat-Perlen von 1995 - 1997 zu einem einstündigen Mix zusammengedreht. Mit an Board bei der Reise in die Vergangenheit: LTJ Bukem, Source Direct, Digital, Hidden Agenda, DJ Die und das D&B "Wunderkind" Photek.