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| Im Sumpf (21-23) | | |
mit Fritz Ostermayer und Thomas Edlinger
Der amerikanische Wald und seine Besucher
1) Der amerikanische Autor Denis Johnson beschreibt in seiner Novelle "Train Dreams" in lapidaren und doch wuchtigen Sätzen die Geschichte der Vereinsamung eines Holzfällers im Dickicht der nordwestamerikanischen Wälder.
2) Sein Landsmann, der Fotograf William Eggleston, gilt als Miterfinder einer visionären Farbfotografie. Seine Fotoerzählung "Los Alamos" enstand im gleichnamigen bewaldeten Gelände zur geheimen Entwicklung der Atombombe. Eine Auswahl der subtil verstörenden Fotos über die die Landschaft prägende, heute nostalgisch aufgeladene Konsumikonografie der späten 1960- und frühen 1970er Jahre ist derzeit in der Wiener Albertina zu sehen.
3) In Wien wiederum ließ der Künstler Alois Mosbacher in seinem 2004 in der "Secession" ausgestellten Bilderzyklus "Out There" den Wald als (Nicht-)Ort verschiedenster Projektionen und als Schwebezustand zwischen Natur und Kultur aufleuchten: als Angstraum und als Sehnsuchtsort, als Zuflucht für Aussteiger und Außenseiter, als Crime Scene, als Idylle und als Spielplatz heutiger Abenteurer. |
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