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| Tribe Vibes (22-00) | | |
mit Trishes & DJ Beware
Die unendlichen Weiten des HipHop sind unser Zuhause und dessen gegensätzlichste Ecken abzuschreiten unsere liebste Freizeitbeschäftigung. Deshalb treffen da in einer Sendung abstrakte Samplingarchitekten auf Rap-Superstars und ehemalige Player, die jetzt einen auf Gangster machen, geben ehemaligen Gangstern, die jetzt einen auf Player machen, die Hand. Aber eines nach dem anderen: Der via Ninja Tune in der Welt gelandete Soundtüftler Daedalus aus LA bezeichnet seine LP selbst als "kein HipHop-Album", sondern als albumgewordenes Tribut an die HipHop-Kultur. Das manifestiert er wortgewaltig im Interview mit Natalie Brunner und musikalisch in einem Mix verschiedenster Einflüsse. Suede und Sonny Cheeba alias Camp Lo - beide stilecht mit "Bronx, NYC" am Taufschein - haben Mitte der 90er mit ihrem Debut "Uptown Saturday Night" und Hits wie "Luchini" oder "Black Nostaljack" geglänzt, konnten aber leider irgendwie nie mehr daran anschliessen. Am Rande ihres letztwöchigen Wien-Konzerts spielten uns die beiden mit ihrem DJ unter anderem brandneue Tracks vor, die sich ganz im Gegensatz zu früheren Tracks leider nicht an Blaxploitation-Filmen orientieren, sondern eher am kontemporären New Yorker Synthie-Sound. Dessen stärkster Repräsentant 50 Cent wiederum disst alle anderen und deren Omas und wirft wegen Ungehorsam auch noch The Game aus seiner G-Unit raus und Terror Squad Don Fat Joe meldet sich mit einer ziemlich heissen Streetsingle am Block zurück. Wenn das mal kein spannendes Drehbuch ist. |
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