"Mein Talent für Rock'n Roll war nichts anderes als die Suche nach einem Vater... die Suche nach Identität, dem zu gefallen, der nicht da ist", erzählt der Sohn eines US-Offiziers und einer böhmischen Mutter. Mit "Keine Angst" oder "Ich spiele Leben" wurde Hansi Lang zur Kultfigur des New Wave in Österreich in der ersten Hälfte der 80er Jahre. Nach einer Drogensucht startete er als Musiker und Schauspieler neu durch. Aktuell hat er mit dem "Slow Club" Projekt zu elektrifizierten Jazz- und Bluesballaden gefunden. [mehr]
Connected (15-17)
mit Natalie Brunner
Lesestoff: Hans Platzgumer - 'Expedition' "Die Reise eines Undergroundmusikers in 540 kb" - Autobiographie, Musikgeschichtsunterricht, Anekdotensammlung und Roman in einem. Andreas Gstettner hat sich das Werk genauer angesehen.
Digital Underground: Splinter Cell 3: Chaos Theorie:
Spezial-Schleichagent Sam Fisher ist zurück und läuft im dritten Teil vom Stealth-Actionspiel "Splinter Cell" noch wendiger und in noch schöner texturierten und ausgeleuchteten Levels herum - wenngleich Fisher selbst lieber im Schatten bleiben sollte. (Robert Glashüttner)
Update (17-19)
mit Fred Schreiber
Prime Cuts: The Bravery - "The Bravery"
Viel Feind, viel Ehr: Keine andere Retro-80ies-Synthband polarisiert so wie die aus New York stammenden The Bravery. Keine andere Retro-80ies-Synthband fladert so hemmungslos und offensichtlich bei The Clash, New Order, Ultravox und U2 wie das Quintett rund um Sänger Sam Endicott. Keiner anderen Retro-80ies-Synthband sind Indie-Snobs, Kritikermeinungen und konkurrierende Artschool Truppen so egal wie diesen Eye Liner-Rabauken aus Brooklyn. Und nur wenige Retro-80ies-Synthbands schreiben dabei solche Popknaller wie eben The Bravery. (Christian Lehner)
Close Up: The Ring 2 Nachdem im erfolgreichen ersten Teil des Remakes der Amerikaner Gore Verbinski Regie geführt hat, hat nun der Macher der japanischen Filmreihe, Hideo Nakata, im Regiestuhl Platz genommen. Mit von der Partie sind allerdings wieder Naomi Watts und Filmsohn David Dorfman - dieses Mal beschränkt sich der böse Geist Samara nicht mehr auf Videobänder, sondern will die reale Welt erobern (Christian Fuchs)
Am Cover des neuen British Sea Power-Albums ist ein Hase zu sehen, wie er uns auch vom Osterfest her ja so geläufig ist. Wie der Titel "Open Season" verrät, könnte es dem Löffeltier aber demnächst an den Kragen gehen. Ein dunkler Gedanke, wie ihn die Band aus Brighton - trotz ihrer neuerdings verstärkt zum Ausdruck kommenden Pop-Instinkte - immer noch liebt. Aber das Fest der Fruchtbarkeit bringt nicht nur ein exklusives kleines Gespräch mit British Sea Power, sondern auch Tonkonserven von M. Ward, einen Bonustrack von Beck, die famosen Kaiser Chiefs, AMPOP und viele andere frische Karnickel.