Close Up: Porträt Isabelle Huppert Sie hat im zeitgenössischen Kino Catherine Deneuve als Grande Dame des französischen Films den Rang abgelaufen. Isabelle Huppert, 52, hat mit der skurillen US-Komödie "I heart huckabees" und mit Michael Hanekes "Wolfzeit" immer auch Sinn für internationales Autorenkino bewiesen. Derzeit ist sie in zwei aktuellen Filmen zu bewundern - "Gabrielle - Liebe meines Lebens" und "Zwei ungleiche Schwestern". (Erika Koriska)
FM4 draußen - Alles außer Langlaufen Das Burton European Open in Laax/CH steht vor der Tür. Ein Ausblick auf die Slopestyle- und Halfpipecontests, von denen sich die FM4 draußen Redaktion nächste Woche live melden wird. (Michael Schmid)
IT News Lawrence Lessig ist Autor von Büchern wie "The Future of Ideas" oder "Free Culture: How big media uses technology and the law to lock down culture and control creativty". Er ist auch Jusprofessor an der Stanford Law School, und er kämpft seit vielen Jahren für Informationsfreiheit im Internet und den OpenSource-Gedanken. Jetzt gibt es ein neues, halbstündiges Slideshow-Video von ihm. Darin beschäftigt er sich mit dem Vorhaben von Google, die gesamte Literatur der Welt (zuerst die englischsprachige) zu scannen und im Internet verfügbar zu machen. (Christoph Weiss)
Close Up: Sommer vorm Balkon In einem alten Mietshaus wohnen die Freundinnen Katrin (Inka Friedrich) und Nike (Nadja Uhl). Sie sinnieren über Liebe, Glück und Beruf. Regisseur Andreas Dresen ("Halbe Treppe") hat eine tragischkomischen Film inszeniert. (Petra Erdmann)
Nanni Moretti Retrospektive Nanni Moretti ist 52 und zählt zu den ganz großen des italiensichen Gegenwartskino. Nicht nur, dass er seine politische Stimme in einem korrupten Italien immer wieder erhoben hat, auch die alternative Filmszene fördert er mit einer Spielstätte, dem eigens betriebenen Kino Nuovo Sacher. Das Österreichische Filmmuseum widmet den Komiker und Analytiker Nanni Moretti vom 11. Jänner bis zum 3. Februar eine Werkschau. (Thomas Edlinger)
Unbequeme Tote Subcomandante Marcos der Sprecher des zapatistischen Guerilla Mexicos ist seit jeher als wortgewandtes Genie bekannt. Sein Talent komplizierte politische und wirtschaftliche Strukturen mit einfachen aber doch packenden Worten transparent zu machen ist legendär. Nun hat er in Zusammenarbeit mit dem bekanntesten Krimi-Schriftsteller Mexikos eine Roman geschrieben. Ohne dass die Beiden sich jemals persönlich begegnet werden. Der Roman, der ein sehr genaues Bild der mexikanischen Gesellschaft und des zapatistischen Freiheitskampfes ist, erschien in wöchentlichen Vorabdrucken in der größten linken Tageszeitung des Landes und liegt nun auch in deutscher Übersetzung von Mirjam Lang vor. (Natalie Brunner)
Entschädigungsfonds Nach einem jahrelangen Rechtsstreit erhalten dieser Tage die ersten Opfer des Nationalsozialismus Geld aus dem allgemeinen Entschädigungsfonds der Republik. Damit wird 60 Jahre nach Kriegsende entschädigt, wer während der NS-Zeit materielle Verluste erlitten hat oder keine Ausbildung machen konnte. Was empfinden Empfänger der ersten Überweisungen bei dieser späten Geste? (Stefan Pollach)