| |
| Homebase (19-22) | | |
mit Gerlinde Lang
Politics im aktuellen Hollywoodfilm
Als beste Filme waren heuer zumindest zwei mit explizit politischen Thematiken für den Oscar nominiert. Einerseits nimmt Steven Spielberg mit "Munich" die Terroranschläge von Palestinänser an israelischen Sportlern bei den Olympischen Spielen 1972 zum Anlass, über politische Moral via hollywoodscher (Verfolgungs-)Techniken nachzudenken. Anderseits ist George Clooneys zweiter Regiefilm "Good Night, and Good luck" ein Kammerspiel, das die Zusammenhänge zwischen Politik und Journalismus aufwirft - anhand der Kommunistenhatz des 50er Jahre Senators Joseph McCarthy. Über wie aktuelle Geschichten traut sich Hollywood politisieren - im Ansatz ist das zumindest mit "Syriana" gelungen, der aktuell im Kino über die globalen Machenschaften der Erdölindustrie spekuliert. .
"New Hollywood"
So nennt man eine Filmbewegung in 70ern jahren, wo junge Regisseure wie Martin Scorsese, Robert Altman, Francis Ford Coppola gegen das behäbige Hollywood-System rebellierten. Mit Produktionen von gesellschaftspolitischer Relevanz machten sie ein formal innovatives Qualiätskino und seine Outsider-Figuren populär. Ob wir nun angesichts der Dichte an politischen Thematiken in Hollywood von einem Revival von "New Hollywood" sprechen können, das beantwortet uns Alexander Horwath, direktor des österreichischen Filmmuseums und ausgewiesener Experte des "New Hollywood" Kinos. Das Interview mit Alexander Horwath gibt es hier zum Nachhören. |
|
 |
|