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| House of Pain (22-00) | | |
mit Christian Fuchs und Paul Kraker
Die gesamte Popkultur blickt seit Jahren in die frühen Achtziger zurück und holt sich dort etliche Inspirationen und Kicks. Aber die völlig zu Unrecht gescholtene Dekade hat noch viel mehr die bieten als eine erste Hälfte voller Postpunk, New Wave und Electropop: Willkommen zum House Of Pain-Timewarp, zu einem Blick 20 Jahre zurück.
In den späteren Achtzigern erlebte als Gegenreaktion zu all den wavigen Sounds, zackigen Haltungen und asymetrischen Looks der Rock'n'Roll seine kreativste Hochblüte. Über-Produzent Rick Rubin brachte mit Bands wie The Cult und Danzig den lange verpöhnten Schweinerock zurück, gleichzeitig sorgte er mit dem Slayer-Album "Reign In Blood" für den Durchbruch von
Thrash- und Speedmetal. In Seattle und anderen Städten entdeckten Punkkids ihre alten Platten von Black Sabbath und Led Zeppelin und Grunge stand in den Startlöchern. In Chicago, aber auch der New Yorker Lower Eastside drehten Bands die Verzerrer auf 12 und terrorisierten mit klirrendem Noiserock die Clubs. Mittendrin entgrenzte, verschwitzte Bühnenmonster wie Henry Rollins, David Yow oder Phil Anselmo, die einen öffentlichen Gefühls-Exorzismus betrieben. Touch me, I'm sick!
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