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mit Claudia Unterweger
Mannstoll - Die Pathologisierung der weiblichen Sexualität
Was weibliche Sexualität anbelangt, ist der Grat zwischen "normal" und "krank" sehr schmal. "Ich hab da dieses Sexproblem" ist ein Satz, der Frauen des Öfteren über die Lippen kommt. Die einen wollen zu wenig, die anderen zu viel. Aber was ist normal? Und warum wird gerade die Position der Frau in diesem Spiel, das doch seit Menschenbeginn immer schon zu zweit gespielt worden ist, derart beobachtet, bewertet und in Zweifel gezogen? Elisabeth Gollackner hat sich den schönen Begriff der "Nymphomanie" herausgepickt, um anhand dieses Mysteriums der Definition von "normaler weiblicher Sexualität" auf die Schliche zu kommen.
Die Philosophie des Dildos
Die lesbische Queer-Theoretikerin Beatrix Preciado feiert in ihrem "Kontrasexuellen Manifest" einen Kommunismus der Körper. Nach dem Sturz des tyrannischen Regimes des Phallus, so die Utopie, erschaffen die "Proletarier des Anus" ein neues Reich der Lüste. (Thomas Edlinger)
Express yourself?
Net-Porn, Alternative Porn, Micro-Porn: Parallel zur sexistischen Pornorgrafisierung der Gesellschaft entstehen neue Formen sexueller (Selbst-)Darstellung jenseits der üblichen industriellen Normierungen. (Thomas Edlinger) |
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