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Das Lied aus der Werbung
Es ist eine Grundsatzentscheidung unter MusikerInnen: Will ich, dass meine Musik in Werbespots verwendet wird? The Clash's wohl größter Hit "London Calling" war in einer Jaguar Werbung zu hören, selbst die anarchistische Vorzeige-Band Chumbawamba verkaufte ihren Song "Pass It Along" an General Motors, um das "verdiente" Geld anschließend zu spenden. Während manche Künstler in Werbedeals leicht verdientes Geld sehen, meinen andere Künstler wie Nick Cave, dass keine Fan-Enttäuschung größer sein kann, als jene, genau den Song, zu dem man sich verliebt oder verheiratet hat, plötzlich in einer Waschmittelwerbung zu hören.
Der kanadische Komponist und Musiker Owen Pallett aka Final Fantasy, der dieser Tage durch Österreich tourt, hat zu einem Werbedeal eigentlich nein gesagt.
Seit Tagen ist in der aktuellen Werbe-Kampagne der Wiener Stadtwerke allerdings ein Lied zu hören, das Ähnlichkeiten mit einem Final Fantasy Song aufweist. Ab wann liegt eigentlich eine Urheberrechtsverletzung vor? Wann ist ein Song ein Original und wann ist es ein Plagiat? Michael Fiedler hat zu diesem Thema den Wiener Anwalt Michel Walter befragt.
Prime Cuts: Matthew Dear - "Asa Breed" |
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