Close Up: Yella Nach "Gespenster" ist "Yella" der neue Film des deutschen Filmemachers Christian Petzold, der mit einem subtil surrealen Szenario eine faszinierende, gespenstische Atmosphäre erzeugt. Yella ist eine junge Frau aus einer ostdeutschen Kleinstadt, die im Westen ein neues Leben beginnen möchte. Sie lernt Philipp kennen, der für eine Private-Equity-Firma arbeitet, und wird seine Assistentin. Doch immer wieder bricht etwas auf, schieben sich Stimmen und Geräusche aus der Vergangenheit in ihr neues Leben. (Erika Koriska)
Prime Cuts: Get Well Soon - ''Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon"
Livegast: Willi Landl, der heute Abend im Wiener Radiokulturhaus seine neue Platte vorstellt.
Close Up: I am Legend Verfilmung des Sci-Fi Klassikers von Richard Matheson "I am Legend" mit Will Smith. New York ist eine Geisterstadt und einzig Wissenschaftler Robert Neville scheint gegen das Virus immun zu sein. Verzweifelt forscht er nach einem Gegenmittel, während lichtscheue Zombie-Mutanten, die Infizierten, ihm immer wieder auflauern. Ohne zu wissen, ob er nicht vielleicht schon der letzte überlebende Mensch ist, funkt er unbeirrt seit drei Jahren Botschaften durch den Äther, um mögliche andere Überlebende zu kontaktieren. (Christian Fuchs)
Lesestoff: Andreas Weber: "So nicht!" Nichts ist so schwer, wie herauszufinden, was man im Leben wirklich will. Unterhaltsam und melancholisch erzählt der Lehrer, Journalist, Filmemacher und Schriftsteller Andreas Weber von Menschen, die sich gegen die Erwartungen ihrer Umgebung auflehnen, von der Liebe, die sie suchen, von Ehebruch und Tod, und von der Lust und Freude am Schreiben. Einsamkeit und Scheitern, Erfolg und Sehnsucht liegen in den fünf Geschichten nah beieinander. (Johanna Jaufer) [mehr]
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Die zweigeteilte Frau Seit fast fünfzig Jahren seziert Claude Chabrol mit seinen Filmen Sein und Schein der französischen Bourgeoisie, sein neuester Film ist da keine Ausnahme. Die schöne 25-jährige Gabrielle (Ludivine Sagnier) ist hin- und hergerissen zwischen Charles, einem berühmten, älteren Schriftsteller und Frauenverführer, und Paul, dem attraktiven aber unsteten Erben eines Familienvermögens. Als sie sich seinen Annäherungsversuchen widersetzt, entwickelt Paul einen wilden, verrückten Hass auf den Rivalen. (Anna Katharina Laggner)
Neues Punkhaus in Wien Zweieinhalb Jahre hat eine Gruppe Wiener Obdachloser Punks immer wieder Häuser besetzt und von der Stadt Wien ein leerstehendes Haus eingefordert. Nun wohnen sie seit ein paar Wochen in einem von der Stadt zur Verrfügung gestellten Gebäude im Bezirk Rudolfsheim. An die 25 BewohnerInnen haben Platz in dem seit einem Jahr leer stehenden sanierungsbedürftigem Haus mit Substandardwohnungen. Die Punks fangen an ihre neues Heim herzurichten, die Krone titelt mit Anrainerängsten, die FPÖ hat 1000 Unterschriften gegen die neue Bleibe gesammelt und die neuen BewohnnerInnen laden die Nachbarn kommenden Freitag am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen. Claus Pirschner hat das Punkhaus in Rudolfsheim besucht und hat auch mit AnrainerInnen gesprochen.
Welcome to the House of Grrrl, lautet das ungefähre Motto der heutigen Sendung! Mit ihrem famos-trashigem Album "Her.Barium" mischen die beiden blutjungen Schwestern Tanja und Angi Pippi alias Jolly Goods von der kleinen deutschen Stadt Rimbach aus gerade die männlich dominierte Gitarrenrockszene auf. Rainer Springenschmid stellt euch dieses brachiale und herrlich lärmige Herzblut-Debüt ausführlich in der Punkerecke vor, dazu kompilieren Fuchs und Nachtstrom einen Mix aus furiosen Songs großer Grungegirl-Combos wie Hole, Babes In Toyland oder L7.
Auch die zweite House of Pain-Stunde mit der neuesten Ausgabe der Headbanger-Disko ist in Frauenhand. "Painawayfuckzackzackzack" heißt der
Schlachtruf der beiden "Less Talk More Rock" Clubveranstalterinnen Sophie und Babsi, die einen der wüstesten Neo-Rock'n'Roll-Electro-Discopunk-Clubs Wiens veranstalten (inkl. vieler Ableger und Besuchen in den Bundesländern), einen speziellen Mix bringen sie ins Studio mit...