Was ihr schon immer über Zahnpasta wissen wolltet. Der FM4 Ombudsmann versucht sich als Traumdeuter. Wir gehen mit euch duschen - und singen auch noch dabei. Und: was wird passieren am "International Delete Your MySpace Account Day"?
Update (10-13)
with Hal Rock
Close Up: Verfolgt DV8-FILM präsentiert ab Februar wieder die monatliche Filmreihe [w] is for Women im Wiener Top Kino, bei denen Frauen im Mittelpunkt stehen. Im Frühjahr sind es akutelle internationale Regisseurinnen, deren Filme in Österreich noch nicht zu sehen waren. Von morgen bis 15. Februar wird das deutsche Drama "Verfolgt" von Angelina Maccarone gezeigt: Als der junge Straftäter Jan ihr neuer "Schützling" wird, sieht sich die vom Alltag geräderte Bewährungshelferin Elsa, von Jans sexuellen Angebot fasziniert. Dabei gerät ihr Leben zusehends aus den Fugen. (Mari Lang)
J.J. Abrams Porträt/Cloverfield PR Strategie
Lange Zeit zog das geheimnisvolle Filmprojekt des Hollywoodwunderwuzzis JJ. Abrams unter dem Namen "Untitled JJ Abrams Project" seine Gerüchte-Kreise. Der Monsterfilm "Cloverfield", wie er nun heißt, wurde von "Felicity"-TV-Regisseur Matt Reeves inszeniert und vom 41jährigen J.J. Abrams produziert. Nun startet er auch in Österreich. Ähnlich wie es vor einigen Jahren "The Blair Witch Project" vollbrachte, wurde "Cloverfield" über eine gewiefte Werbestrategie u.a. im Internet zum sagenumwobensten Film des Jahres. Petra Erdmann hat J.J. Abrams, Erfinder der genialen Sci-Fi-TV-Serie "Lost", innovativer Branchenliebling und Erstlings-Spielfilmregisseur mit "Mission Impossible III" porträtiert.
R.I.P. - Rappers in Prison Letzte Woche wurde im Wiener "TAG - dem Theater an der Gumpendorfer Straße", das Projekt "R.I.P. - Rappers in Prison" vorgestellt: Die Theatermacherin Beate Göbel hat in den letzten Jahren regelmäßig Abwechslung in das Leben inhaftierter Menschen gebracht: Mit der Aktion "Wir hier - Kunst unter Strafe" realisiert sie regelmäßig, gemeinsam mit Kolleginnen, Projekte, die Menschen im Gefängnis mit ihrer eigenen Kreativität konfrontieren. Das aktuelle Projekt heißt "Rappers in Prison": Fünf Insassen der Justizanstalt Favoriten haben in monatelanger Arbeit, gemeinsam an eigenen Songs gefeilt. Unterstützt vom Wiener MC "Furious Steez", haben sie sehr persönliche und intime Texte geschrieben. Die entstandenen Tracks konnten dann in einem Wiener Tonstudio aufgenommen werden. Alex Hertel hat sich mit den Initiatoren des Projekts und einem Teilnehmer aus der Justizanstalt Favoriten unterhalten.
Lesestoff: Rob Sheffield: Love is a Mixtape
Laut dem Rolling Stone-Redakteur Rob Sheffield ist Liebe ein Mix Tape. Als das erste Tape in seinem Buch "Love is a Mixtape" zu Ende ist, wissen wir, dass Renée an einer Lungenembolie gestorben ist. Rob Sheffield hat die ganze Nacht nicht geschlafen, sondern diese Kassette gehört, die seine Frau ihm hinterlassen hat. Es ist ein Date, nur Rob, Reneé und ein paar Songs. Entlang von 15 Kassetten erzählt Rob Sheffield die Geschichte seiner kurzen Beziehung zu Renée, einem Punkrock-Girl, wie es sie nur in den 90er Jahren gab, als Pavement, Nirvana und R.E.M. eine Pop-Explosion auslösten. [mehr]
Prime Cuts: Hot Chip - 'Made In The Dark' | Pressekonferenz mit Dita Von Teese (Gerlinde Lang)
"emotion"-Ausstellung
"We bring your body in!" versprechen heute alle angesagten Spiel-Konsolen. Was Game-Entwickler zurzeit beschäftigt, ist den MedienkünstlerInnen schon länger ein Anliegen: intuitive Interfaces, die statt Maus und Tastatur unsere Körper und Sinne mit einbeziehen. Mit "E-MOTION" präsentiert der net.culture.space Arbeiten, die Gedanken und Gefühle zur Steuerung interaktiver Arbeiten heranziehen. So bewegen die User von "Brainball" mittels ihrer Gehirnströme eine Kugel über den Tisch. Das Netzprojekt "Colors" wiederum filtert Gefühlsäußerungen aus tausenden Blogs und visualisiert den "Gefühlszustand" unserer Welt. (Arthur Einöder)
Welcome to total darkness: Dr. Nachtstrom lädt zu einer Reise in die entlegensten Zonen des House of Pain-Universums, dort wo die dunkle Seite der Macht zuhause ist. Die Rede ist von verblendeten jungen Norwegern, die Ende der 80er Jahre aus schwermetallischen Sounds, satanistischen Einflüssen, angestautem Männlichkeitswahn, viel Theaterschminke und Killernieten einen giftigen Cocktail namens Black Metal brauten. In einem kleinen Einführungsvortrag wird der Herr Doktor über die Ursprünge dieser dubiosen Richtung referieren, über die mörderischen Vorfälle rund um Bands wie Burzum, über die massenkompatiblen Stars wie Dimmu Borgir und Cradle Of Filth und warum sich Elektroniker, Folkmusiker und bildende Künstler bis heute vom Black Metal fasziniert zeigen. Für die zweite Stunde bereitet Nachtstrom dann einen Mix vor, der zwischen Todesblei und doomiger Derbheit musikalische Grenzen auslotet. David Pfister berichtet wiederum vom Auftritt der Black Metal-Legende Marduk in Wien.