Prime Cuts: Sons and Daughters - "This Gift"
Lametta, Lambretta, Lederjacke - Die Sons & Daughters aus Glasgow deklinieren auf ihrem dritten Studioalbum 'This Gift' sämtliche Spielarten des Britischen Rock & Roll seit den 50er Jahren. Dass die zwei Mädels und Jungs keine Absolute Beginners sind, wissen auch Franz Ferdi, Morrisey und Nick Cave. Die schwören nämlich auf den schillernden Sound und die Backbeats der unartigen Söhne und Töchter. (Christian Lehner)
Close Up: Mr. Brooks In dem Psychodrama von Regisseur Bruce A. Evans zeigt Kevin Costner einmal eine andere, dunkle Seite. Er spielt Earl Brooks. Brooks ist Unternehmer, glücklich verheiratet und Vater. Niemand in seinem Umfeld ahnt, dass er auch der gesuchte "Thumbprint Killer" ist, den die Ermittlerin Tracy Atwood (Demi Moore) seit Jahren jagt - bisher allerdings erfolglos. Als Brooks bei einem Doppelmord beobachtet wird, gerät er unter Druck: der Zeuge will von Brooks das Killerhandwerk erlernen. (Erika Koriska)
*President of East Timor shot
*Lebanon tries for the 14th time to elect a president
*Debate over Sharia law in Britain
*Hollywood writers' strike update
*Gender equality in sports
FM4 Unlimited (14-15)
Die Mixshow mit DJ Beware, DJ Functionist und Gästen
I like to move it (Smalltown DJs Moving Makes me sick rx)
Swayzack
Smile & receive (Richard Davis rx)
Two Lone Swordsmen
Showbiz Shotguns
Daft Punk
Face to face (Cosmo Vitelli rx)
Connected (15-19)
mit Mari Lang
Live zu Gast: Das "Team Vermischtes", das sich aufmacht, um im Rahmen der FM4 Lesereise auf eine kleine Tour zu gehen, schaut im Studio vorbei.
La question humaine - Der Wert des Menschen Arthouse-Psychothriller von Nicolas Klotz. Simon (Mathieu Amalric) arbeitet als Psychologe in der Personalabteilung eines petrochemischen Konzerns. Einer seiner Vorgesetzen betraut ihn mit einer geheimen Mission: Er soll Nachforschungen über den Generaldirektor anstellen. Die Führungsriege hat Zweifel an der geistigen Gesundheit dieses Mannes, der Ansätze einer Persönlichkeitsstörung zeigt und sich etwa in seinem Dienstwagen einschließt, um lyrische Musik zu hören. (Markus Keuschnigg)
Berlinale Bei der diesjährigen Berlinale sind im Wettbewerb um den Goldenen Bären für den besten Film u.a. Produktionen von Isabel Coixet, Mike Leigh und Johnnie To vertreten. Außer Konkurrenz läuft Michel Gondrys neuester Film "Be Kind Rewind" mit Jack Black. Und auch Madonna präsentiert in Berlin ihre Regiearbeit "Filth and Wisdom". Petra Erdmann berichtet vom Festival aus Berlin.
There will be blood Mit insgesamt acht Nominierungen geht "There will be blood" von Paul Thomas Anderson in die große Oscarnacht am 24. Februar ins Rennen. Es ist ein Drama über Kapitalismus, Familienbande und religiösen Fanatismus, das Anderson Anfang des 20. Jahrhunderts in Texas angesiedelt hat und Daniel Day-Lewis in Höchstform als Selfmade-Man und Ölmagnaten Daniel Plainview zeigt. (Petra Erdmann) [Gewinn Tickets für FM4 Kino unter Freunden: "There will be blood"]
Black Mountain Die westkanadische Stadt Vancouver ist mindestens so kreativ was seine musikalische Szene angeht wie Toronto oder Montreal. Eva Umbauer porträtiert Black Mountain, eine Band mit sehr interessantem Sound und der wirklich tollen Sängerin Amber Webber. Einige der Bandmitglieder sind im "normalen Leben" auch Sozialarbeiter, trotzdem haben sie die Zeit gefunden wieder ein Album einzuspielen. (Eva Umbauer)
Wenn Barcodes musizieren Die interaktive Installation "Sound of Shopping" im Wiener Kunstsupermarkt M-Ars verwandelt Barcodes in Musik. Wer seinen Einkauf bei der Kassa einlesen lässt, bekommt einen aus dieser Zahleninformation programmierten Handyklingelton gratis dazu. Jeder Sound ist dank Multimedia-Künstler Thomas Hirt und einem Team aus Musikern und Programmierern ein Unikat und lässt zudem noch Rückschlüsse über die erworbenen Produkte zu. Barbara Köppel hat sich ihren individuellen Klingelton schon zugelegt. Sound of Shopping im Kunstsupermarkt M-Ars von 11. Februar bis 3. März 2008
Seit Monaten geistern nun schon Songs aus diesem Album namens "Dropping The Writ" von einem gewissen Cass McCombs durch Robert Rotifers Heartbeat-Ausgaben. Nun hat er jenen durch die USA vagabundierenden, elektrischen Songwriter, der tatsächlich - wie er in "That's That" singt - einmal zur Finanzierung seiner Kunst in einem Club in Baltimore die Klos geputzt hat, endlich zum Interview getroffen und ihn dabei unter anderem zum oft zitierten Vergleich mit dem frühen Morrissey (findet McCombs gar nicht so passend) und dem weniger offensichtlichen mit Arthur Lee befragt (schmeichelt ihm immerhin). Außerdem wird ergründet, warum laut seiner Ansicht ein Künstler "keine Person" sein sollte. Wollter ihr ja immer schon wissen, gebt es doch zu!