DVD-Corner: Douglas Sirk Collection
Douglas Sirk hat mit seinen wuchtigen Melodramen Filmemacher wie Rainer Werner Fassbinder, François Ozon oder Pedro Almodóvar geprägt. In dieser Douglas Sirk Box sind die Filme "All meine Sehnsucht" ("All I desire"), "Es gibt immer ein Morgen" ("There's always tomorrow") und "Der letzte Akkord" ("Interlude") enthalten. Barbara Stanwyck spielt in "All meine Sehnsucht" eine Revuetänzerin, die einst ihre Familie im Stich ließ und nun zu ihr zurückkehrt. Auch in "Es gibt immer ein Morgen" spielt Barbara Stanwyck die Hauptrolle. "Der letzte Akkord" entstand in München und erzählt von einer amerikanischen Urlauberin, die sich unglücklich in einen Stardirigenten verliebt. (Pia Reiser)
Kinoveranstaltungen anlässlich des Frauentags Anlässlich des Internationalen Frauentages präsentiert DocuZone drei Filme zum Themenschwerpunkt "Frauen im Recht", die in zehn Kinos österreichweit zu sehen sind. Dazu gehören "Rule of Law" (unter anderem gezeigt im Admiralkino) über die Aufgaben der UNO-Richterin Claudia Fenz im Kosovo, "Sisters in Law", in dem sich eine Staatsanwältin und eine Richterin in Kamerun gegen Zwangsheiraten und Gewalt in der Familie einsetzen, und "Carla's List" über die ehemalige Chefanklägerin des UN-Tribunals in Den Haag, die bis Ende Dezember vergangenen Jahres unermüdlich versucht hat, die Kriegsverbrecher Ex-Jugoslawiens ausfindig zu machen. Außerdem stehen noch bis Mittwoch aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme zum Thema Frauenwelten im Burg und Topkino in Wien auf dem Programm. Das Cinema Paradiso in St. Pölten nimmt den internationalen Frauentag zum Anlass und stellt den März unter das Motto "Frauenleben im Kino". Gezeigt werden vier Arbeiten von Regisseurinnen mit ihrer Sichtweisen auf Lust und Liebe - von Pascale Ferrans "Lady Chatterly bis hin zur libanesischen Komödie "Caramel". (Erika Koriska)
25 JahreAnschläge Die einzige monatlich erscheinende, feministische Zeitschrift im deutschsprachigen Raum, das sind die Anschläge aus Österreich. Im Redaktionskollektiv produziert, haben die Anschläge schon einige Generationswechsel hinter sich, immerhin, die Zeitschrift feiert heute ihr 25-jähriges Bestehen. Veronika Weidinger hat in der Redaktion vorbeigeschaut.
Stefan Trischler meldet sich vom WänglTängl, wo er Big Shug zum Interview getroffen hat.
Tipp des Tages: Lydia Daher, die am 8. März im Bierstindl in Innsbruck zu sehen sein wird (Eva Umbauer) | Die höhnende Wochenschau von Clemens Haipl und Martin Puntigam | Prime Cuts: The Boggs - 'Forts'
Kassetten-Decks Stellt euch vor, der Sharp VZ 2000 Ghettoblaster aus den 1980er Jahren konnte stehend Platten abspielen, angeblich mit zwei Tonabnehmern, eine Platte hat ja schliesslich auch zwei Seiten. Irre oder? Aber jetzt kommts: "Autoreverse" hiess die Funktion bei Kassettendecks, mit denen das Umdrehen der Kassette im Play-Modus überflüssig wurde. Der VZ 2000 hat seinen Mitbewerb auch noch dadurch degradiert, dass Autoreverse auch für den Aufnahme-Modus gegolten hat. Absolut heisser Scheiss. Ich hab ja grad wieder damit begonnen, Kassetten aufzunehmen, ist einfach was ganz anderes, weil man die ganze Zeit dabeisitzen muss, vielleicht in letzter Sekunden noch die Abfolge der Songs ändert und so. Nix drag and drop. Über solche Sachen kann ich stundenlang nachdenken, wenn ich eigentlich eine Sendung vorbereiten sollte. Die fehlende Zeit muss ich on-air dann mit freestylen kompensieren. Das verleiht DaviDecks aber Unmittelbarkeit, was wiederum eine der Essenzen des Mediums Radio ist. Der VZ 2000 hat natürlich auch Radio.
16 Uhr 30: Change of plans Female artists only! 120 Minuten Grrls von Elektro bis Punk plus Princess Superstar in the mix.
PS: In der Musikerziehung gehts heut um Krocha. Die alten Musikerziehungen könnt ihr durch die üblichen Kanäle podcastmässig absaugen, die aktuelle dann immer relativ kurz nach der Sendung.