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  Österreich |  15.10.2000 | 18:40 
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Programm: Montag, 16. Oktober
 
 
 
 
Reality Check (12-14)
  mit Steve Crilley

Ein Tag nach der Steirischen Landtagswahl: Was macht die FPÖ? Ein Gespräch mit dem FPÖ-nahen Historiker Lothar Höbelt.

Nahost-Gipfel in Ägypten: Nach vielen Wochen der Gewalt kommen Arafat, Barack und Clinton zusammen um Friedensverhandlungen zu führen. FM4 spricht mit dem Journalist Sharm el-Sheik und einem Analysten über die weltweite Bedeutung dieser Krise.

Welthungertag: Heute ist Welthungertag und noch immer leiden 800 Millionen Menschen unter Hunger. Ein Gespräch mit Zohrab Malek (FEO, Rom).

Autos sind die Zukunft: Heute findet der Dialog "Erdöl - Krise ohne Ende" in Wien statt. FM4 spricht mit der Kurier Motor-Redakteurin Maria Brandl.

Big Brother: Lech Walesa, vor 20 Jahren hat er die "Solidarnosc" gegründet und wegen des Tiefs bei der Wahl letzte Woche steigt er nun aus der Politik aus.


 
 
 
Connected (14-17)
  mit Claudia Czesch und David Pfister

Viennale: Ternitz Tennessee
Die Freundinnen Betty (Sonja Romei) und Lilly (Nina Proll) sind im Kaff Ternitz zu Hause. Sie träumen vom fernen Amerika, von Rock'n'Roll und Rodeo. Im roten Ford Mustang reisen sie einem Elvis Imitator (Gerald Votava) nach. "Ternitz Tennessee" ist das Spielfilmdebüt von Mirjam Unger, die wir heute mit Schauspielerin Nina Proll ("Nordrand") bei Connected zu Gast haben.
 
 
 
Update (17-19)
  mit Claudia Unterweger

Close Up: Me, myself & Irene
Die Farrelly-Brüder Bobby und Peter haben sich mit ihren subtilen Anti-PC-Komödien "Verrückt nach Mary" und "Dumm und Dümmer" hervorgetan. Nun folgt mit "Me, myself and Irene" ein fabelhaftes Schizophrenen-Märchen: Polizist Charlie Baileygates (Jim Carrey) wirkt nach außen ziemlich aufrichtig, gutmütig und äußerst naiv. Sein jahrelanger Frust hat sich mit der Zeit jedoch so stark aufgestaut, dass er unwissentlich immer häufiger zu dem raubeinigen und herzlosen Hank mutiert. Erst als er sich in die hübsche Irene (Renée Zellweger) verliebt, wird sich der Cop über seine Persönlichkeitsspaltung bewusst.

Prime Cuts: Limp Bizkit 'Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavored Water'
 
 
 
Homebase (19-22)
  mit Mirjam Unger

Viennale-Tipps von Fuchs: From Punk to Disco
Gleich mehrere Viennale-Filme haben ihre Handlungen in die ausgehenden 70er und frühen 80er Jahre verlegt - in einer Zeit, als Punk-Musik Disco kreuzte. Die parallel existierenden Jugend-Szenen tauchen in Spike Lees neuestem Film Summer of Sam auf. Sowohl die Edeldisco "Studio 54" als auch der Punk-Schuppen "CBGBs" galten in New York als die "heißesten" Adressen. Die Fake-Doku The Filth and the Fury von Julien Temple philosophiert über die wahren "Sex Pistols". Downtown 81 gilt als langverschollenes Zeitdokument, in dem einzigartige Live-Aufnahmen von No-Wave-Bands wie "Blondie", "Kid Creole and the Coconuts" und "Tuxedo Moon" miterleben kann, während Graffiti-Künstler Jean-Michel Basquiat im Winter 1980 durch New York streift.
 
 
 
  Das Münchner Label Trikont hat wieder zugeschlagen: Nach seinen liebevoll gestalteten musikhistorischen Samplerreihen Texas Bohemia (Hg: Thomas Meinecke), Dead and Gone (Hg.Fritz Ostermayer) hat die auf weltweite Folklore spezialisierte Firma eine sechsteilige Perle auf den Markt gebracht: Flashbacks Vol 1-6 heißt die 6 CD Box, die im Wesentlichen aus Liedern verschiedenster Musikstile aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts besteht - Lieder über Krieg, Drogen, Humor, Sex, Liebesleid und Religion.
Thematisch aufgeteilt und vom akribischen Blues- und Jazzsammler Werner Pieper mit informativen Linernotes versehen, die nicht nur die Inhalte der Lieder zum Thema hatten, sondern sich auch mit der Rezeption dieser Musik auseinandersetzen, sei es mit dem Verbot der "Negermusik" durch Nazideutschland, der Verwendung für Kriegspropaganda durch die US Militärs oder den sprachlichen Codes der schwarzen Amerikaner, mit denen die Verherrlichung von Drogen und Sex an Radiozensur und der weißen Moral Majority vorbeigeschmuggelt wurde. Ein Einstieg in die Welt der Popmusik vor Radio, Starkult und Plattenfirmenhegemonie. Von Montag bis Donnerstag als Serie in der Homebase!

Lebt und arbeitet in Wien. Das ist der Titel der Ausstellung, die letztes Wochenende in der Wiener Kunsthalle am Karlsplatz angelaufen ist. Bis März sollen 26 Positionen aktueller Kunst die Szene und den Kunststandort Wien widerspiegeln. Dies ist die letzte Ausstellung der Kunsthalle am derzeitigen Standort, im Frühjahr wird ins Museumsquartier übersiedelt. Die Homebase beschäftigt sich aus diesem Grund auch mit der Zukunft von Kunsthalle, Container und Karlsplatz.

 Flashbacks #1 [Trikont]
 
 
  Manchmal gehen Musikjournalisten lange Wege, um dann Bands zu sehen, die in einem Schuppen im Schuhschachtel-Format tolle Gigs spielen. So geschehen am Samstag, den 7.Oktober. Die Akteure: Papa Roach. Robert Zikmund und die Pariser Rockhütte "La boule noire". Endlich mal eine Gelegenheit mit Papa Roach über ihr sensationell erfolgreiches Album "Infest" zu sprechen.

Prime Cuts: Limp Bizkit 'Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavored Water'

 'Infest'
 
 
Heartbeat (22-00)
  Robert Rotifer meldet sich aus der Londoner Außenstelle wieder einmal mit einer kleinen Sondernummer: In den Anfangstagen von FM4 erfüllten seine Sendungen immer die selbstgestellte Voraussetzung, dass mindestens ein Song aus Glasgow dabei sein musste. Von den Pastels, den BMX Bandits, Lungleg, The Yummy Fur, Primal Scream, Urusei Yatsura, Eugenius und Bis über all die anderen Bands, die diese unterschätzte Brutstätte des britischen Pop hervorgebracht hat, bis zu - in den meisten Fällen - den fabelhaften Teenage Fanclub. Seit über zehn Jahren stecken sie nun schon als verlässliche Konstante in den Schlapfen von Alex Chiltons Big Star, der Byrds und der Beach Boys. Und eine größere Sünde als Konstanz könnte es in diesen Zeiten der großen Innovationsgesten kaum geben. Trotzdem oder gerade deswegen haben Teenage Fanclub etwas, was andere Gitarretraditionalisten wie etwa Ocean Colour Scene nie im gleichen Maß genießen werden: Credibility. Robert Rotifer hat mit Gerry Love von Teenage Fanclub ein Gespräch geführt, das er in der zweiten Stunde seiner Sendung vorspielen wird. Vor Gerrys Glasgower Akzent sei gewarnt, aber für alle, die kein Wort davon verstehen, gibt's immerhin die Uraufführung zweier Tracks vom neuen Album und ein paar alte zum Wiederhören.
 
 
 
Lunapark Spezial (00-01)
  Die Franko-Berlinerin Francoise Cactus hat sich mit ihren amüsant-pfiffigen Songtexten ihrer Band Stereo Total und vor allem ihem "fransösischen" Akzent in die Herzen vieler Fans gesungen. Francoise Cactus schreibt nicht nur Songtexte, sondern auch Romane. Letzten Donnerstag hat sie im wiener Chelsea gemeinsam mit Stereo Total Kollege Brezel Göring ihr aktuelles Buch "Zitterparties" vorgestellt, eine Krimikomödie um zwei pubertierende französische Provinz-Gören . FM4 Gesellschaftsreportrise Luna Luce hat den Abend (eine Mischung aus Lesung und Konzert) für ihre Hörerchens mitgeschnitten.

 
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