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  Österreich |  6.6.2002 | 18:14 
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Stereotyp - "My Sound"
  von Karl Schmoll
 
 
 
  Stefan Mörth ist Stereotyp, und als solcher für das dieswöchige FM4 Album der Woche verantwortlich. "My Sound", sein erster Solo-Longplayer, ist auf G-Stone, dem Kruder & Dorfmeister Label heraus gekommen. BesucherInnen von G-Stone oder Dub-Club-Sessions kennen den Stereotyp-Sound sicherlich. "Deep, Dark and Dubby", beschreibt ihn Stefan Mörth - und nennt "dance-hall riddims, soul-influences, R'n'B, Reggea und Dub" wichtige Zutaten seiner Musik.
 
 
 
 
 
Frühere Releases
  Frühere Releases des 30jährigen Wieners mit Studio im 17. Bezirk, waren gemeinsam mit Sylvester Burns als "Sly'n'Mo". "Joint Venture", das Album von Sly'n'Mo ist 1999 auf "Uptight" erschienen. Seine Remix Projekte für "Microfish" (Sonar Kollektiv) oder das "Peace Orchestra" (G-stone) haben den Weg in DJ-Taschen von Wien bis Tokyo gefunden. Seine EP "Stash It" (1998, G-Stone) gilt heute schon als vergriffener Geheimtip.
 
 
 
Einflüsse aus der Dance-Hall Szene
  Prägend für seinen Sound war seine Zeit in New York, wo er 5 Jahre gelebt hat. Dort hat ihn eine Freundin in die dortigen Dance-Hall Szene eingeführt - erste Kontakte mit den soundtypischen Bässen - "und das in der notwendigen Lautstärke". Die Einflüsse aus dieser Zeit sind am neuen Album am Massivsten bei "All di girl com" hörbar - ein Track, für den Stereotyp mit dem US DJ und Vocalist Collage zusammen gearbeitet hat.
 
 
 
  Die Zusammenarbeit mit den Sängern und einer Sängerin ("Greenwood" auf "Time") entstand bei gemeinsamen Sessions, "der passende Vibe hat dann den Ausschlag gegeben, ob die Tracks dann auch aufs Album gepresst wurden". Drei Songs auf My Sound werden vom Berliner Labelboss (false tuned), MC und Musiker Tikiman "gechantet", der seine Vocal-Skills auch schon für das legendäre Berliner Tekno Label "Basic Channel". "Dub-Club" Host "silly solid Sugar B" vermehrt den "swound" auf "Royal Jelly",und für die soulfull Tunes sind Hubert Tubbs (in den 70er Jahren Sänger bei der Kalifornischen Funk BigBand "Tower Of Power") und Cesar (cheap records). Der radikalste Track auf My Sound entstammt aus der Zusammenarbeit mit "MC Trigger", -der Unauffälligste (zumindest wenn man das Album das erste Mal sieht) wurde von "Stereotyp" versteckt. "Find The One", ein 5/4 Beat mit verwirrenden Riddims, der "sonst nicht wirklich ins Album gepasst hat".
 
 
 
Cover Art by Stefan Moerth alias Stereotyp.

 
audio
 
title: My Sound
artist: Stereotyp
length: 0:40
MP3 (485KB) | WMA
   
 
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