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Wien | 12.4.2008 | 16:24 
Netz vs. Musik, Digital vs. Analog, Breaks & Beats vs. Rhymes, Rap vs. Regierung, Me vs. the World.

HansWu, Reiser, Andreas

 
 
Neue Dimensionen
  Ab Ende April gibt es mit GTA IV einen neuen Teil der Serie Grand Theft Auto. Vergangene Woche wurde deshalb in Wien eine Art 'Pressevorführung' für die versammelten Journalisten abgehalten. Das heißt: Das Spiel wurde gespielt und erklärt, und wir durften zuschauen. Erste Eindrücke:
 
 
 
Die Geschichte
  Aus einem undefinierten osteuropäischen Land kommt Niko Bellic per Frachter im Hafen von Liberty City an, das ihm Cousin Roman in Briefen und E-Mails als Schlaraffenland beschrieben hatte. Natürlich sieht die Realität ganz anders aus, und schnell taucht Niko in die Halbwelt der großen Stadt ein...
 
 
 
 
 
Die Grafik
  Dank der erheblich stärkeren Hardware von XBox 360 und PS3 sieht GTA IV auch wesentlich besser aus als die Vorgänger. Bei Auto- oder Bootsfahrten rund um die sehr an New York erinnernde Liberty City können da teilweise fast filmreife Szenen vorkommen. Die vorgerenderten Animations-Sequenzen vor den Missionen können da absurderweise nicht immer mithalten.
 
 
 
 
 
Die Größe
  Nach dem gigantischen San Andreas konnten oder wollten die Entwickler von Rockstar Games nicht noch weiter klotzen und nahmen sich in Sachen Ausdehnung etwas zurück. Die Spielfläche, die vier Boroughs und ein Stück von New Jersey (alle selbstverständlich unter leicht abgewandelten Namen) umfasst, soll so in weniger als zehn Minuten durchkreuzt werden können. Dafür gibt es mehr Details und man kann dank Lifts oder Stiegen einige Wolkenkratzer bis aufs Dach erkunden.
 
 
 
 
 
Die Menschen
  Die unterschiedlichen GTA-üblichen Unterwelt-Charaktere - vom Sopranos-angelehnten Mafioso bis zum jamaikanischen Rudeboy - sind diesmal nicht reine Auftraggeber, sondern Kontakte, die gepflegt werden wollen. Dafür bieten sich Freizeitmöglichkeiten wie die Bowlinghalle, der Comedy-Club oder die Vodka-Bar (Torkeln inklusive) an. Auch Beziehungen zu Frauen sollen diesmal noch stärker in die Bubenwelt einfließen.
 
 
 
 
 
Und sonst?
  Ein gutes Dutzend Online-Multiplayer-Modi, 18 Radiostationen, Navigationssysteme in allen Autos, ein neues Kampfsystem, automatische Speicherung nach jeder Mission, und zusätzliche viele, viele Details und Minigames, für die hier der Platz nicht reicht.

Wie sich das Ding in der Praxis spielt, darüber gibt's dann vermutlich im Mai mehr zu lesen...
 
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