Auch wenn das womöglich im krassen Gegensatz zum gängigen Berufsbild des Musikbeschreibers steht, bin ich nicht der größte Fan der Listenmacherei. Natürlich sind Jahrescharts als Diskussionsanreger durchaus geeignet, aber eine in Stein gemeisselte/auf Papier gedruckte Reihung widerspricht meiner persönlichen Musikwahrnehmung, in der sich Wertigkeiten innerhalb von Sekundenbruchteilen verschieben können, komplett. Deshalb sind solche Auflistungen bei mir eher als Momentaufnahmen zu genießen. Nennen wir das also: Fünf Videos von 2008, die ich jetzt noch immer/gerade wieder/plötzlich gut finde:
Pharoahe Monch ist sowieso einer der Besten und eine Public Enemy Coverversion würde sich auch nicht jeder trauen, geschweige denn, sie bravourös zu meistern.
(Bonus Beat: Sein Living Legends Kollege Murs war lange weg, ist aber gerade rechtzeitig wieder zurück)
Nicht nur Epileptiker seien vor diesem Video gewarnt, auch verklemmte Menschen oder solche, denen beim Surfen manchmal Autoritätspersonen über die Schulter schauen. Not safe for work sagt der Amerikaner dazu - wobei: Ist ja alles nur gezeichnet!