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/s.101/
die straße ist so leer und der mond scheint so hell,
die straße ist so leer und der mond scheint so hell,
die straße ist so leer und der mond scheint so hell,
die straße ist so leer und der mond scheint so hell,
/s.124/
SEEnsucht
liegt auf knorrigen birken,
auf den schwingen der nachtfalter und zedernwuchs.
schneckig welkt das fernweh der zugvögel,
der klagende, durch büsche getrommelte ruf des Aasgeiers,
die laubspur der Nebelkrähe,
das ausatmen schrumpfender Gimpel.
die Reste der Sandwälzenden Taubenfütterer
schlummern wild verstreut
wie unabsichtlich versteckt
auf moosigem erdreich und benagter beerenhaut,
zwischen farnen, furchen, furunkeln,
nur einen steinwurf entfernt
vom undurchsichtigen, eigentlichen naß,
das überbleibsel der sommerferien,
eingeritzt in baumrinde, hingemalt, zurechtgeschnitten,
wie letzte, verschwendete gedanken
auf kratzenden, spukenden, ziellosen ICHs
und spiegelverkehrten Dus,
von schimmernden tautropfen
reflektiert für die ewigkeit der SEENsucht.
/s.137/
eine woche keine schokolade |
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