fm4.ORF.at ORF.at login
StreamPodcastsMail an FM4
zurück zur TitelseiteSOUNDPARK - Your Place for Homegrown MusicSTATION - alles rund um den RadiosendernotesCHAT
Wien | 17.3.2008 | 13:59 
Maßgebliche Musiken, merkwürdige Bücher und mühevolle Spiele - nutzloses Wissen für ermattete Bildungsbürger

Sonja, Pinguin, Rotifer

 
 
Amadeus - FM4 Alternative Act 2008
  Der Amadeus Award ist der Preis der österreichischen Musikindustrie und wird am 18. April im Wiener Gasometer verliehen.

Der FM4 Alternative Act ist der einzige Musikpreis im Rahmen der Amadeus Verleihung, der direkt vom Publikum ermittelt wird, und zwar alljährlich hier, per Webvoting. Angesichts der großen Menge an österreichischen Veröffentlichungen, die dem FM4 Universum zugerechnet werden können, haben wir die bisherige Zahl von 20 Nominees auf 25 aufgestockt.

Wie schon letztes Jahr gibt es wieder zwei Wahlgänge. Bis Mittwoch, 19. März, Punkt 15 Uhr könnt ihr aus dieser ersten Vorauswahl eure Top Fünf wählen. Anschließend werden alle Zähler wieder auf Null gesetzt und ihr habt wieder eine Woche Zeit, aus diesen Top Fünf der ersten Runde den FM4 Alternative Act 2008, und damit den Nachfolger der letztjährigen Sieger Naked Lunch zu küren.

Bekanntgegeben wird der Preisträger oder die Preisträgerin dann im Rahmen der Verleihung am 18. April im Wiener Gasometer, und dort wird auch die Siegerband dieses Votings live auftreten.
 
 
Die Nominierten - Teil 2
 
 
 
 
Ja, Panik
  "Wir müssen uns glühend, glanzvoll und freigiebig verschwenden!", sagen Ja, Panik in ihrem Manifest "Der Exzess, der Rausch, die Raserei muss uns treiben. Wir sind Feinde der Ordnung." Man beachte den ledernen Rockchic des dürren, von unten dreinblickenden, schwarzgekleideten, sensiblen Poeten, der in diesen Worten durchscheint. Dazu kommt der spezielle Gitarristen-Konnex des Ja, Panik-Leaders Andreas Spechtl zu Brittas Christiane Rösinger - und somit zu einer der Zentren von zugleich trennscharf treffender und versonnen sinnierender, deutscher Lyriktradition. Beides bestimmte das letzte Jahr und das Debüt der Wiener Band nicht wenig. Falter Kritiker Gerhard Stöger bezeichnet "The Taste And The Money" als beste deutschsprachige Rockplatte und Punkarbeiter-Urgestein Rainer Krispel tönt in für ihn ungewohnter Euphorie: "Ja, Panik trinken das Glas Pop, das man ihnen in die Hand drückt mit Gusto aus - egal, wieviel drin ist. Und sie schmeißen das leere Gefäß, wenn schon nicht auf den richtigen Dummkopf, dann doch wenigstens so knapp an ihm vorbei, dass er sich ertappt weiß."

[Soundparkseite] von Ja, Panik | ja-panik.com

 
 
Jonas Goldbaum
  "Unsere Welt braucht Dich", sagt eine trinkfeste Rock'n'Roll Truppe um Arne Lechner (Gesang, Gitarre), Flo Frankl (Bass) und die tighteste Rhythmusgruppe des Landes, die auf ihrem gleichnamigen Album Rock'n'Roll Lifestyle und wütendes Losgrungen instrumental kompetent vorzeigt. Ihr unermüdliches Touren und Jeden-Acker-Bespielen - dem Vernehmen nach über 100 Gigs, unter anderem auf der Donauinsel und vor Jimmy Eat World - dürfte bei beidem geholfen haben. Ewige Nörgler und vergeistigte Querulanten mögen oft Tiefe vermissen, Jonas Goldbaum fassen ihre direkte Auffassung von dem, was sie lieben, wofür und was sie leben, selber gut zusammen: "Was immer unsere Songs auch bedeuten oder darstellen mögen: Sie werden die Menschen nicht ändern, die Bösen nicht besser machen, die Gewalttätigen nicht sanfter und die Gierigen nicht genügsamer werden lassen. Dafür mag der eine oder andere sie mitunter scheißgeil finden. Das wäre schön."

[Soundparkseite] von Jonas Goldbaum | jonasgoldbaum.com

 
 
Karuan
  Das hier ist ein besonderes Musikermodell. Schon die Herkunft des als Kind kurdischer Eltern geborenen Wieners Karwan Marouf hat für ein musikalisches Upbringing gesorgt, das seine zweite LP "Pop Arif" zu einer der World Music Platten des Jahres gemacht hat. Der Titel ist eine Hommage an den kurdischen Künstler Mohammad Arif, dessen Musik Karuan schon als Kind begeistert hatte. Aber Karuan ist (wie im berühmten Foucault-Zitat) "nicht da, wo ihr mich vermutet, sondern ich stehe hier, von wo aus ich euch lachend ansehe". Sein Upbringing mit HipHop, Indie Bands und in der Wiener Elektronik-Szene hat seinen musikalischen Horizont dahingehend geschult, dass er "Pop Arif" trotz orientalischer Anmutung nicht zu einem Touristenglotzwerk runterproduziert hat. Mit Hilfe des Rappers Odatee (der schon auf I-Wolfs Platten Gutes getan hat), den Vokalistinnen Mara Mastalir und l'Enfant Terrible und einem guten Sinn für Dub und Pop wurde "Pop Arif" ein in jedem Sinn erstaunliches Album - die "ITunes Austrian World Music Charts" haben das gemerkt und Karuan unlängst auf Platz eins gehoben.

[Soundparkseite] von Karuan | karuan.com

 
 
Kreisky
  "Die Beatles, bestehend aus vier Ringos", so fühlte sich aufgrund der großen Popularität ihrer Liveauftritte 2007 die fesche Truppe um den umtriebigen Franz Adrian Wenzl, der schon bei Gelee Royale gesungen hatte und unter einem schnurrbärtigen, feinrippbekleideten Pseudonym die lustigste Musik, das sympathischste Fernsehen und die nettesten Bücher seit Jahren herstellt (you know who). Kreisky sind ernst, fesch und ernst. Die Musik der bekennenden Biertrinker, die schon mal in Butthole Surfers (deren erschreckend-schönes "Hairway to Steven"-Albumcover von keiner anderen Band in meiner Erinnerung je so schön nachgestellt wurde, wie auf Kreiskys Debut), Birthday Party und Kollossale Jugend getaucht wurde, und die mit schneidenden apodiktischen Texten keinen Widerspruch duldet, hat auf ihrem selbstbetitelten Debüt auch Sven Regeners Placet gefunden. Wohl auch wegen Titeln wie "Probleme mit der Fragestellung" oder "Mit der Musik kamen die Spinner". Weiteres stilsicheres Arbeiten und Verorten darf von der Band auch in diesem Jahr erwartet werden.

[Soundparkseite] von Kreisky | kreisky.net

 
 
Mauracher
  Vergessen sind die Tage einer von Downbeat und Clubsounds induzierten Sehnsucht, die Hubert Mauracher einst vom Zillertal nach Wien und zu Fabrique Records gebracht hatte. Vorbei sind auch die Tage von Werbungssoundtrack und Süßigkeiten und einem Hitglücksfall, der gedroht hatte, den Tiroler Elektroniktüftler und Ex-Drummer endgültig als einen von vielen (im Nachhinein wohl auch als geschmäcklerisch missverstanden werden könnenden) Brasilectro Produzenten à la Villalobos abzustempeln. Vorbei auch die Zusammenarbeit mit dem Sänger von "Play The Tracks of" und ehemaligen Wahltiroler Frenk Lebel, der geholfen hatte, den Mauracher Sound auf dem Abum "Kissing my Grandma" mehr in eine songorientierte Richtung weiter zu entwickeln. Mauracher geht weiter und er rockt. Platziert um ihn und seine Sängerin Maja Racki, tritt die Marke Mauracher nun als gereifte Rockband auf, die nicht nur beim FM4=13 Fest in der Arena begeistern durfte, sondern mit dem Album "Loving Custodians" und der Single "Rosary Girls" auch die Charts besteigt.

[Soundparkseite] von Mauracher | mauracher.net

 
 
Madita
  Noch eine irrwitzige Karriere, die auszudenken ich mir nicht zugetraut hätte: Die Tochter eines bosnischen Popstars, ausgebildete Musikwissenschaftlerin, Schauspielerin und Sängerin, taucht aus dem Fastnichts als Hauptfigur im wahrscheinlich besten österreichischen Film aller Zeiten auf. Dann singt sie bei einem Wiener Poporchester ein Lied ein, benennt sich für ein Solodebut nach einem weltberühmten literarischen Kinderbuchmädchen und stürmt mit diesem weltweit die Downloadcharts. Madita legt noch ein Album drauf und diese 2008er Produktion, "Too", - wieder aus dem Dzihan & Kamien Stall Couch Records - hat bei aller wienüblichen Funkyness und bei allem großpopkompatiblen sexy Unterton einen bei Feist entlehnten folkrockigeren Ansatz im Songwriting und somit für mich das Zeug, eine der österreichischen Konsensproduktionen des kommenden Jahres aus der unabhängigen Ecke zu werden.

[Soundparkseite] von Madita | madita.com

 
 
Manuel Normal
  Das gegenseitige Zusenden eines - möglichst in unerwarteten Situationen auftauchenden - SMS mit den Worten "I Bin Sicha Net Du" war einer der Running Gags des Jahres 2007 in der FM4 Redaktion. Kein Wunder, dass der Musiker und Slogandichter, der sich diesen alltagskompatiblen Refrain ausgedacht hatte, mit seinem gleichnamigen Dialektsong nicht nur auf FM4 reüssieren konnte, sondern auch gleich den hochdotierten Preis einer internationalen Getränkefirma gewonnen hat. Seine Verbindung aus geerdeten Slogans und energetischen Sounds hat der Mühlviertler dann mit Hilfe der so ergatterten Studiozeit auf einem Debutalbum eingefangen, das Fans der Mediengruppe Telekommander ebenso begeistert wie Dialektrock-Expertin Birgit Denk, unter deren streng-wohlwollendem Jurorenblick Manuel Normal auch den zweiten Platz beim Protestsongcontest ausgefasst hat.

[Soundparkseite] von Manuel Normal | manuelnormal.at


 
audio
 
title: FM4 Alternative Act 2008
artist: Die Nominierten (3/4)
length: 1:10
Ja, Panik | Jonas Goldbaum | Karuan | Kreisky | Mauracher | Madita | Manuel Normal
MP3 (1.127MB) | WMA
   
 
 
Parov Stelar
  Wer von einer australischen Plattform wie "straightup" Prädikate "unequivocably Austria's greatest musical export of the last two years" und "a perfect accompaniment to being a westernized young adult" verliehen bekommt, dessen internationales Standing braucht nicht mehr angezweifelt werden. Parov Stelar erfährt sowohl als kompetenter Erneuerer der zuletzt nicht mehr übertrieben frisch riechenden Jazz/Groove-Fusion Anerkennung als auch als Sampling Artist ("is a master of this principal activity", wieder die Australier), als Bandleader einer bunten Truppe wie als Pianist, als Arrangeur und Komponist seiner eigenen Musik wie als Remixer, wobei in allen seinen Arbeiten immer die - Musiker wissen das - schwierige Gratwanderung zwischen popkompatiblem Minimalismus und musikalischer Komplexität als eine seiner unvergleichlichsten Eigenschaften angepriesen wird.

[Soundparkseite] von Parov Stelar | etagenoir.com

 
 
Rodney Hunter
  Noch ein harter Arbeiter: Szene-Dandy, HipHop-Antreiber, Konservatoriumsmusiker, Starmania-Hitschmied, Jazzlegendenentdecker, Downbeat-Drehpunktsperson, Punkrockbassist ... all das sieht beim umtriebigen Rodney Hunter so leicht aus und wem man erzählt, wo dieser Mann schon dabei war, der glaubt es nicht: Moreaus, Mordbuben AG, Uptight Records, Aphrodelics, Leena Conquest, Mark Murphy, dazu Remixes für Omar, Gravediggaz, Doug E. Fresh, Freakpower, Cornershop, Shantel ... die Anzahl der Veröffentlichungen, für die Rodney Hunter mitverantwortlich zeichnet, ist elendslang und so wundert, wie der in Berlin lebende Austroamerikaner noch Zeit gefunden hat, 2007 sein zweites Soloalbum zu veröffentlichen. Allein, er hat - und die Wiener Funk- und Elektronik-Szene einen neuen Landmark.

myspace.com/rodneyhunter

 
 
Son Of The Velvet Rat
  Die Grazer Songwriterszene und Americana-Traditonspflege ist immer mehr auf eine einzelne Person eingedampft, die sich immer intensiver in die Gedächtnisse der Fans von Townes van Zandt und Lee Hazlewood in aller Welt einspielt. Unterstützt von allerlei Mitmusikern (unter anderem Boris Wörister, dem Gitarristen der Post Punk Legende "die Brüder") setzt der "schönste Mann von Graz" (böse Gerüchte von Neidischen) Georg Altziebler seit den Achtziger Jahren und über Bandstationen wie Pure Laine und Bloom05 Maßstäbe in Sachen leises, eindringliches US-Songwriting. Sein "Loss & Love" hat dann 2007 auch die richtige Heimat gefunden: Son Of The Velvet Rat haben sich im Studio des Wilco Drummers Ken Coomer in - ja - Nashville eingemietet. Und der Mann spielt auch gleich selber mit.

[Soundparkseite] von Son Of The Velvet Rat | velvetrat.mur.at

 
 
Texta
  Schon seit Jahren klingt die Biografie und die Arbeitsweise von Texta wie der Traum der HipHop-TheortikerInnen: Selbstverständliche Erdung der Band, nicht nur im HipHop, sondern in jeglicher gegenkulturellen Entwicklung der eigenen Stadt und Community. Einbindung von Szene- Strukturen in Produktion und Auseinandersetzung. Giftiger Humor gepaart mit persönlicher Offenheit. Klare politische Positionen und klare persönliche Haltungen. Konfliktoffenheit und Communitybildung. Das fast vergessene "Act Local, Think Global", ort- und zeitbezogene "Vernacular Lyrics" und ständige weltweite Reflexion der Entwicklung von HipHop. Komplexe Gedanken und klare Statements. Und und und. Vielmehr kann man nicht machen. Nicht wenige HipHopperInnen in Österreich fanden und finden hier das Modell vor, wie es geht und den Beweis, dass es geht. Und wenn dann noch all das in einem Lied wie "So schnell kannst gar net schaun" mit den ähnlich (wenn auch viel geschlossener) arbeitenden Attwenger oder einem furiosen Szene-Jamboree wie beim Donauinselfest kulminiert, bleibt einem nicht mehr viel einzuwenden. So sehen HipHop-Superhelden aus.

[Soundparkseite] von Texta | texta.at

 
 
TNT Jackson
  Wenn Electropunk, Sleaze und Camp in Österreich Anfang der Nuller Jahre in Österreich dringend eine Entsprechung zum aufkeimenden internationalen Trend gebraucht haben - TNT Jackson waren dafür ideal und LCD Sound System und Go Team waren dann eben später dran. Wie viele Frühgekommene hatten TNT Jackson dann alle Vor- und Nachteile der frühen Geburt: Ihre Aktualität und Szeneeinbindung erlaubte ein hippes Projekt, das den internationalen Pendants nicht nachhinkt, sondern auf Augenhöhe agieren lässt - ein Hemmschuh war, wie so oft, dann die Provinzialität des Standortes und der Szeneumgebung, der weniger stilsichere Bands zum Umschwenken auf ein anderes musikalische Feld bewegen hätte können - nicht so die Jackons, deren 2007er Album eine bemerkenswerte Gelassenheit und musikerhafte Ruhe in der Ausarbeitung kennzeichnet. Schließlich will ja ein Werk geschaffen und nicht ein Trend behechelt werden - ein Werk wie "Across the Towers", für das sich auch schon mal Eddie Argos von Art Brut zum Mitmachen animieren ließ.

[Soundparkseite] von TNT Jackson| tntjackson.net

 
 
Velojet
  Das Faible von FM4 für die "kleinste Band des Landes" (hünenhafte Niedlichkeitsneider aus dem Velojet Umfeld) ist ja schon bekannt und es ist nach dem zweiten Velojet Album "This Quiet Town" nicht gerade kleiner geworden - vor allem unser profiliertester Kenner sixtiesorientierter Gitarrenmusik, Robert Rotifer, hat sich von Anfang an für das gemischte Doppel aus Steyr stark gemacht und sich auch bei seinem eigenen Albumrelease von Teilen dieser gut spielenden Band unterstützen lassen. Velojets kompetenter, an CBGBs Punk ebenso wie an allerlei Modmusik orientierter Stil hat sich von Album zu Album und von energetischem Konzert zu headlinershowstehlendem Auftritt mehr und mehr verdichtet. Das fesche Trio um Gitarrenjazzschwein Rene Mühlberger und seine dichte Truppe spielen wie wild in Österreich, Deuschland und Resteuropa und bringen so manchen Skeptiker österreichischer Genrekompetenz zum Schweigen.

[Soundparkseite] von Velojet | velojet.com


 
audio
 
title: FM4 Alternative Act 2008
artist: Die Nominierten (4/4)
length: 1:07
Parov Stelar | Rodney Hunter | Son Of The Velvet Rat | Texta | TNT Jackson | Velojet
MP3 (1.074MB) | WMA
   
 
 
Verleihung am 18. April
  Die Verleihung der Amadeus Awards, und damit auch die des FM4 Alternative Act 2008 wird am 18. April im Wiener Gasometer stattfinden. Im Fernsehen überträgt Puls 4 live, eine Wiederholung wird es tags darauf auf ProSieben Austria geben.
 
fm4 links
  Amadeus 2008: Der FM4 Alternative Act 2008

Die Nominierten - Teil 1
A.Geh, A Life A Song A Cigarette, Auf Pomali, Ben Martin, Bruckmayr, Cherry Sunkist, Chris & The Other Girls, Christoph & Lollo, Clara Luzia, Convertible, Garish, Heinz

Die Nominierten - Teil 2
Ja Panik, Jonas Goldbaum, Karuan, Kreisky, Mauracher, Madita, Manuel Normal, Parov Stelar, Rodney Hunter, Son Of The Velvet Rat, Texta, TNT Jackson, Velojet

Das Ergebnis: Die TOP 5!
Die Vorwahl ist inzwischen beendet. Jetzt werden die Zähler wieder auf Null gesetzt. Hier das Final-Voting mit euren TOP 5 aller Nominierten.
   
 
back
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick