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Wien | 25.12.2008 | 14:37 
Maßgebliche Musiken, merkwürdige Bücher und mühevolle Spiele - nutzloses Wissen für ermattete Bildungsbürger

Sonja, Pinguin, Rotifer

 
 
Best of Akustik Sessions - Donnerstag und Freitag ab 17 Uhr!
  Er ist schon Tradition geworden, unser kleiner Jahresrückblick der speziellen Art. Es ist ein Rückblick auf diejenigen MusikerInnen, die in den letzten Monaten Zeit gefunden haben, in unserem kleinen Akustik Studio bei FM4 Soundohr Rudi Ortner und seinen KollegInnen vorbei zu schauen, um dort, ohne elektrische Instrumente und ohne Schlagzeug, Versionen ihrer Songs
aufzunehmen.
 
 
 
Adam Green
  Hinter dem waren wir schon lange her. Aber sein Erfolg
und seine Überpräsenz in vor allem deutschen Medien und Festivals hatte Adam Green immer davon abgehalten, sich die zwei Stunden für eine akustische Aufnahme bei uns Zeit zu nehmen. Heuer hat es doch geklappt.

 Adam Green
 
 
Patrice
  Der deutscher Reggae Liebling Patrice stellt
Songs von seinem neuen Album 'Free patri- ation'vor, allen voran das - wie Patrice selber sagt - richtungsweisende 'Clouds'...

 Patrice
 
 
Norman Palm
  Norman Palm ist ein merkwürdiger kauz. Schon mit seiner ersten Single war er in Deutschland recht erfolgreich und in aller Munde, schon wegen dem naheliegenden Witz - Norman Palms erste Single besteht aus einer Coverversion von "Boys Don't Cry" von The Cure und Cyndi Laupers "Girls Just Wanna Have Fun": der Schenkelklopftitel heißt "Boys And Girls". Dass Norman Palm auch eigene Songs hat - hier ist der Beweis.
 
 
 
Norman Palm
 
 
Indelicates
  Eine sehr lustige junge Band aus Brighton hat bei uns
vorbei geschaut. Sie nennen sich The Indelicates und sie sind vor allem für eine Sache berühmt geworden: für ein medienkritisches kleines Lied mit dem Titel "Waiting For Pete Doherty To Die", ein Lied das - obwohl anders gemeint- den Unmut der Babyshambles-Fans auf sie gezogen hatte. Bei uns haben sie noch zwei weitere witzige Songs eingespielt.

 Indelicates
 
 
Soko
  "I'll kill her" war einer der meistgewünschten Songs auf FM4 in diesem Jahr, eine blutige Abrechnung mit einer Nebenbuhlerin, gesungen von einer zarten französischen Stimme. Die wiederum gehört der Künstlerin Soko, die heuer eine der Headlinerinnen beim Blue Bird Festival im Porgy & Bess war. Soko war bei ihrem Besuch nicht dazu zu bewegen, "I'll Kill Her" zu spielen, weil sie sich für das Lied schämt. Dafür hat sei drei andere Nummern dagelassen, die darüber hinweg trösten, dass sie ihren größten Hit nicht mehr spielen mag.

 SoKo
 
 
Juana Molina
  Die meisten unserer Gäste kommen ja aus den USA, aus Deutschland, Großbritannien oder Österreich, selten verirrt sch eine Künstlerin zu uns, die nicht aus einem dieser Länder stammt. Auftritt Juana Molina aus Buenos Aires. Sie hatte bereits eine Karriere als Schauspielerin und Komödiantin in Argentinien hinter sich, als sie begonnen hat, Musik zu machen. Im Akustik Studio war Juana Molina nur mit einer Gitarre und einem Loop- Pedal, das kleine musikalische Teile aufnimmt und auf Pedaldruck
wiederholt, sodass klingt ihre Musik klingt, als wären mehrere Instrumente zugange.

 Juana Molina
 
 
Sons And Daughters
  Sie kommen aus Glasgow, nennen sich Sons and Daughters und sind eine der großen Entdeckungen des an großen Entdeckungen nicht armen Domino Labels. Sons and Daughters sind mit drei Songs vertreten und hier ist auch ein wenig Percussion zu hören.

 
 
Saturday Looks Good to Me
  "Saturday Looks good to me is an experimental pop band", heisst es in der US-Wikipedia zum Soloprojekt des Songwriters Fred Thomas. Wieder ein Maniker, der alles alleine schreibt und singt, sich mit verschiedensten
MusikerInnen umgibt und demnach auf jeder seiner Platten
ein höchst variables Stilgemisch platziert. Obwohl sie aus einer der Urstädte des US Punk kommen, Ann Arbor, Michigan, wo Iggy Pop schon in den Siebziger Jahren mit rüdem Punk schockiert hat - Saturday Looks Good
To me sind höfliche bebrillte Indie Jungs und man denkt wohl eher an die Beatles oder an Big Star als an die Stooges oder Stiv Bators.

 Saturday Looks Good To Me
 
 
Shout Out Louds
  Die Shout Out Louds aus Schweden haben heuer beim Donausinselfest auf der FM4 Planet Insel ziemlich gut abgeräumt, und auch ihre Solokonzerte sind immer gut besucht. Bevor sie wieder ins Studio gehen, haben sie uns zwei Songs mit Gitarre unD Glockenspiel dagelassen.
 
 
 
Shout Out Louds
 
 
Scott Matthew
  Zu einer intimen Kerzenstimmung verhilft uns dieser Besucher, ein freundlicher Bartträger aus Brooklyn, New York, der heuer sein österreichisches Live Debut beim Donaufestival Krems gegeben hat. Scott Matthews Album ist soeben erscheinen, eine CD voller schwelgerischer, schlagzeugloser Songs, voll Liebe, Sehnsucht und Trauer.

 Scott Matthew
 
 
Marilies Jagsch
 
 
Neil Young Covers
  Heuer hat es ihm gefallen, zu einer seiner seltenen Touren auf die Erde herab zu steigen, in den hässlichen
Wiener Mehrzweckbau namens Austria Center und dort eines seiner raren Konzerte zu geben, exklusiv, bestuhlt, teuer und früh ausverkauft. Dennoch haben die Fans von Neil Young, die im Sommer keine Karte mehr ergattern konnten, eine Trostveranstaltung bekommen. Im Wiener Fluc haben sich kurz vor seiner Show österreichische Musiker, Musikerinnen und Bands getroffen, um Neil Young mit Coverversionen zu huldigen, Coverversionen verscheidenster Art: Solo, mit Band, voll Lärm, intim und
leise, zornig, verliebt, melancholisch, akustisch, elektrisch und gar elektronisch. Zum Beispiel ein großer Chor, bestehend aus über 23 Mitgliedern von sechs Bands: der Quellenchor, der Neil Youngs Lagerfeuer-Klampf-Tradition gerecht wird, die junge Songwriterin Marilies Jaksch, die sich auf das heikle Terrain des Gefühlsmeisters Neil Young gewagt hat - ein Terrain, das schnell in Kitsch umschlagen kann. Der Sänger der Linzer Punk Legende Seven Sioux und Musikjournalist Rainer Krispel bringt uns den zornigen und sturen Neil Young näher, und die Indie Hoffnung aus Wien, A Life A Song A Cigarette haben klare Vorstellungen, wie eine Coverversion auszusehen hat.
 
 
 
A Life A Song A Cigarette (Foto: Lukas Beck)
 
 
Nneka
  Eine junge Musikerin aus Nigeria, Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen, war eine der Headlinerinnen bei der FM4 Bühne am Linzfest dieses Jahr und auch im Akustik Studio zu Gast. Sie heisst Nneka, lebt abwechselnd in Hamburg und Nigeria und hat einen ganz eigenen Groove-Zugang zur akustischen Seite ihrer Musik.

 Nneka
 
 
Get Well Soon
  Die vielleicht größte Sensation aus Deutschland war dieses Jahr der junge Konstantin Gropper und seine große Band Get Well Soon. Gropper ist in Schwaben aufgewachsen (wie er sagt, mit FM4) und hat sich von England aus als großes Songwritertalent nach Deutschland zurückgemeldet. Get Well Soon haben bei unserer letzten Geburtstagsfeier
gespielt und auch vor einem der Einzelkonzerte hat sich Konstantin von Get Well Soon bereit erklärt, schnell ein klenes Lied einzuspielen.

 Get Well Soon
 
 
Robert Forster
  Im November ist dann Robert Forster gekommen. Nach dem tragischen frühen Tod von Grant McLennan war es mit der vielleicht besten Band Australiens zu Ende und die meisten Menschen hätten wohl gewettet, dass
die andere Hälfte der Go- Betweens, Robert Forster, nun auch keine Musik mehr machen wollen würde. Aber Robert Forster hat seine Trauer überwunden, eine Platte für Grant McLennan produziert und gibt Konzerte und Interviews wie immer. Und spielt akustisch.

 Robert Forster
 
 
Ernst Molden
  Die heurige Viennale hatte als Schwerpunkt das filmische Schaffen Bob Dylans zum Thema. Dazu gab es einen Themenabend mit österreichischen Bob Dylan Interpretationen. Ein Künstler des Abends, der Dichter und Musiker Ernst Molden, hat wienerische Versionen von zwei Dylan Songs hier gelassen.

 Ernst Molden
 
 
Maria Taylor
  Maria Taylor, Sängerin von Azure Ray und Drummerin der Bright Eyes war dieses Jahr wieder einmal solo in Österreich unterwegs. Solo, aber nicht ganz, denn begleitet hat sie der Produzent und Sänger Andy le Master, der Chef der super Saddle Creek Band Now It's Overhead.

 Maria Taylor (Foto: Jeff Gros)
 
 
Foto: Martin Möller
 
 
Ben Weaver
  Auf den ersten Blick scheint der Mann nichts besonderes zu
sein, schon wieder ein freundlicher Amerikaner mit Bart, Gitarre und Schmeichelstimme. Doch Ben Weaver ist eine Art Allroundkünstler, der Songs schreibt, Comics zeichnet, seine bisher 6 Alben mit großer Band, alleine und mit computer aufgenommen hat und der gerne über Tiere singt. Eine echte Empfehlung.

 Ben Weaver
 
 
Botanica
  Manchmal kommt eine Band, die noch nicht so viele Menschen kennen, und liefert Großes ab. So geschehen bei der New Yorker Band Botanica. Botanica ist das
Projekt des New yorker bssisten Paul Walfisch. Botanica besteht zeitweise aus 40 Mitgliedern, und sie sind nach eigenen Angaben mit melodramatischer Punkrock Kammermusik für das 21 jahrhundert die Brücke zwischen Secret Machines und Dresden Dolls.

 Botanica
 
 
Look See Proof
  eine band von Brüdern aus Nordlondon war in England schon als Vorgruppe der Fratellis und der Rifles unterwegs. Man kann sich also schon ungefähr vorstellen, wie ihr Gitarrenpop klingen wird - hier ist der akustische Test, den sie wohl bestanden haben.

 Look See Proof
 
 
Melo Park
  Eine kleine, vielleicht auch große Überraschung, eine Stimme, von der wir nicht gedacht hätten, dass sie sich nochmal im Akustik Studio einfinden würde. Die Rede ist von Kosheen, genauer von deren Ssängerin Sian Evans,
die neben dem Dance Outfit von Kosheen noch einem ganz andere musikalischen Steckenpferd frönt. Mit Simon Kingman, einem alten Musikerfreund aus ihrer Teenager-Zeit im walisischen Cardiff hat sich Sian Evans unter dem Namen Melo Park zusammengetan, um lupenreien englischen Folk zu spielen, mit klaren Gesangslinien, die an Sandy Denny oder Judy Dyble erinnern.

 Melo Park
 
 
Tomte
  Thees Uhlmann von Tomte, großer Redner und Knödler vor dem Herrn, war in Wien, um die neue Tomte CD zu promoten, und diese Aufnahme von der FM4 Acoustic Session findet sich sogar auf der neuen Tomte Single.

 Tomte
 
 
Foto: Martin Möller
 
 
Willard Grant Conspiracy
  Die Willard Grant Conspiracy haben mit Sparklehorse und den Red House Painters, zwei anderen Überlebenden der früh Neunziger Folk Scene, gemeinsam, dass sie um das Schaffen eines einzigen Mannes kreisen, um das des ebenso körperlich mächtigen wie freundlichen Country Baritons Robert Fisher. Der war im Sommer bei uns, gab Aauskunft über seine musikalische Philosophie und hat uns zwei Songs dagelassen.

 Willard Grant Conspiracy (Foto: Tim Bugbee)
 
 
New Amsterdams
  Er ist vielleicht vielen Schwarzgekleideten unter euch
bekannt, Matt Pryors alte Band the Get Up Kids so etwas wie die Vorreiter des Emo Stils waren, als dieser noch näher an Punkrock dran war als jetzt. Matt Pryor hat die Get Up Kids nach zehn Jahren aufgelöst und tourt mit den New Amsterdams durch Europa und die USA. Die New Amsterdams haben viele Parallelen zu den Weakerthans, auch sie sind rund um einen Intellektuellen gruppiert, auch sie sind die milderen Abkömmlinge einer ehemals punkigen Kultband und auch sie leben in einer studentischen Kleinstadt, bei den Weakerthans ist es Winnipeg, bei den New Amsterdams das kleine Studentenstädchen Lawrence/Kansas, das sich vielleicht mit Innsbruck oder Klagenfurt vergleichen lässt.

 New Amsterdams
 
 
Electric Soft Parade
  Die Electric Soft Parade besteht im wesentlichen
aus den zwei Brüdern Alex und Thomas White aus Brighton. Die beiden hatten einen großen Hype im Jahr 2002 erfahren, als Alex gerade 16 war und sind seitdem durch Höhen und Tiefen der britischen Musikrealität
gegangen, sie waren sozusagen Nutznießer und Opfer der englischen Tradition des Raufjubelns und Totschreibens junger Bands, weshalb sie auch froh sind, damit nichts mehr zu tun zu haben. Wer gerne Hasstiraden hört, bekommt hier eine schöne geliefert.

 Electric Soft Parade
 
 
Im Radio!
  "Best of FM4 Sessions - Teil 1" läuft am Donnerstag, 25. Dezember, zwischen 17 und 19 Uhr. Der zweite Teil kommt tags darauf, also am Freitag, 26. Dezember, zur Ausstrahlung.
 
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