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  Österreich | 22.5.2003 | 17:25   

 
 
Knapper Wahlsieger: GRAS
  Zum ersten Mal in der Geschichte der Österreichischen Hochschülerschaft ist die stärkste Fraktion nicht bürgerlich. Die grünen und alternativen StudentInnen GRAS sind die klaren Gewinner der ÖH-Wahlen 2003.

Sie konnten ihren Stimmenanteil um über sieben Prozentpunkte steigern und erhielten 29%.

In einer extrem knappen Wahl konnten sie damit die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft um nur 90 Stimmen auf Platz zwei verweisen.

Die AG verlor leicht. Genauso wie der SPÖ-nahe VSStÖ, der 20,4% der Stimmen erhielt. Die Fachschaftslisten verbesserten sich auf 6,7%, der KSV auf 4,8%.

Verluste gab es für die LIberalen Studenten und den Ring Freiheitlicher Studenten.

Die künftige Mandatsverteilung in der ÖH-Bundesvertretung lautet daher:

GRAS: 14 (+2)
AG: 14 (-1)
VSStÖ: 10 (-1)
FLÖ: 3 (+1)
KSV: 2 (unverändert)
LSF: 1 (-1)
RFS: 1 (unverändert)

Damit haben GRAS und VSStÖ ihre bisherige Mehrheit um ein Mandat ausgebaut.
 Die bisherigen Vorsitzenden Anita Weinberger (GRAS) und Andrea Mautz (VSSTÖ).
 
 
Trend zu Grün auch in den Bundesländern
  Der Bundestrend spiegelte sich auch in den Wahlen zu mehreren Universitätsvertretungen wider.

So konnte die GRAS in Salzburg beispielsweise die absolute Mehrheit erringen.

Die Wahlbeteiligung lag mit 29,9% um zwei Prozentpunkte über dem Wert von vor zwei Jahren.

Grünen-Chef Alexander van der Bellen gratulierte den grünen GRAS und wertete das Ergebnis als deutliches Zeichen des Misstrauens für die gegen Universitäten gerichtete Politik der Bildungsministerin.

SPÖ-Wissenschaftssprecher Broukal bezeichnete die leichten Verluste des VSStÖ als bedauerlich, freute sich aber, dass die rotgrüne Mehrheit erhalten blieb. ÖVP-Generalsekretär Lopatka betonte, dass es sich bei
den Wahlen um eine reine Studentenwahl gehandelt hat.

 Patrice Fuchs (li.) und Andrea Mautz, die 'neue' und die 'alte' Spitzenkandidatin des VSSTÖ.
 
 
Babsi Wittinger, Ralph Schallmeiner und Patrice Fuchs.
 
 
Ergebnis Bundesvertretung [2003/2001]
 

Fraktion 2003 %
2003 Mandate 2001 % 2001 Mandate
AG 28.83% 14 29.15% 15
GRAS 29.00% 14 21.98% 12
VSSTÖ 20.38% 10 21.45% 11
FLÖ 6.69% 3 5.43% 2
LSF 3.42% 1 5.27% 2
KSV 4.79% 2 4.64% 2
RFS 2.37% 1 3.03% 1
LUST 1.78% 0 1.11% 0
No-Ma'am 1.68% 0 1.82% 0
George Bush 0.12% 0 n.k. n.k.
Saddam Hussein 0.43 0 n.k. n.k.
ÖKO 0.51% 0 0.44% 0

 Immer dort, wo's heiß ist: Veronika Weidinger und Harry Huber.
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  Die Ergebnisse der Universitätsvertretungen 2003

Universität Wien

Karl Franzens Universität Graz

Universität Linz

Universität Klagenfurt

Technische Universität Graz

Wirtschaftsuniversität Wien

Universität für Bodenkultur Wien

Technische Universität Wien

Universität für angewandte Kunst in Wien

Universität Innsbruck

Mozarteum Salzburg

Universität Salzburg

Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Veterinärmedizinische Universität Wien

Montan Universität Leoben

Akademie der bildenden Künste Wien

Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
   
 
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