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  Österreich | 25.9.2006 | 12:26   

 
 
Wortlaut 06: Die großen Zehn
  in Kooperation mit Der Standard und Volltext
 
 
 
  Die Entscheidung ist gefallen: Die Jury von Wortlaut 06 hat die besten zehn Kurzgeschichten gekürt.

Das diesjährige Thema "Lichter" wurde erfreulich variantenreich interpretiert: von Lichtgestalten zu loderndem Feuer, von der Mitternachtssonne zu kühlen Neonröhren, von Sternschnuppen zum Licht am Ende des Tunnels.

Die Szenerien reichen von abgelegenen Berghütten zu verlassenen Stränden, von überfüllten U-Bahnen zu Großraumbüros, von dunklen Bars zu leuchtend gelben Rapsfeldern. Vom Blinzeln zum Blenden zum Brennen. Stadt- und Landleben, Geburt und Tod und alle möglichen Varianten der Liebe.

Wir stellen euch hier die zehn Autorinnen und Autoren in alphabethischer Reihenfolge vor. Wer nun auf dem Siegerpodest gelandet ist, das verraten wir euch am kommenden Samstag in einer Wortlaut-Spezialausgabe von Connected. Und ab Samstag gibt es auch alle Texte als Download - für euch zum Nachlesen.

Zunächst aber: Herzliche Gratulation an die großen Zehn von Wortlaut 06.

 
 
Yvonne Giedenbacher
  Geboren 1976 in Wels. Kindergarten, Volksschule, alles überaus durchschnittlich. Kindliche Fantasien einer großartigen Zukunft als Archäologin und Affenforscherin. Aber dann doch wie alle anderen auch: Matura, Studienabschluss, Dienstvertrag und Pensionsversicherung. Derzeit arbeitet sie als freiberufliche Sozialwissenschafterin und studiert wieder. Notorische Leserin. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Lebt in Wien.

 © Yvonne Giedenbacher
 
 
Gregor Guth
  Geboren 1979 in Wien. Studiert nach der Matura weder Rechtswissenschaften noch Romanistik an der Universität Wien. Leistet Zivildienst im Krankenhaus. Macht Nebenjobs im Kulturbereich. Verbringt fast zwei Jahre in Paris, wo es ihm dank des verschulten französischen Universitätssystems doch noch gelingt, ein Studium zum Abschluss zu bringen. Gregor studiert seit Oktober 2005 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Demnächst zieht er nach Berlin, wo er gemeinsam mit einer Kollegin versucht, ein Büro für Textproduktion (Kreation, Konzeption, Lektorat) aufzubauen.

 © Eeva Ydin
 
 
Annett Krendlesberger
  Geboren 1967 in Wien. Versucht, das Bedürfnis zu schreiben mit dem Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit zu vereinbaren: Das Ergebnis ist ein Ausbildungsmix aus einem Semester Publizistik, einem Abschnitt Betriebswirtschaft und schließlich einem Tourismus-Lehrgang. Vorerst schreibt sie heimlich für die Schublade. 1998 gelingt ihr die Wiederbelebung des abgebrochenen Studiums, eine schräge Kombination aus Philosophie mit BWL und Theaterwissenschaft, und der Abschluss im Jahr 2000. Das Schreiben bekommt jetzt immer mehr Raum und gewinnt vier Jahre später endgültig die Oberhand. 2005 macht sie mit einer Erzählung in der Literaturzeitschrift Lichtungen erstmals den Schritt in die Öffentlichkeit.

 © Robert Selzer
 
 
Lukas Meschik
  Geboren 1988 in Wien. Lebt in Wien. Mit 14 packt ihn die die Leidenschaft für die Schriftstellerei. 2005 erhält er ein Arbeitsstipendium des BKA. Im Mai 2006 bricht er die Schule ab. Schreibt Kurzgeschichten, Lyrik, Kurzprosa, Romane, Theaterstücke, Drehbücher, Songtexte und Mist. Musiziert mit Kasper, Christoph und dem wandelnden Fragezeichen in der Band "Freilicht". Er sammelt Kronkorken, Notizbücher und seit September 2003 auch Kinokarten. Lukas besteht darauf, keine Lieblingsfarbe zu haben.

 © Lukas Meschik
 
 
Stefan Petermann
  Geboren 1978 in Werdau/DDR. Aufgewachsen im Regierungsbezirk Karl-Marx-Stadt. Nach dem Zivildienst entscheidet er sich für ein Wirtschaftsstudium, kurz darauf dagegen. Geht nach Weimar, um dort Mediengestaltung zu studieren. Macht seitdem Filme. Spielt Musik in einer Gitarrenband. Schreibt seit zwei Jahren für das Onlinemagazin JUSTmag.net und länger schon kurze Erzählungen. Stefan würde gern eine Geschichte für die Frankfurter Tatort-Kommissarin erfinden.

 © Bruce Fleischer
 
 
Jakob Pretterhofer
  Geboren 1985 in Graz. Nach einer braven Kindheit mit viel Fußball und wenig Tennis 2003 AHS-Matura. Darauf folgend versucht er sich ein Jahr an einem Doppelstudium in Graz, wobei ihn nur die Germanistik fesseln kann. Seit Herbst 2005 Studium an der Filmakademie Wien. Mit der Kurzgeschichte "Fiebrig. Und sonst nichts." gewinnt er 2005 den Wiener Werkstattpreis.

 © Silke Koeck
 
 
Cornelia Travnicek
  Geboren 1987 in St. Pölten. Lebt in Traismauer. Schreibt seit einigen Jahren Lyrik und Kurzprosa und kann die Frage nach dem Grund nicht leiden. Der Hang zum Wort tritt bei ihr mit einer ausgeprägten Bibliophilie zu Tage. Außerdem HTL-Matura, Studentenausweis der Uni Wien, viel zu vielen unterschiedlichen Hobbys und einer Unmenge an Lieblingsautoren. Veröffentlichungen in mehreren Zeitschriften und Anthologien. Verschiedene Auszeichnungen: u.a. Anerkennungspreis bei "Youngsters of Arts" der Stadt St. Pölten sowie den Preis für jugendliche Autoren bei "Schreiben zwischen den Kulturen".

 © Cornelia Travnicek
 
 
Annette Schwarz
  Geboren 1964 in Güstrow, Mecklenburg. Abitur und Studium der Betriebswirtschaft, das zu dem seltsamen Titel Diplomingenieurökonom führt. Seit 1985 regelmäßige Teilnahme an den sogenannten "Poetenseminaren" der DDR in Schwerin, 1989 Förderpreis dieses Seminars. In der Wende mit zwei Koffern nach Gießen ins Auffanglager, von wo sie nach Reutlingen geschickt wird. Irritierter Blick auf die Landkarte, wo das eigentlich liegt. Ergänzungsstudium in Reutlingen, danach Umzug nach Hamburg, Arbeit in Rechnungswesen und Controlling. Zwei Kinder können sie nicht vom Schreiben abhalten. Ein angefangener und zwei beendete Romane landen in der Schublade. Texte von Annette kann man auch auf www.schwarztext.de lesen.

 © Inken Kramp
 
 
Marianne Strauhs
  Geboren 1982 in St. Pölten. Nach quälenden Jahren im naturwissenschaftlichen Realgymnasium flüchtet sie 2001 reifegeprüft nach Wien. Dort beginnt sie Bühnenbild zu studieren. Sie eignet sich zwar sehr gute Bastelfähigkeiten an, hat sich trotz allem aber nie als großartige Geburtstagsgeschenkebastlerin etabliert. Im Zuge des Studiums mehrere Praktikumsaufenthalte an Theatern in Wien und Berlin.

 © Nikolaus Perneczky
 
 
Maximilian Werschitz
  Geboren am 4. Juli 1979 in Graz. In der Schule hasst er es, in Mathematik an die Tafel gerufen zu werden und macht dafür zwei Dinge gerne mit seinen Heften: sie mit Zeichnungen und Geschichten voll zu kritzeln. Nach einer Grafik-Design-Ausbildung in Wien kehrt er nach Graz zurück, arbeitet ein Jahr in einer Werbeagentur und stellt schließlich fest, dass es das noch nicht gewesen sein kann. Er beginnt Anglistik/Amerikanistik und Medien zu studieren, verbringt ein Erasmus-Jahr in Manchester und erklärt die Grafik vorerst zum freiberuflichen Nebenjob. Seine Essays, Gedichte, Kurzgeschichten, Fotos und Blogeinträge veröffentlicht er im Internet unter www.maxwerschitz.com.

 © Opernfoto Hausleitner Graz
 
 
The Number One
  Wer von diesen Autorinnen und Autoren das Siegerpodest erklommen hat, wird am Samstag, 30. September in Connected bekannt gegeben.

Und am Abend gefeiert.
Beim Wortlaut-Abschlussfest im Hefeboden in der Ottakringer Brauerei im 16. Bezirk in Wien.
 
 
 
Wortlaut - das Fest
  Mittlerweile ist es schon Tradition - das Wortlaut-Abschlussfest im Hefeboden.

Samstag, 30. September
ab 20 Uhr
Im Hefeboden der Ottakringer Brauerei.


Dabei werden die drei GewinnerInnen ihre Texte lesen, Gerald Votava wird die Preise übergeben und moderieren, Trishes wird für die gute Musik sorgen und nette Menschen für die gute Stimmung.
Damit seid ihr gemeint.

Ihr seid alle herzlich eingeladen - der Eintritt ist frei.

Außerdem gibt es an diesem Abend erstmals den Sammelband von "Wortlaut 06. Lichter", der beim Literaturverlag Luftschacht erscheinen wird.

 
 
Leicht zu finden:
Ottakringer Brauerei
Ottakringerstr. 91 (Eingang Feßtgasse)
1160 Wien

Bequem erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
(J, 46, 44, 9, U3).
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