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Wien | 25.6.2005 | 16:39 
Videospiel-Kultur, essenzielle Elektronik und famoses Allerlei.

Burstup, Gerlinde, Grenzfurthner

 
 
Heiße Gitarren
  Ja, die Temperaturen sind hoch. Die Sonnencreme verschmilzt mit etwas frischem Schweiß - das ist unvermeidlich, selbst wenn ich mich alle zwanzig Minuten mit dem Handtuch abtrockne. Dabei haben wir, die FM4-Mannschaft vor Ort, es vergleichsweise gut. Unser Arbeitsraum ist ein Container, in den Technikzampano Harry Huber gestern doch tatsächlich eine portable Klimaanlage eingebaut hat. Die meisten ein- und ausgehenden Menschen glauben zwar fest daran, dass der ständige Quasi-Klimawechsel schnurstracks in eine Verkühlung führen wird, aber ich find's super.
 
 
 
Hohe Qualität
  Nun spielt gerade die heute vierte Band, Shyne 11, zu einer Zeit, wo die FM4 Planet Music Bühne gestern zur selben Zeit noch gar nicht bespielt wurde. DaddyD, der ja heuer nicht zum ersten Mal auf dem Donauinselfest den Bühnenhost macht, erzählt mir, dass für ihn das Niveau der Opening Bands Jahr für Jahr steigt - unabhängig davon, ob man den jeweiligen Sound persönlich mag oder nicht. Ich kann da durchaus zustimmen. Bisher klang alles technisch solide, die Menschen, die hier spielen, beherrschen ihr Handwerk bzw. Hobby. Die individuelle ästhetischen Einschätzungen muss natürlich jeder für sich selbst treffen ...
 
 
 
Yellowpage
 
 
Parabol
 
 
  Im bisherigen Lineup ist für mich Velojet besonders hervorgestocken. Das Quartett mit ausgeglichenem Geschlechterverhältnis (das ist ja leider eher die Ausnahme) macht einen sehr sympathischen Eindruck, spielt knackig klingende Poprock-Songs, die nicht zu grummelnd, aber auch nicht zu sanft daherkommen. Genau das richtige also für den angehenden, zweiten Inselfesttag. Das Publikum sieht das ähnlich und traut sich erstmals nahe an die Bühne heran.
 
 
 
Velojet
 
 
 
 
 
 
19.20, das Wetter hält
  Ironischerweise sind kurz nachdem diese Geschichte online gegangen ist die Wolken aufgezogen. Dass wir hier heute noch eine zünftige Regendusche abbekommen, ist allerdings noch nicht fix. Bis jetzt hält das Wetter, und dass die heiße Sonne nicht mehr da ist, stört angesichts der hereinbrechenden Dunkelheit nicht.

Mit Robocop Kraus hat der erste Hauptact gerade eine solide Dance-Rock Performance hingelegt. Immer im Vordergrund: Der schick gekleidete tanzende und schwitzende Frontmann Thomas Lang. Überhaupt, tanzen: Dazu hat sich das Publikum auch schon vorher, bei Silicon Pumpgun hinreißen lassen - was angesichts des fröhlich und gleichzeitig lasziv herumhüpfenden Barca Baxant auch nicht weiter verwunderlich war.

 Extravagantes Beinkleid: Shyne 11
 
 
Funkalicious
 
 
Silicone Pumpgun
 
 
Fit bleiben mit Barca
 
 
The Robocop Kraus
 
 
Fit bleiben mit Thomas
 
 
Mit Quetschn und Trompeten
  Obwohl jetzt insgesamt erst Halbzeit ist, traue ich mich zu sagen: Garish würden heuer den nicht ausgeschriebenen Preis für das einfallsreichste Live-Setup auf unserer Bühne gewinnen, wenn es ihn denn gäbe: Ziehharmonika, zwei Bläser, Akustik-Bass, Schlagzeug, Gitarre. Neben den melancholischen Songs, für die Garish bekannt sind, hat es deshalb auch ein paar schnellere Nummern gegeben.
 
 
 
Garish
 
 
 
 
Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt
  So, jetzt ist es kurz nach Mitternacht und Element of Crime versetzen die Inselgäste in Extase und Nachdenklichkeit, oft fast beides zur gleichen Zeit. Davor hat Thees Ullmann von Tomte zwischen zwei der vielen kraftvollen Songs, die gespielt wurden, verkündet, dass es ihm nie so gut gegangen sei wie heute. Und dass man doch an eine beschwingte Zukunft glauben möge, wenn man gerade betrübt ist.

Ja, betrübt - das führt uns auch schon zum finalen Hauptact. Sven Regener und sein Element of Crime spielen die gewohnt intensiv-schönen Songs, die einem auch manchmal zu nahe gehen können, wenn man nicht aufpasst. Trotzdem haben, glaube ich, bei den meisten letztlich die Freudentränen aufgrund des schönes Konzertes überwogen.
 
 
 
Tomte
 
 
 
 
Frank Spilker, Die Sterne
 
 
 
 
Element of Crime
 
 
 
 
 
 
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  siehe auch:

donauinselfest.at

Das Donauinselfest 2005 auf fm4.ORF.at
   
 
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