fm4.ORF.at ORF.at login
StreamPodcastsMail an FM4
zurück zur TitelseiteSOUNDPARK - Your Place for Homegrown MusicSTATION - alles rund um den RadiosendernotesCHAT
Wien | 18.4.2006 | 17:41 
Videospiel-Kultur, essenzielle Elektronik und famoses Allerlei.

Burstup, Gerlinde, Grenzfurthner

 
 
Oh, Oblivion!
  Bei manchen Games spürt man es schon im Vorhinein: Ja, das wird ein großer Brocken. Ja, da werde ich wohl etwas länger testen müssen, um etwas darüber sagen zu können. Ja, da besteht die Gefahr, dass ich darin hängen bleibe.
 
 
 
 
 
Auf in die Weite
  All das trifft auf Oblivion zu, den vierten Teil der Elder Scrolls Rollenspiel-Serie. Weil mein Herz aber seit einigen Jahren für die Konkurrenz-Serie Gothic schlägt und mich die vorigen Elder Scolls Spiele zu steif und Zahlen durchtränkt waren, hatte ich da keine besonderen Bedenken.

Zu Unrecht. Oblivion macht nämlich alles richtig und kratzt gefährlich an meinem Gothic-Thron. Aus sind die Zeiten, in denen ich zuerst mit nervigen Gesichts- und Werteeinstellungen herumfuchteln muss, bis ich überhaupt irgendwas vom Spiel zu sehen bekomme. Vorbei die Tage, an denen sich das Interface hinter komplizierten Charakterwerten versteckt hat. Hinter uns die Phase, in denen die Sprachausgabe noch schüchtern war und sich die Texte in den Vordergrund drängten.
 
 
 
All is full of beauty
  Aber natürlich, nicht bloß intuitive Steuerung und das einsteigerfreundliche Setting machen ein bemerkenswertes Spiel. Selbst die abgebrühtesten Ludologen werden schwach, wenn sie in wunderschönen, endlose Landschaften herumspazieren, wo fern am Horizont Türme, Hügel, Städte, Wälder auszumachen sind. Türme, Hügel, Städte und Wälder, die wir alle besuchen können. So wie die vielen Dungeons, in denen - die Fantasy-Rollenspiel Tradition verlangt es so - auch in Oblivion die wertvollsten Schätze zu finden sind.
 
 
 
 
 
Perfekte Parallelwelt mit Ladezeiten
  Womit wir wieder beim Anfang wären. Man wird schneller in Oblivion hineingezogen, als einem lieb ist. Trotzdem ist das Spiel kein tumber Zeitfresser: Wer keine Lust auf lange Märsche hat, kann per Landkarte einfach zum gewünschten Zielort "reisen" - eine Funktion, die man in derartigen Games bisher vergeblich gesucht hat. Erobern und entdecken kann man auf diese Art und Weise zwar nichts, dafür zieht es die Spiellänge von Oblivion auch nicht krampfhaft in die Länge. Und endlich ist es weg, das schlechte Gewissen nach einer zu langen Spiele-Session.

Die einzigen Schwachpunkte von Oblivion sind die manchmal schleißige deutsche Übersetzung und technische Probleme, wie lange Ladezeiten und Abstürze, die hin und wieder auch in der Xbox 360-Version auftreten. Aber das sind bezogen auf den Gesamteindruck nur Kleinigkeiten. Wer lieber ein Spiel länger als mehrere kurz spielt, sollte Oblivion scharf ins Auge nehmen. Es ist sowohl für Rollenspiel-Kenner als auch Gelegenheitsspieler ein Genuss.
 
 
 
 
 
Oblivion Fan-Packages zu gewinnen!
  Genau, wir bieten zwei außergewöhnliche Fan-Pakete für euch zum Gewinnen feil. Jeweils mit dem Spiel (wahlweise die PC Collectors Edition oder die Xbox 360 Version), einer Oblivion Decke, zwei Oblivion Notizblöcken und einem Oblivion Kuli. Als Trostpreis winkt immerhin ein Oblivion T-Shirt in Größe XL.

Schreibt uns euer bemerkenswertes Rollenspiel-Erlebnis - egal, ob mit Hilfe des Computers oder in der echten Welt erlebt.

Der Einsendeschluss ist vorbei, die GewinnerInnen werden ermittelt. Danke an alle, die teilgenommen haben!
 
fm4 links
  Oblivion - offizielle Website
   
 
back
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick