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Wien | 9.3.2006 | 17:34 
Das (monochrome) Ende der Nahrungskette

HansWu, Trishes, Pinguin

 
 
Repariert, was euch kaputt macht!
  My Angst is my Angst and your Angst is your Angst. Je mehr wir uns faktisch gezwungen sehen, uns nicht mehr als Arbeiter/Innen zu verstehen, desto weniger nützt es uns, das insgeheim doch zu tun, weil wir eben Arbeiter/Innen sind, deren Arbeit darin besteht, keine mehr sein zu dürfen, sondern eine unternehmerische Tätigkeit. Eine Investition in eine Zukunft ohne Zukunft. Zur Entgrenzung der Arbeitsverhältnisse gehört, dass das Unternehmen sich enthierarchisiert gibt. Der Neoliberalismus hat eine Lieblingsvorstellung von sich selbst: das Boot, in das man/frau z.b. jemanden hereinholen kann, wie es eine beliebte Redewendung ausdrückt. Alle, die sich in einem solchen Boot (nicht Schiff, das ja wieder ein Betrieb wäre!) befinden, haben ein gemeinsames Interesse: den ökonomischen und sozialen Wellengang zu meistern, und eben nicht darin abzusaufen. wer nicht mitspielt, also effizient ist, wird schnell ins Draußen entsorgt, wo die immer stärker prekarisierten gesellschaftlichen Randlagen lauern, der Abstieg in Armut, Schande, Bedeutungslosigkeit und Nachmittags-Talk-Show-Zielgruppe-sein.
Danke, setzen.
 
 
 
 
Ein musikalischer Abend...
  ...mit Textüberschwemmungen.

Von monochrom und...

Susa Meyer: Geboren in Hamburg. Darstellerin in zahlreichen Musicals: u.a. Cats, Chicago, The Rocky Horror Picture Show, Grease, West Side Story, Sekretärinnen, Elisabeth. Theaterarbeiten am Theater in der Josefstadt, Stadttheater Klagenfurt, Schlossparktheater Berlin, Ernst Deutsch Theater Hamburg. Wichtige Rollen u.a.: Olivia (Was ihr wollt), Marta di Spelta (Der große Zauber), Elisabeth (Elisabeth), Sheila (Hair), Janet (Rocky Horror Picture Show).

Bartholomäus Feldinger: Gitarrenvirtuose.

Thomas Schöndorfer: Allroundvirtuose.

Durch den Abend vertekutieren Johannes Grenzfurthner und Roland Gratzer.




Freitag, 10. März 2006, 20 Uhr im Volkstheater/Hundsturm.
 
 
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