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Wien | 4.12.2007 | 11:47 
Das (monochrome) Ende der Nahrungskette

HansWu, Trishes, Pinguin

 
 
Scott Blake und der Barcode
  Scott Blake lebt in Omaha, Nebraska - und sein künstlerischer Output ist der Barcode. Stricherl. Viele Stricherl. Das mag jetzt vielleicht ein wenig eigenartig klingen, aber Scott ist sich seiner Sache ziemlich sicher.

Die schwarz-weißen Strichcodes, sichtbar auf fast allen käuflichen Gegenständen der Industrie- und Postindustriegesellschaft, sind für Scott mehr als eine Warenkennzeichnung: er transformiert sie in Kunstobjekte, sodass aus hunderten voneinander unabhängigen Barcodes in sich stimmige Kunstwerke werden.

Egal, ob wir diese KünstlerInnenportraits, verzerrten Strichcodes und Videoinstallationen nun Pop Art oder Op Art nennen, wir es intellektuell oder persönlich interpretieren, es als Minimalismus oder Reduktionismus bezeichnen wollen. Es ist jedenfalls beeindruckend vor diesen riesigen Objekten zu stehen, die eigentlich nichts anderes sind als die dienstbaren, kleinen Gnome des Konsumismus.
 
 
 
Bruce Lee (von Scott Blake)
 
 
  Im QDK-Raum im Wiener Museumsquartier, 5. Dezember 2007, 19 Uhr.

Weitere Informationen über Scott Blake finden sich auf seiner Homepage.
 
 
 
 
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